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2013 Besinnen wir uns

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Nach den Festtagen wollen wir uns enthalten und weniger ans Essen denken, erinnern wir uns an die Feinheiten der „kuchnia Polska“ und dazu zwei Rezepte, Szare kluski auch „Kartoffelklöße“ genannt.

Die Kartoffelklöße entwickelten sich zu einem der populärsten Gerichte in der Region Wielkopolska, als im 19. Jahrhundert die Kartoffeln Teil des allgemeinen Speiseplanes wurden.

Sie werden auf unterschiedliche Weise aus rohen Kartoffeln mit Mehl und Eiern zubereitet.

Das Rezept hat sich über die Jahre im Grunde nicht verändert.

In den einzelnen polnischen Regionen gibt es im Polnischen unterschiedliche Bezeichnungen für Kartoffelklöße.

Das Gericht galt bis vor kurzem als typische Speise armer Leute, heute jedoch reicht man in eleganten Restaurants die Szare kluski.

Zutaten: 1kg Kartoffeln 1 Ei 5 Löffel Weizenmehl 30 Gramm fettreichen oder geräucherten Speck Zwiebel Und Salz Gem. des Rezepts, die Kartoffeln waschen und schälen, anschließend mittels einer Reibe durch die kleinen Öffnungen treiben, den Saft dann in einem Tuch leicht ausdrücken.

Dann diese Masse mit dem Mehl und dem Ei vermengen, mischen und abschmecken, all das zu kleinen Teigportionen formen und mit einem Löffel in seidenes Salzwasser legen.

Kochzeit ca. 5 Minuten, bis sie an die Oberfläche kommen.

Danach den gewürfelten Speck und die zerhackte Zwiebel in die Bratpfanne geben und erhitzen, bis die Zwiebel sich bräunen.

Anschließend die gekochten Klöße abgießen, in eine Schüssel legen mit dem Fett aus der Pfanne übergießen und servieren mit Sauerkraut oder gekochten Mohrrüben.

Das 2. Rezept ist eigentlich meine Lieblingsspeise, denn nicht nur in Polen gibt es sie in so viel Varianten, die ich kaum widerstehen kann.

Die Rede ist von Piroggen und die Zubereitung der Piroggen hat eine jahrhundertalte Tradition im Osten Europas.

Piroggen kamen vom Osten nach Polen und wurden hier verfeinert, treten somit in vielen Varianten auf.

Piroggen gehören nicht in ein Fast- Food- Lokal und auch nicht in die Tiefkühltruhe, Piroggen sollte man herstellen.

Frische Piroggen weiß man erst dann zu schätzen, wenn man sie hergestellt hat.

Zutaten: Weizenmehl vom Typ 450 Fleisch, Schweine-, Rind- oder Geflügel Zwiebeln Evtl. Buchweizen Salz, Pfeffer und süße Paprika Eier und Butter.

Nun das Rezept: Das ausgewählte Fleisch durch den Fleischwolf drehen, dazu gehört die Butter in die Pfanne, anheizen und kleingehackte Zwiebeln rösten.

Anschließend das Hackfleisch oder die Buchweizen dazu geben, mit Eiern und Gewürzen vermengen und anbraten.

Aus Mehl, Eiern und Wasser einen Teig kneten, ihn ausrollen und kreisförmig ausstechen.

Die Lage füllen mit Portionen aus der Pfanne, formen und zusammenpressen.

Anschließend im kochendem Wasser solange halten, bis die geformten Piroggen an die Oberfläche kommen.

Danach servieren und dekorieren mit Petersilie oder Schnittlauch.

Piroggen galt auch mal als das Essen der armen Leute, denn anstatt des Fleisches kann man die Buchweizen verwenden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. Januar 2013 um 09:44 Uhr  

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