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Der Mafiakapitalismus

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Der Mafiakapitalismus besitzt eine moralisch zersetzende Art, indem er an den Gesetzen des Staates seinen Nutzen zieht.

Das ist ein Gegenstück des vorbeugenden Kapitalismus, den man als Rheinischen Kapitalismus bezeichnete, der Mafiakapitalismus ergänzt diesen nicht, wie fälschlicherweise behauptet wird sondern entzieht ihm den Wert der Gemeinnützigkeit.

Insofern kann man durchaus von einer Weiterentwicklung des Wertekapitalismus sprechen, wobei wiederum die konservativen Werte wiederum ausgeklammert werden, es trifft also für den Mafiakapitalismus beides zu, der Wegfall des Faktors der Vorbeugung als gesellschaftliche Funktion und zudem der Bezug zur konservativen Ausrichtung zur Pflege der erschaffenden Werte.

Der Mafiakapitalismus besitzt zwar materielle Werte, die sich allerdings der Konzentration entziehen, mittels einer gesetzeskonformen Entflechtung entstanden familiäre Abhängigkeiten.

Das heißt, es entsteht ein regelrechtes Gestrüpp von Verzahnungen, die wiederum beschränkt eigenständig operieren mitunter sogar temporär, wobei die Schaltzentrale der Macht im Nebel von vorgeschalteten Zuständigkeiten sich der Kapitalanhäufung bedienen kann.

In keiner Weise kann man ein Monopol erkennen, es ist schwierig von außen Strukturen zu erkennen, denn mit der Kapitalanhäufung wächst wiederum die Zersplitterung.

So umgeht man teilweise das Gesetz eines Großbetriebes und kann sich andererseits willigen Managern bedienen.

Man schöpft aus und bringt sich dadurch in eine gesellschaftliche Stellung, der Mafiakapitalismus operiert über nationale Grenzen hinweg, das ist nicht nur begründet durch die sog. Steuerflucht sondern vielmehr eine Flucht vor der gesellschaftlichen Verantwortung.

Das Markenzeichen des Mafiakapitalismus ist die gesellschaftliche Verantwortung für die betreffende Region nicht zu übernehmen, sich außerhalb der regionalen gesellschaftlichen Verantwortung stellen, demzufolge muss der regional verankerte und gewählte Politiker den Kontakt suchen zum Mafiakapitalismus.

Nun entsteht das in der Praxis was marktkonforme Manager in ihren Lehrgängen gelernt haben, Einfluss geltend zu machen.

Das Ziel lautet, politische Einflussnahme zu zerzielen, was andererseits legal ist, denn die Wirtschaft ist ein Kernthema der Politik, bloß wer tanzt nach wessen Pfeife?

Es beginnt eine Gratwanderung, gefragt ist derjenige der sich beherrscht und der überzeugt werden muss, ein Thema beherrschen bedeutet aber Kleinarbeit, bedeutet aber auch Kontakt zu allen Beteiligten zu halten, erfordert also Zeit.

Wer dabei labil ist und anderwärtig beschäftigt ist fällt in die Klauen des Mafiakapitalismus, der wiederum erkennt nämlich wiederum sehr schnell die besagten Schwächen seines Gegenübers.

Mit der Überzeugungsarbeit startet die Phase der Abhängigkeit, es kann der Sponsor sein, der Wohltäter zur richtigen Zeit wird zum Nutznießer der Unzeit.

Man quetscht ihn aus und ein Wehren wird sinnlos, denn die Macht des Mafiakapitalismus ist eine unsichtbare aber stets allgegenwärtige.

Die Politik der Schattenmänner, heißt „geben und nehmen“, das nennt man auch die Verquickung der Interessen.

Das Ziel lautet: einen relativ schwachen Staat zu konstruieren, der mittels Stiftungen des Mafiakapitalismus in entsprechende Richtungen justiert wird.

Stiftungen haben nämlich den Sinn Interessen zu verfolgen und Aufmerksamkeit zu bündeln, es gibt bereits mehr Stiftungen aus der Wirtschaft als politische und gewerkschaftsnahe.

Der Mafiakapitalismus macht auch nicht den Gewinn in der Art wie wir ihn kennen, er besitzt die Logik des frühen Umbuchens mittels Verteilen innerhalb der gegenseitigen Verflechtung, fällt ein Glied aus so ergibt das die geplante Pleite.

Es ist zwar nicht das Ziel des Mafiakapitalismus Pleiten einzuplanen aber es gibt zuvor das Prinzip, wenn ein Glied das machen muss, wird er es durchstehen mittels einer dargestellten Armut.

Das entbindet nämlich von gesetzlichen Verpflichtungen, die zuvor praktizierte Entflechtung ist der Rettungsanker des Mafiakapitalismus, gesetzeskonform und mit verarmt.

Es schadet allerdings nur dem Staat, dem brechen Steuereinnahmen weg und der wird zum Resteverwerter einer nicht vorhandenen Insolvenzmasse aber den schwachen Staat möchte man doch.

Mafiakapitalismus

Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. März 2012 um 20:58 Uhr  

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