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Seid umschlungen Millionen

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Vielleicht müssten wir mal wieder unsere Reichen enteignen.

Das Lohnniveau anzuheben könnte man ja auch ohne Mindestlöhne erzwingen, in dem man aus Leiharbeitsfirmen volkseigene Betriebe macht.

Man könnte doch auch mal die Deutsche Bank verstaatlichen.

Immerhin heißt sie deutsche Bank und man stellt sich so vor, dass die Bank den deutschen gehört, dem Volk meine ich.

Vielleicht könnten wir dem Einzelhandel mal ein VEB auf die Tür kleben.

Bei Aldi und Lidl würde sich das gut machen und die Verkäuferinnen könnten mit neuem Stolz zur Kasse schreiten.

Warum müssen die Energiekonzerne eigentlich privat sein? Die Energie gehört doch uns allen, wir alle tragen die Risiken, wir möchten gerne auch die Preise bestimmen.

Man überlege sich mal, wie Shell, Esso und Aral mit einen Intertank-Emblem aussehen würden, dafür aber billiger Sprit und gut bezahlte Angestellte.

Stattdessen könnten wir ja für unsere Bonzen mal ein paar andere Einrichtungen privatisieren.

Das Finanzamt könnte einer Inkassofirma zugeschlagen werden, die Steuern rücksichtslos von den Reichen eintreibt.

Das Arbeitsministerium wird zu 80% outgesourced, die Staatsbeamten werden zu Leiharbeitern mit Halbjahresverträgen, die Einsparungen, die wir dann haben, investieren wir in die Grundschulen, damit die Kinder wieder Lust am Lernen bekommen.

Freiwillig können die Kinder im Sommer auch als Erntehelfer in der Landwirtschaft arbeiten, zusammen mit ihren Lehrern und der gesamten Berliner Administration, alle Staatsbeamten bei der Weizen-Ernte für lau.

Das wäre doch was. Die könnten dann in den Arbeitspausen den Schülern etwas vom Regieren erzählen.

Warum soll die Bundeskanzlerin nicht nebenbei einen Putzjob annehmen und für 5 Euro die Stunde das Kanzleramt reinigen?

Das Geld für die Putzfrau könnten wir sparen und in den Bundeshaushalt einfließen lassen.

Andersherum bin ich dafür Springer komplett zu enteignen und die Bildzeitung zu einem illustrierten Bundesanzeiger zu machen, mit nackten Vorstandsvorständen als Anmacher auf den Titelseiten.

Privatisieren würde ich dagegen das Bundespräsidenten-Amt und es jedes Jahr neu an Popstars und berühmte Schauspieler vermieten, die für ein paar Millionen in die Staatskasse das Staatsoberhaupt spielen dürfen.

Dann denkt doch keiner mehr an Korruption.

Lasst uns doch mal Deutschland umbauen, dass es wieder sozial wird und ein paar Experimente dabei machen.

Nehmen wir uns doch einfach mal 75% Abgeltungssteuer von den Reichen Spekulanten ab einer Millionen Jahreseinkommen.

Nicht so zimperlich bitte.

Unsere Millionäre sollen schließlich anfangen sich unwohl zu fühlen und sich fragen, womit sie dieses viele Geld eigentlich verdient haben.

Ich weiß auch wie wir Staatsausgaben für Mieten sparen können. Bei jedem Millionär über 200 Quadratmeter ziehen HartzIV-Empfänger ein, mit ihren Familien, Konzerne werden „gebeten“ ihre teuere Limousinenflotte für kostenlose Car-Sharing Projekte zur Verfügung zu stellen.

Dafür schaffen wir die Fahrbereitschaft der Bundesregierung und des Bundestages ab und nutzen kostenlose Sondermodelle von BMW und Volkswagen für unsere Abgeordneten, damit sie schneller zur ihren Zweit-Jobs kommen.

Straßenfegen in Berlin.

Ich bin dafür unsere arrogante nichtsnutzige so genannte gesellschaftliche Elite von der Wirtschaft bis zur Politik endlich wieder Spargel-Stechen zu lassen, bis ihnen das Kreuz weh tut.

Dann können sich Merkel und Lieschen Müller, Reitzle und Frank Meier von der Pforte endlich mal wieder zum Erntedankfest nach der Sommerpause des Bundestages direkt in die Augen schauen und sich gegenseitig versichern, dass sie etwas für unser Gesellschaft getan haben.

Zum Erntedankfest, drei Tage vor dem dritten Oktober, am dem wir dann alle singen:

Seid umschlungen Millionen…wir alle, nicht nur unsere stinkenfaule Oberschicht.

 

getan haben. des Bundestages direkt in die Augen schauen und sich gegenseitig versichern, dass sie etwas für unser Gesellschaft

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 25. März 2012 um 12:01 Uhr  

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