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Wer mit seinem Latein am Ende ist, wird zum positiven Denker, frei nach Einstein

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Wer mit seinem Latein am Ende ist, der bedient sich der Formel vom positiven Denken.

Was in sich entwicklungshemmend ist , in vielen Fällen kontraproduktiv aber was derzeit viele Zeitgenossen anwenden.

Positives Denken ist eine Richtungsschablone die man als das Gegenteil zur Fundamentalopposition ansehen darf, insofern werden die bürgerlichen Biedermänner in dieser Republik mehr vom Spiel des positiven Denkens angesprochen.

Das ist nämlich ein Spiel mit eigenen Regel, Hauptbestandteil dieses GEDANKENSPIELS BEZIEHT SICH AUF DIE SICHT DER REALEN LAGE UND ZWAR UNMITTELBAR, damit verweigert man sich der Analyse und dessen was man als Zukunftsoffensive bezeichnen kann.

Die Analyse in dieser Republik ist nun einmal nicht rosig, das betrifft die Staatsverschuldung, die wirtschaftliche Lage und den Arbeitsmarkt, das betrifft demzufolge ein Stück der Staatskonstruktion.

Es sind die tragenden Balken in unserer Republik, die beginnen unter der Last den diese schwarz/ gelbe Regierung aufgebaut hat sich aus der berechneten Statik zu entfernen.

Der Staat gilt nicht als der Reperaturbetrieb der eigenständigen Ökonomie, auch nicht als dessen Sponsor für unvernünftiges Handeln, der Staat gibt Regeln vor.

Dieses staatliche Handeln ist das eigentliche Handwerkzeug der Regierung, die sich wiederum auf eine zahlenmäßige Mehrheit von Abgeordneten im Parlament stützen muß.

Hier beginnt das eigentliche Fiasko, wer von diesen Abgeordneten unter dem schwarz/ gelben Bundesadler durchschaut die Politik und wieviele lassen sich im eigenen Interesse gerne von Dritte beeinflussen?

Der mittelbare Einfluß von Meinungen und Ziele Dritter ist keine Randerscheinung mehr sondern bereits Standard.

Wen wundert es nun, dass aus diesem Lager welches die Politik eigentlich nur beraten möchte, richtungsweisende Gedankenschmieden werden und damit den Gegenpol zum kritischen Denken entwickelt haben.

Das positive Denken ist in der Tat ein Schema was mit dem Niedergang des Neoliberalismus entwickelt wurde, was Baldrian für die Nerven ist soll das positive Denken als Entspannungsphase für den realexistierenden Neoliberalismus sein.

Zunächst gilt den Ball in der Entstehung einer Diskussion flach halten, danach gilt es Impulse die einer Alternative im Handeln aufzeichnen mit wahllos gesetzten Meinungsmachern zu untergraben, damit erreicht man zwar keine Richtungsänderung doch gewinnt an Einflußnahme.

Positives Denken soll nämlich den Gedanken hinsichtlich einer Veränderung blockieren, positives Denken beschreibt nicht die Lage rosig, dann wären diese Gedanken naiv. Positives Denken ist eine neoliberale Strategie und der Neoliberalismus ist keine naive Erscheinung sondern eine zerstörerische Kraft in unserem Sozialwesen.

Die Kunst dieser Regierung besteht darin, mit einer gesellschaftlich relevanten und stets aufflackerten Diskussion das Thema flach zu halten, das gelingt mittels einer Kooperation der sog. Willigen des positiven Denkens.

Betrachtet man dessen Kader, erkennt man weder Vordenker noch Querdenker, man erkennt die ausgemachten biederen Hoffnungsträger.

Wessen Hoffnung tragen sie, was würde der große Denker aus Caputh bei Potsdam dazu sagen?

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. August 2012 um 05:03 Uhr  

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