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Weltuntergang

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Nach der – jedenfalls am Anfang des Jahres-  verbreiteteten Prophezeiung irgendeines Priesters des Maya- Volkes geht am 21. 12. 2012, also in knapp drei Wochen, diese unsere Welt unter.

 

Man hört omnimedial gar nichts mehr darüber, komisch eigentlich, warum?

Haben die Bertelsmann- Stiftung und die ihnen freundschaftlich verbundenen Arbeitgeberverbände Wind bekommen vom anstehenden Weltende?

Werden Krankmeldungen bzw. Urlaubsabwicklungen befürchtet, sind befürchtete Einschränkungen des Weihnachtsgeschäftes von Seiten Herrn Hundts in der Agenda?

Kann ja eigentlich nicht sein, ohne die Welt als 'Markt' wäre ja nix mehr da am 22. 12., zwei Tage vor Heiligabend.

Man soll nicht defäitistisch sein, aber: kurz vor dem globalen Exodus einen Dezember anzudenken, der nicht im orgasmischen Kaufrausch des vierten Adventswochenendes endet, ist durchaus reizvoll.

Keine Massen Glühweinangedüdelter Holl/Sauerländer, keine Ruhrgebietler, keine Osnabrücker etc., die hier in Münster die Puppenstuben der angeblich besinnlichen Weihnachtsmärkte bevölkern, so ähnlich könnte das Paradies aussehen.

Stattdessen schlotternde Gepiercte und Schwarze- Proll-BMW- Besitzer in ihren vom weihnachtlichen Flitterporno an den Fenstern angeleuchteten Behausungen sitzen zu sehen, wie sie ihre letzten bescheuerten Videos bei YouTube reinstellen, wunderbar.

Zudem den gesammelten neoliberalen Fritzen, denen alles wegschwimmt, die dicken Bankkonten, die Bombastpanzer (früher: Autos genannt), die zu Spekulationszwecken gekauften Wohnungen und Häuser in den Boomstädten, den Superreichen aus Griechenland, die ihre Kluncker und ihr Ego über alles lieben, ihr eigenes Land allerdings dem elenden Dreck und den Rechtschaffenden (oder denen, die es nicht schaffen, rechtzeitig zu verschwinden- soviel Ehrlichkeit muss sein – überlassen), ein frohes, nicht mehr stattfindendes Fest.

Und dann sah man gerade diesen in Unehren ergrauten Harald Schmidt auf 3Sat, in der Sendung 'vis a vis', Multimillionär geworden wie Jauch und andere durch geschicktes mediales Abmelken eines Publikums, das er -nun auf Sky versunken- aus der Position des vermeintlich Allwissenden zynisch zu verhöhnen glaubt.

In Anlehnung an Joschka Fischer's Bemerkung zu Richard Stücklen als Bundestagspräsident vor etlichen Jahren: Was für ein arrogantes Arschloch.

Alle weg, wie wäre das schön...; na ja, kommen wir mal wieder runter.

Falls die Welt in drei Wochen nicht untergeht, machen wir halt weiter.

Alltag ist angesagt, das All, also der Weltraum, wird diese bunte Weihnachtskugel mit ihren wuselnden Ameisen weiter umgeben.

Morgen früh eventuell Schneeschippen, danach arbeiten, kochen, dies und das erledigen.

Merkel – Interviews, kommende CDU- Parteitage, FDP – Dumpfbacken sowie die neuesten führenden SPD'ler – 'Interviews' ertragen, im Angesicht des Weltuntergangs gibt’s Schlimmeres; somit:

Mayas und Nostradamus und sonstwer: let it be, das Leben geht weiter.

Salve, 2013.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 08. Dezember 2012 um 02:16 Uhr  

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