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Laßt euch nicht entern

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Die Plattform der Piraten ist und bleibt die Selbstdarstellung, Piraten suchen die Projektionsfläche und die bietet ihnen ein verzweigtes Netz.

Allerdings wird dabei die Projektionsfläche zum politischen Zentrum und das ist das Neue daran.

Piraten sind nicht die politischen Zeitgenossen von ungefähr, überwiegend versuchten sie sich bereits anderswo, sie sind allerdings nicht die abgehangenen und auch nicht die enttäuschten, sie kennen sich aus mittels ihrer Projektionsfläche andere an sich zu binden.

Die Piraten in der derzeitigen Form werden somit keine politische Eintagsfliege bleiben, denn ihr Ziel lautet: entern und nach dem entern folgt nun einmal Garnichts, der Auftritt auf der jeweilige Projektionsfläche ist nämlich zu relevant und innerhalb der Probe kontaktiert man eine verstreute Basis.

Was einigermaßen nachvollziehbar ist, aber den Makel dieser Partei besetzt, es lässt sich diese Basis schwer einordnen.

Geht es um Freiheit im Netz, geht es um ein Thema, nur wie kann man damit eine Gesellschaft am wirtschaftlichen Erfolg beteiligen?

Basisdemokratie zu einem Thema führt in eine Sackgasse und aufgeschlossene und offene Diskussion zu einer unverhofften Vielfalt.

Der eigentliche politische Gegner, den haben die Piraten bisher noch nicht entdeckt.

Politik heißt eigentlich nicht, sich auf der Suche nach dem politischen Gegner machen sondern versteht sich als das Einordnen in die Gesellschaft mit Ideen und Argumenten, Politik lebt nun einmal von der Diskussion und die Demokratie von der Auseinandersetzung.

Das alles wurde allerdings im Laufe der Zeit von den Parteien bewusst verflacht, die flache Diskussion mit dem Schlagwort „ zum Thema“ machte erst die Projektionsfläche für die Piraten fertig.

Was man von den Piraten kann ist die unmittelbare Einbindung aller, allerdings nur im formalen Bereich, was dann besser machen könnte betrifft alle Parteien, die Herstellung einer koordinierten Projektionsebene, wo man erkennt wie ernst es den anderen ist sich gegenseitig auszutauschen, mit der eigentlich er sichtbaren fehlenden Bereitschaft zum Dialog gab man den Piraten einen Geburtshelfer.

Wenn sich andere Parteien vom Zirkel der Macht entfernen würden und die Basis ernster nehmen würde, hätte man den Piraten den Wind aus den Segeln genommen.

Die Piraten segeln nämlich bei einer leichten Briese und wer da sich noch zum Entern anbietet, der ist es meistens selbst schuld, Politik gestalten beruht auf der Kultur einer Auseinandersetzung, sich auseinandersetzen mit Themen, Problemen und Personen, mit Entscheidungen sowie Argumenten.

Wer sich davor scheut der läuft Gefahr geentert zu werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 27. November 2012 um 06:34 Uhr  

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