Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Die politische Lage Mitte Feburar 2013

Die politische Lage Mitte Feburar 2013

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Zur gesellschaftspolitischen Lage in diesem Land zu Mitte Februar 2013, man kann weiterhin davon ausgehen, dass die Mehrheit der Bürger links denkt.

Was aber nicht heißt, dass die Parteien links von der Mitte diese gefühlte Mehrheit transferieren können.

Das hat mehrere Gründe, mitunter liegt es an den handelnden Personen und an den Hang zur Vergangenheit, d.h. auch Politiker links von der Mitte werden mit dem Hang zum Neoliberalismus erkannt.

Zudem ist das alles nur ein Gefühl und der politische Gegner, in diesem Fall schwarz/gelb wird noch einiges auffahren um seine einige Anhänger zu mobilisieren.

Gehen wir einmal von der beschriebenen Lage aus, so fühlen sich 40% für die Unionsparteien ziemlich satt an, was allerdings nicht ganz stimmt, denn diese 40% resultieren aus einer Formel, dessen Ergebnis der Zuspruch von 43% für schwarz/gelb sind.

Sehen wir uns die 43 % mal genauer an, wie stabil ist hier die CSU, geht man wieder von 60% im Freistaat aus oder bröckelt ihre Vormacht?

Nicht nur diese Ungewissheit wird die Union in die Offensive treiben sondern auch die verbliebenen 3 % für die FDP.

Die verbliebenen 3% für den Neoliberalismus pur, entpuppt sich als das regionale Problem der FDP, östlich der Elbe nimmt man diese Partei nicht mehr wahr, sieht man dazu die Tendenz so könnte sich dieser Trend auf den Süden unserer Republik fortsetzen.

Demgegenüber kann die FDP nur in den nordwestlichen Bundesländern hoffen, reichen allerdings diese dort angepeilten 7-8% den Minustrend in den anderen Bundesländern auszugleichen um somit über die 5% Hürde zu kommen ist fraglich.

Ausgehen kann man von einer Zweitstimmen Kampagne in diesen besagten Bundesländern zu Gunsten der Liberalen, die FDP wird es versuchen, denn es geht um ihr politisches Überleben.

Damit fällt aber wiederum die CDU in der Wählergunst, annehmen kann man ein Minus von 3- 4 %, wenn die Union die Bundestagswahl mit 37… 38% Zustimmung gewinnt ist das eigentlich normal, ebenso werden 5% für die FDP normal sein.

An den 43 % für schwarz/gelb wird sich kaum etwas ändern, es sei denn die Unionsanhänger machen dieses Spiel nicht mit und haben die Lehren aus der Niedersachsenwahl gezogen?

Von den 43 % sind fast 40% recht stabil, auch eine an den Rändern bröckelnde CSU wird dieses Ergebnis nur um max. 1,5% drücken.

Zur SPD, die Ausgangslage ist hier eine andere, die Sozialdemokraten als Juniorpartner der Union erhielten 23% der Wählerstimmen, das wird sich kaum wiederholen, denn der sog. Oppositionsbonus bringt der Sozialdemokratie in der jetzigen Formation ca. 2 % an Zuwachs, daher sind angenommene 25 % die tragende Basis.

Eine Unbekannte ist die flächendeckende Mobilisierung der eigenen Anhänger, gelingt das in den Bundesländern wo sich die SPD in Regierungsverantwortung befindet und sich mit eigenem Handeln in die Defensive gebracht hat?

Das gilt für Baden- Württemberg und Berlin, es kann durchaus sein, dass aus den erhofften 2% nur 1,5% werden, die lassen sich allerdings wiederum ausgleichen.

Über diesen möglichen Ausgleich sprechen wir später, nur so viel aus den 25% könnten 27,5 % werden.

Kommen wir nun zu den Grünen und müssen feststellen, man es nicht nur mit einer stabilen Wählerbereitschaft zu tun sondern auch noch mit einer konstanten Situation.

Die Zustimmung der Wähler zu den Grünen liegt zw. 12 und 16 %, nimmt man diese gefühlten 14 % als Basis werden die Grünen darauf ihren Wahlkampf ausrichten, in manchen Regionen sind die Grünen eine Volkspartei geworden.

Die Grünen sind somit der Faktor in der Politik geworden, Zuwächse wird es kaum nennenswerte geben aber immer noch Überraschungen.

Eine Überraschung könnte sein, sie holen mehr als 1 Bundestagswahlkreis direkt und die 2. Überraschung könnte sein, dass sie die Nutznießer der bröckelnden CSU sein könnten, 14 % werden dann tief und 16% möglich.

Die Linkspartei befindet sich in einem gesamtdeutschen Gefühlsstau, sie ist keine ostdeutsche Regionalpartei mehr und wird höchstwahrscheinlich in Berlin 3 oder 4 Direktmandate holen, wird das aber reichen um eine Fraktion in den Bundestag zu bringen?

Warnende Worte sprach bereits der Ehrenvorsitzende Hans Modrow, er sah die älterwerdenden Wähler im Osten.

Natürlich wird die Linke in einigen Wahlbezirken im Osten unseres Landes eine führende Rolle spielen, nur wie viel Wähler lassen sich binden und wen spricht man an?

Auch hier hat sich die Bevölkerung vermischt, die dominierende Rolle der Partei ist weg auch bröckelt es mehr als an den Rändern.

Eine reine Ostpartei wird an der 5% Hürde scheitern, Nutznießer könnte dabei die SPD werden, verdient oder nicht.

Da könnte das 1% den Ausschlag geben, die Linkspartei ist gut beraten in den westlichen Bundesländern zu punkten um über die 5% Hürde zu kommen.

Nehmen wir den Fall an, sie erholt sich flächendeckend in NRW und punktet in Bremen so sind 7-8 % möglich, eine Unbekannte ist das Land Brandenburg.

Kann sich hier auf dem flachen Land die Linke behaupten oder sind die Wähler nicht mehr vorhanden?

Das kann wiederum ein Minus sein, geht es in NRW unter 5% dann hat man es nur noch mit einer Gruppe von Abgeordneten zu tun.

Sprechen wir nun über die Piraten, Menschen die anders sein wollten und die vor einigen Monaten bereits die westdeutsche Jubelpresse im Bundestag sah.

In den Landesparlamenten in denen derzeit die Piraten sitzen lässt sich feststellen, sie sind noch nicht im Parlamentarismus angekommen, die Piraten untereinander benehmen sich wie Zeitgenossen die Hundekacke an den Schuhen haben und bewerfen sich dann gegenseitig damit.

Stellvertretend haben sich die Piraten zudem für alle anderen Parteien in eine Situation gebracht, sie wurden zum transparenten Aushängeschild von Politikleere, das trifft sie nun härter als alle anderen.

Es wird nach wie vor diese gefühlten 3 % geben, davon sind mindestens 70% Aktive die zuvor sich in anderen Parteien versuchten.

Nur bewegen die jene dringend benötigten 3 plus mehr Prozent, derzeit wandern Piratenwähler zurück.

Im Trend werden es Nichtwähler, nur ein kleiner Teil von denen kehrt zurück zu seinem eigentlichen Lager.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 09. Februar 2013 um 04:20 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5721
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13867261

Verwandte Beiträge