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Störfall Sozialdemokratie

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Gleichheit, Gerechtigkeit, Fairnis

 

 

Gleichheit , Gerechtigkeit, Fährnis -

Worte die eine Sehnsucht wecken, eine Sehnsucht nach einer Geborgenheit jenseits von Konkurrenz , Neid und Auslese.
Aber was steht dem Entgegen, vielleicht gar der eigene Anspruch nach mehr?!
Die Aussicht auf Erfolg und Anerkennung durch Besitz oder Titel scheinen allemal verlockender als das bloße Teilhaben in der homogenen Masse!
Auch der Erwerb von hochwertigen Gütern verspricht in einer  Konsumgesellschaft immer noch eher eine gesellschaftliche Anerkennung als der Erwerb sozialer Kompetenzen .
In dieser Logik der Konsumteilhabe jedoch wird die Familie zur Last und das Kind zum Störfaktor wirtschaftlicher Interessen.
Vor diesem Hintergrund scheint unsre Sehnsucht nach Werten ein Maß zu sein das fremdes Land vermisst .
Wir sehen wohl die Spuren einer Konsumgesellschaft die versucht innere Leere mit Besitz zu füllen, jedoch vermögen wir meist nicht daraus Konsequenzen zu ziehen.
Uns ist durchaus bewußt das dieses Verhalten zu einer Ratikalisierung  unsrer Gesellschaft führt.
 Einer jungen Generation die nach Orientierung sucht aber billigen Populismus zum  Opfer fällt!
 Einer Glaubensgemeinschaft die im Fundamentalen ihr heil in einer alten Weltordnung sieht!
 Einem Extremismus der den Staat in Frage stellt!
 Und nicht zu vergessen den Anarchismus!
All´ das ist uns bewußt!
Und doch agieren wir wie verwöhnte Kinder die jenseits des Ich-bezogenen  nur noch Begleiter und Konkurrenten wahrnehmen
Es ist nicht allein nur der Bedarf des Einzelnen oder das Interesse einer Gruppe die einen nachhaltigen Schaden im sozialen Gleichgewicht verursacht, vielmehr ist es ein Potpourri an Ansprüchen aus allen sozialen Schichten die im gleichen Maß Gerechtigkeit am eigenen Vorteil bemisst!
In diesem Spiel gewinnt wohl der Mächtige der über Mittel und Einfluß verfügt, gleichwohl aber ist er kein Einzeltäter ( Der reiche Egoist ist nicht schlimmer als der Arme sondern nur effektiver!).
Zweifelsfrei sind es jedoch seine Freiräume die die Gesellschaft am nachhaltigsten verändern.
Hierbei führen die Optimierung von Einzelinteressen zunehmend zu einem demokratischen Kollaps .
In einer Gesellschaft aber die sich als wertelose Konsumgemeinschaft versteht erscheint alles nicht greifbare als irrelevant.
Arbeit als Dienstleistung scheint hier ebenso eine nicht konsumierbare Leistung wie Erziehung und Pflege.
Sie sind letzt endlich nur noch eine gesellschaftliche Leistung die den Gewinn der Besitzklasse schmälert.
Dieser Gewinnschmälerung wird nun vom Markt mit Flexibilisierung , Personalreduzierung und dem Zugriff auf das Sozialsystem entgegengewirkt.
In jenem Spiel aber in dem der Staat  das Gesamte abbildet wird dieser nun als Grundversorger zunehmend an seine Grenzen geführt.
Auch hier stellt sich nun wieder die Frage der Kräfteverhältnisse unabhängig vom sozialen Anspruch!

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 27. Dezember 2012 um 17:57 Uhr  

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