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Die Rettung der Welt, mittels sozialdemokratischer Theorie

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Die wirtschaftspolitische Matrix der Sozialdemokratie im Schuldenzeitalter, war gekennzeichnet von der Idee des Wachstums und man nahm in den Köpfen nichts anderes auf, weil man sich der Alternative verschloss.

Man missachtete die Regeln von Keynes und handelte nur um den Nutzen dabei zu maximieren.

Man spricht durchaus von einer durch von Konsum überfütterten Generation, denn es galt und gilt noch immer mitunter die Regel, „unsere Kinder sollen es besser haben als wir“ bezieht man das allerdings auf die Welt um sich, stellt sich die Frage: „ zu wessen Nachteil?“

Normal ist das allerdings dann nicht, wenn die sog. Reichen weiterhin unerfüllte Bedürfnisse anmelden, wo es normalerweise die Armen sein müssten.

Das wiederum bezeichnen die Wachstumsfanatiker als objektive ökonomische Darstellung, was wiederum besagt, innerhalb dieser Ökonomie im Schuldenzeitalter kam der Bezug zur Ethik verloren.

Keynes interpretierte einmal, nach unten seien die Löhne klebrig, d.h. innerhalb der Lehre von Keynes blieb man in der Entlohnung haften, auch diese Theorie Keynes wurde von sozialdemokratischen Bastard-Ökonomen abgeschrieben, man ersetzte das mit einer Zügellosigkeit nach unten, genannt Hartz IV.

Die Ökonomie hat also ihr eigentliches Ziel verloren, da blieb nur eins übrig: nämlich der Wachstum, ein Wachstum was nichts anderes kennt als Wachstum ist so etwas wie ein Ziel ohne Maßstab, man orientiert sich demzufolge nur noch am Konsum.

Es entsteht ein Wachstum, der gefühlslos ist, der geprägt ist von einer Ziellosigkeit, mitunter auch sinnlos ist und viele heimatlos macht und etliche laufen des Laufens wegen mit, denn der Konsum ist eine Droge.

Auf dieser Konsumleiter will man weiter nach oben steigen, jeder Abstieg wird zum Indikator unserer Wirtschaftsleistung und stellt sich unerfreulich dar.

Manche machen ihren Gewinn damit neue Bedürfnisse zu erwecken, wir sollten uns aber hüten für neue Bedürfnisse angesprochen zu werden, denn damit entsteht die Sucht nach mehr Konsum.

Muss eigentlich alles ständig wachsen, wo andererseits manche Arbeiten die wir ausführen völlig sinnlos sind, welche Bedeutung in unserem Leben erzeugt denn ein Wirtschaftswachstum?

Würden wir es real sehen, könnte man es einen Fortschritt nennen und der wiederum würde Hoffnungen erwecken in uns.

Nur dieser Fortschritt ist leider nicht der mit dem man uns umgibt, wir diskutieren auch nicht mehr darüber, sondern setzen Wachstum durch Fortschritt voraus, mittels Wachstum will man den Markt beherrschen und sonst Garnichts.

Dazu zeigt uns die vergangene Wirtschaftskrise etwas ganz deutlich, nämlich wie stark wir vom Wachstum abhängig geworden sind und bisher hinterfragten allerdings weder Politiker noch führende Ökonomen, womit man das Wachstum erzeugen kann.

Für alle diese Statthalter der Bastard- Keynes Ökonomie gilt bereits ein Absinken des Bruttoinlandsproduktes als ihre religiöse Enttäuschung und sie rufen nach dem sozialen Knebel.

Damit stellt man Wachstum als das höchste Gut einer Ideologie heraus, es ist das Maximale in der Gedankenwelt der Zahlenspieler und das überträgt man breitwillig ins gesellschaftliche und politische Leben der Republik.

Innerhalb der technischen Entwicklung des Industriezeitalters bedeutet Wachstum eigentlich Garnichts, denn hier geht es um das Tempo von der Entwicklung hin zur Anwendung und dieser Fortschritt hat an Fahrt aufgenommen, wir können von allen neuen Produkten nur bis zu 20% des Angebotes nutzen und werden von fortschrittlicheren stets überflutet.

Diesen Fortschritt muss man erst einmal technisch begreifen und ökonomisch anwenden, wem hilft dabei eine BIP Erfassung?

Dieses was sich BIP nennt, wurde in den USA entwickelt und wahrhaftig wäre man auch ohne diese Statistik ausgekommen.

Kümmert es eigentlich den Menschen in meinem Umfeld zu wissen, um wie viel Zehntelpunkte sie statistisch reicher geworden sind gegenüber dem Vorjahr und wie sie im Vergleich zu anderen Ländern abschnitten?

Das ist zwar für verantwortliche Politiker beeindruckend nur wie möchte man damit Zufriedenheit im Lande schaffen?

Man muss da schon ein Fanatiker der Idee des ständigen maximalen Wachstums sein, nur wird man dabei von der Idee besessen und man verschuldet sich und das wiederum ist ziemlich einfach in diesem sog. reichen Land.

Wir haben auch in den Jahren vor dem Jahr 2008 nur auf Wachstum gesetzt und dabei erzielten wir eine Merkwürdigkeit, normalerweise hätte das BIP ansteigen müssen, es verhielt sich aber anders.

Vielmehr und wesentlich größer stieg das Bruttoschuldenprodukt, das war ein ökonomisches Manko im System.

Um dieses Manko zu unterdrücken setzte man auf eine Wachstumsbeschleunigungsmaschinerie, mittlerweile kann sich fragen, wozu ist das wiederum nützlich?

Vielleicht wurde die Hoffnung das große Ziel aller Banker und Finanzpolitiker, dann muss also diese Vorstellung die Welt retten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. Dezember 2012 um 04:31 Uhr  

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