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2013 das Jahr der Diktatur der Ökonomie

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Im Jahre 2013 werden wir weiterhin in einer Diktatur der Wirtschaft leben, der Polis hat seine Funktion verlagert und keiner politischen Vereinigung ist es bisher gelungen die diktatorischen Maßnahmen der Manager zu durchkreuzen.

Sicherlich erleben wir den Spagat der Konservativen, doch diese Art von Politik gestaltet sich nicht als die innere Macht des Staates sondern man wird nur reagieren auf Maßnahmen der Ökonomie.

Die wiederum sich global verfestigt hat und Regierungen gegeneinander ausspielen wird, in diesem System gibt es keine „ Rechten und Linken“ auch kein „ unten und oben“ mehr, es gibt nämlich nur die Gier nach Macht und Profit.

Innerhalb dieses Dranges nach Gier, dem eigentlichen Kennzeichen der operativen Wirtschaftsmanager entfällt der Begriff von guten und bösen Ökonomie, da werden also Regierungen zum Reparaturbetrieb.

Ein Regierungsauftrag wird zur Gebrauchsanleitung um den entstandenen Schaden der Globalisierung zu glätten.

Das ist das eigentlich Neue, was nicht mehr unter den Hut des Wertkonservativen bekommen kann, denn der eigentliche Polis und seine Interessenvertretung, in unserem Fall das Parlament wird auf eine reagierenden Funktion herabgestuft.

Bleiben wir bei den Gedanken im Staat hinsichtlich von „ Oben und Unten“, die Luft nach oben wird dünner, denn der Clan der Sieger aus der praktizierten Globalisierung duldet keine Einschnitte durch welchen Staat und welcher Regierung auch immer, wir erleben innerhalb des Internationalen Finanzkapitals derzeit das „ Hase- und Igelspiel“, man entzieht damit einer funktionierenden Demokratie den Handlungsspielraum.

Die Wiederherstellung des politischen Handlungsspielraumes wird es in dieser Form kaum noch geben, denn die Ökonomisierung hat sich in allen Fassetten unseres Denkens breitgemacht.

Man spricht von der sog, anonymen Macht der Finanzwelt, wo Milliarden von Euros verschoben werden, wo die demokratischen Strukturen vor der Tür bleiben müssen.

Wir erkennen allerdings auch die Einflüsse der Systembanken, sie schreiben den Staaten etwas vor und mitunter segnen das Parlamente ab, nicht mittels einer fehlenden Alternative sondern gem. des Gedankens innerhalb einer Schablone und die wiederum setzt eine Zumutung voraus.

Diesem System der global operativen Ökonomie fehlt die demokratische Kontrolle, es geht nicht dabei um Zumutungen sondern Nachvollziehbarkeiten und Kontrollfunktionen.

Den Freibrief den Manager Politiker geben heißt: macht eure Schularbeiten und da versteht man nur den Einfluss des Staates verringern.

Das ist keinesfalls ein parteipolitischer Wille sondern er entspricht dem Diktat der Ökonomie.

Die Gefahr dabei ist, dass etliche politische Strömungen sich zum Handlanger der Diktatoren machen lassen und damit ihre eigentliche demokratische Legitimation auf das Spiel setzen.

Nur das Wahlvolk bemerkt es nicht, denn man besetzt Themen des sog. Verkaufsmarketings.

Der verkaufte Staat wird damit schön geredet, anstatt zu agieren setzt man zu Reaktionen an und beginnt den neoliberal geprägten radikalen Umbau des Sozialsystems.

Das bezeichnet man politisch als „Lockerungen“ im verkrusteten System, d.h. hier werden gesellschaftliche Interessen zur Stabilisation eines menschenwürdigen Lebens weggekegelt.

Würde man innerhalb des Polis eines Staates sich der Macht der Demokratie bewusst werden, könnte man mit der Umkehrung der Verhältnisse beginnen und den Wert von ökonomischen Handlungen in Funktion setzen.

Mittels der entschiedenen Frage: Was hat der Staat und was haben seine Bürger davon wenn der DAX steigt und wenn systemrelevante Banken Gewinne machen?

Diese Frage stellte noch kein Abgeordneter in einem Parlament seiner Regierung.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 05. Januar 2013 um 05:58 Uhr  

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