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Wenn Arme, Arme verdrängen

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Die Gefahr zur weiteren Verarmung liegt unmittelbar in der sog. Mitte unserer Gesellschaft, lässt sich so der besagte Kampf der Parteien um die politische Mitte erklären?

Man kann in Ballungszentren dieses Landes davon ausgehen, dass von den derzeit 30. Jährigen ca. jeder 3. sich auf einem Arbeitsplatz befindet der zu seiner prekären Lage beiträgt.

Andererseits weiß man dieser Teil der Bevölkerung drängt in Wohngebiete vor wo die Mieten noch erträglich sind.

Was andererseits durchaus verständlich ist führt aber dazu, dass somit ein Verdrängungsprozess gestartet wird.

Indem Jene, die jung und forsch sind andererseits von ihrer prekären Lage sich bewusst sind diejenigen beginnen zu vertreiben, die finanziell noch ärmer sind.

So werden Wohngebiete zu Ghettos, zwar gibt es unter den Verdrängern stets einen hohen Anteil von sog. Pionieren, die sich im Durchgang befinden und das Wohnen sowie das Arbeiten erproben.

Insofern sagt man insgesamt diesen Verdrängern bis zu 40% einer Pionierflutation nach , was zu Neuvermietungen in regelmäßigen Abständen führen kann.

An Neuvermietungen verdient der Vermieter, der sich auf den Bahamas oder in Monte Carlo befindet, denn für Neuvermietungen öffnet sich der Mietspiegel.

Das gesamte Werk hinterlässt in einem Kiez Spuren, es sind Spuren der sozialen Verwüstung, denn die bis dahin wirkende soziale Mischung wurde hintergangen.

Nun sind das nicht nur die Bezirke von denen man meint, sie befinden sich im Umbruch sondern es betrifft auch jene Stadtteile die Investoren entdeckt haben.

Ein Investor entwickelt eigene Regeln und dienen seinem Profit, gefällt einem Investor die Voraussetzung nicht, wird er Hebel in Bewegung setzen seine Pläne umzusetzen.

Der eigentliche politische Antipol bedeutet die Förderung des sozialen Wohnungsbaues.

Was in der Tat wiederum nicht zu einer Ghettoisierung führen sollte, der Sozialpalast stammt aus einer anderen Epoche.

Ein sozialer Wohnungsbau bedeutet bereits bei einer geplanten Umwandlung die Einbeziehung der betroffenen Mieter zu erreichen.

In manchen Fällen kann unter der Regie einer offensiven und verantwortungsvollen Stadt- und Gemeindepolitik mehr erreicht werden, indem der Gedanke zur Gründung einer Wohnungsgenossenschaft durch die Mieter für die Mieter vorangetrieben wird.

In der heutigen Zeit, sollte der Drang nach Profit nicht mehr die Regel sein, im Bereich des Wohnens sollte die Bezahlbarkeit der Wohnung einen Teil zur Sicherheit beitragen.

Sicherheit kommt stets vor dem Profit, mit dem gesellschaftlichen Wandel „sich nicht mehr allem fügen“ kommt der Ruf nach Alternativen, so dass man mit Sicherheit sagen könnte Investoren könnten dann keinen Profit mehr machen.

Wenn man es ernst machen würde, sich in der Verantwortung sehen würde und damit eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt erreichen möchte, dann wäre es ein Schritt die Mietergenossenschaft zu gründen.

Was nur einen Teil dazu beitragen könnte einen Fortschreiten von sichtbarer Verarmung in unseren Städten auszubremsen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. September 2012 um 04:51 Uhr  

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