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Miteinander einmal reden und das nicht nur auf Kirchentagen

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Darüber sollten wir doch einmal reden.

Wir sollten einmal darüber reden, was wir der jungen Generation nicht alles zumuten.

Diese Generation lebt in einem Informationszeitalter, lebt demzufolge mit einer Informationsdichte die man erst analysieren muss.

Es ist nicht nur das Informationszeitalter was sog. Zufallsbekanntschaften erzeugt sondern es ist das Leben mit diesen Informationen.

Zwischen der Zumutung, dem geistigen Verdauen und der realen Welt eröffnen sich Welten, in denen man diese jungen Bürger alleine lässt.

Ist nun die Generation „ twitter“, eine Generation der Verlassenen oder sind es jene die sich vor der Realität verstecken?

Diese Generation leidet nicht, wie fälschlicherweise mitunter behauptet wird, an Realitätsverlust sondern im Gegenteil.

Manchen Zeitgenossen der Generation „twitter“ ist seine reale Lage ernst genug.

Deshalb sollten wir uns über die reale Lage der Generation „twitter“ unterhalten.

Es fällt auf, wie getrimmt diese Generation ist, getrimmter als viele meinen, denn auf den Lehrplänen mancher Schulen steht das Trimmen vor dem Erlernen.

Man lernt nicht um zu vermitteln sondern auf entsprechende Noten zu trimmen, weil man das dem System schuldig ist.

Es geht um das System, was einerseits trimmt und andererseits an Harmonie mangelt, dabei erkennt man die fehlende Anerkennung.

Die Anerkennung nicht von der Leistung sondern von dem Menschen, wird damit das System unmenschlich?

Man spricht in solchen Fällen von einer vollzogenen Systematik, in der man das eine benötigt um sich zu positionieren.

Das funktioniert allerdings nur in einer regen Verbindung zum Elternhaus, wen wundert nun das Hotel Mama?

Das Hotel „Mama“ ersetzt einen Teil der fehlenden Harmonie, denn das reale Leben läuft auf einer Zeitschiene.

Die Generation „twitter“ befindet sich auf einer Zeitschiene mit einem unbekannten Ausgang.

Getrimmt auf den Schulabschluss und danach sucht man den Anschluss, allein der Schulabschluss auf einer guten Schule mit überdurchschnittlich guten Noten, bringt manche Eltern bereits in eine finanziell schlechtere Lage.

Eine solche Situation wird sich unweigerlich übertragen, wohl dem der ausweichen kann auf seine Großeltern.

Noten sollten eigentlich das Wissen stabilisieren, ein relativ stabilisiertes Wissen wiederum abzurufen sowie anzuwenden, entscheidet über das Studium, die Weiterbildung und die Berufswahl.

So weit, so gut, bleiben wir auf der Schiene Berufswahl.

Mittels dieser Berufsbilder erweckt man Erwartungen, die sich dann innerhalb eines Berufes kaum erfüllen.

Wenn die Berufswahl eine Schicksalswahl ist, dann meint es das Schicksal mit der Generation „twitter“ nicht allzu gut.

Stellen wir uns die Frage und reden wir darüber, wie viel Auszubildende werden anschließend übernommen, auf welchem Arbeitsplatz und zu welchem Lohn?

Hier wird über das Schicksal von jungen Menschen entschieden, über ihre Zukunft und wie viele werden nach der Ausbildungszeit entlassen?

Das ist der Beginn eines temporären Denkens in der Zeitschiebe der Arbeit, man setzt voraus nur 25% von Allen zu übernehmen und kümmert sich nicht um die 75%.

Diese 75% werden sicherlich einen Anschluss finden, bloß wo und wann und zu welchen Löhnen?

Ganze Regimenter dieser Generation „twitter“ hantiert in Baumärkten, Gartencenter und Discountern zu Billiglöhnen.

Darf man sich da wundern, nein denn hier liegt gleiches vor, wie man mit der Generation „ Praktikum“ verfährt.

Das sind die jungen Akademiker die sich nach dem Studium im Kreise herum drehen müssen.

Es entspricht nun einmal der Wahrheit, mancher Architekturstudentin ging es während des Studiums besser als nach dem Studium.

Der Fall ist bekannt, während des Studiums als Mitarbeiterin im Büro wird ihr ihre Arbeit gut vergütet, nach dem Studium bietet man gleiches Gehalt an als freie Mitarbeiterin.

Im Ergebnis erkennt man einen Trend, der hin zu einer Freiberuflichkeit führt.

Die erkennt man wiederum in unseren Innenstädten, man bezeichnet diese Gruppe als die Pioniere.

Sie wagen also etwas, weil sie dazu gezwungen wurden und mancher wird den Makel nicht los, jung, dynamisch und erfolglos zu sein.

Generation „twitter“ benötigt demzufolge den dritten Anlauf, mitunter helfen die Eltern, um erfolgreich zu werden.

Ein Leben was den Erfolg herausfordert, ein solches Leben setzt andere Maßstäbe.

In einem solchen Leben fehlt die eigene Familie, statistisch heiratet die Generation „twitter“ heute 5 Jahre später als noch vor 20 Jahren, zwar gilt die Ehe heute wieder mehr, aber lässt sich vieles vereinbaren in einer Zeit der Arbeit auf einer temporären Schiene?

Es widerspricht sich vieles und manches wird hoffnungslos, dann wenn die Ausgaben drücken.

Generation „twitter“ ist nicht die Hoffnungslose aber die langfristig Planungslose.

Genau das mutet ihr diese Gesellschaft in der wir leben zu, das Leben in der Jetztzeit wird somit installiert.

Wir installierten eine Generation in der Jetztzeit und damit beginnt eine Tragik, die sich zur Zukunftsgestaltung niederschlägt.

Es geht um die Perspektiven der sog. Pioniere, denen fehlt es nicht an Kraft sondern an Planungssicherheit.

Generationen eine Planungssicherheit vermitteln ist die unmittelbare Aufgabe der Politik, denn nur wer sich bewegt schwimmt oben.

Umweltminister Peter Altmeier

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. September 2012 um 03:41 Uhr  

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