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Warnung vor Vollpfosten,

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Vollpfosten, man lernt dazu und auch hinter der Süddeutschen Zeitung steckt mitunter ein Leser der sich bilden kann, Münchens SPD Chef, Pfaffmann erklärt dort was ein politischer Vollpfosten ist.

Nun weiß ich es auch, nur war ich der Meinung das seien Querlatten der Interessenvertretung anderer, nun gut dann sind es Vollpfosten, wenn das hilft den elektrischen Weidezaun damit abzusichern.

Hat die derzeitige SPD eigentlich nicht genug Vollpfosten, mitunter fragt man sich welche Partei regiert und welche ist in der Opposition, es überwiegt der Teil der Selbstverkäufer, was wäre eigentlich wenn?

Hätte man die letzten drei Jahre genutzt sich innerparteilich zu demokratisieren, sich innerhalb der Ortsvereine zu öffnen, wäre der begonnene Dialog zur Basis ernster und konsequenter betrieben worden dann hätte man eine Tendenz feststellen können, in der die die politische Alternative erkennbar wäre.

Ein Vollpfosten ist sicherlich keine Querlatte, die von zwei Stützen getragen wird aber inwieweit ist der Vollpfosten die benötigte Alternative?

Man bemerkt stets in fast allen Abhandlungen eine mitunter nicht mehr tragbare Distanzierung zwischen den politisch Wichtigtuern und dem Wahlvolk, denen zu erläutern, dass ihr Job ein Job auf Zeit zum Wohle des Bürgers ist, wird die Herkulesaufgabe sein, dazu benötigt man Rammmklötze und zwar in der gesellschaftlichen Verantwortung, innerparteiliche Vollpfosten stehen dabei nur im Wege, sie können im Trend des Wählerwillens umgelegt werden.

Was fehlt eigentlich, es fehlt der stets versprochene vertraute Umgang, würden Politiker weniger über sich und Gott und die Welt reden und mehr zuhören, könnte der vertrauensbildende Dialog entstehen, so entstehen allerdings auch im Wahlkampf 2013 Infostände im eigenen Interesse.

Verkaufsstrategie, „ ich bin wählbar“ bedeutet Maßnahmen wie im Sommerschlußverkauf, eigentlich sollte mit diesen und anderem Spektakel Schluß sein und die langfristige Bindung gesucht werden.

Würden aus Vollpfosten, in der Gesellschaft verankerte Politiker werden, könnte man Pfaffmann folgen, meint er aber in die Partei gerammte Vollpfosten, dann sollte man fragen wer rammte im Morgengrauen wen oder was in den Sumpf?

Das nennt sich Reflexion, die beginnt in der Presse und wenn man dort Fragen stellt, sollte man nichts befürchten, Furcht empfindet nur der, welcher nicht ideologisch verankert ist.

Davon gibt es eine Menge, quer durch alle Parteien des Deutschen Bundestages, dessen Bühne heißt:

Show, man sollte denen die Quittung geben, wenn es die verantwortlichen Parteien also nicht schaffen, die Showgrößen auf Normalmaß zu stutzen, wird es der Wähler tun und das kann bedeuten, die Wahlbeteiligung zur Bundestagswahl sinkt unter 60%.

Nimmt man dann eine Partei, die mit 28% oder 31% rechnen kann, sollte man stets wissen, dass bezieht sich auf fast ein Drittel von weniger als zwei Drittel die zur Wahl gingen.

Wenn Politiker die Wähler nicht mehr bewegen können, verliert der Parlamentarismus an Stärke, es liegt nicht immer am Wähler, denn der ist manchmal schlauer als alle versammelten Entscheidungsträger in verrauchten Hinterzimmern.

Wer das nicht versteht unter all den Mandatsträgern, denen sei die frohe Kunde mit auf den Weg gegeben, Berlin- Wahl im Herbst des Jahres 2011 etwas ganz erfreuliches, der Wähler quittierte die FDP mit 1,8 %.

Die hatten zur Wahl einen Vollpfosten aus Bambus in den Sumpf gerammt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 25. Juli 2012 um 05:54 Uhr  

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