Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Nach uns die Zukunft

Nach uns die Zukunft

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Wie geht es weiter nach 5 Millionen Aufrufen?

Gestartet waren wir als eine Gegenbewegung, die von der Basis kam und wir wurden ein Teil der linken Bewegung, denn für links gilt kein: „Nach uns die Zukunft.“

Wir stellen uns dem globalen Konflikt um Gerechtigkeit, Ökologie und Ökonomie, dabei werden wir nicht eine Politik der Routine besetzen, denn für uns gilt: „ Armut, Demütigung und Hoffnungslosigkeit sind ein Nährboden für Gewalt.“

Dabei sollte man Beziehungen heraus stellen, zwischen Arm und Reich und zwischen Ohnmacht und Macht, wir möchten zurück zu einer Selbstachtung finden.

Es geht in erster Linie um Selbstachtung und die ist dringend erforderlich, denn die Soziale Polarisierung macht Fortschritte, die uns irgendwann in eine unvermutete Ecke treiben könnte.

Vor 50 Jahren gaben sich die großen Regierungschefs ein Versprechen, größere Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen, dieses Versprechen hat sich weitgehend in Luft aufgelöst.

Man spricht mittlerweile in einer globalisierten Ausdrucksweise von der internationalen Arena, aber auch der gelang es nicht die berühmte Einkommenskluft zwischen dem Süden und den Norden dieser Welt zu überbrücken.

Es trat das Gegenteil ein, von dem was man sich versprach und die Kluft wurde wesentlich größer, wir sollten uns die Frage stellen: „ können wir diese Kluft überhaupt jemals schließen?“

Im Jahr 1996 hatten die 20% der in den reichsten Ländern lebenden Weltbevölkerung ein verfügbares Einkommen, das ca. 82 x höher war als das der 20% ärmsten Erdbewohner.

Das Bild ist natürlich verzerrt, denn das Pro- Kopf- Einkommen der in Erdöl exportierenden Länder ist um ein wesentliches mehr gestiegen, ebenso holten einige ostasiatische Staaten auf, gleichzeitig aber schreitet die absolute Armut voran.

Erkennbar an der Sozialen Polarisierung, es verändern sich also beide Pole im Umfang und in ihrer Zusammensetzung.

Die Welt hat sich also entwickelt, aber in 2 entgegengesetzte Richtungen.

Manche Regierungschefs unterbreiteten kühnste Ziele, das Los der Armen zu verbessern und immer wieder verwendete man den Begriff „Wirtschaftswachstum“.

Nichts wirkt so abgedroschen wie die Verwendung des Begriffes „ Wirtschaftswachstum“, denn dahinter standen Investitionen der Kapitaleigner bzw. des Staates um mittels Erschließung mehr zu produzieren, damit wollte man das Volkseinkommen erhöhen, doch diese Erhöhung sickerte nicht durch zu den Armen in der Gesellschaft.

Es gibt also den losen Zusammenhang zwischen dem Ziel des Wirtschaftswachstums und der erzeugten Armut.

Wirtschaftswachstum reicht also nicht mehr aus um die Armut zu bekämpfen, denn es hat sich gezeigt, ebenso wichtig sind: die Landrechte, der Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Selbstorganisation.

Es werden nämlich mit dem Streben nach Wachstum Bedingungen für den Lebensunterhalt ausgehöhlt, das erlebt man in der Wasserwirtschaft- wo Staudämme Menschen vertreiben, wo Maschinen die Landarbeiter ersetzen, wo Marktkonforme Fürchte den klassischen Obstanbau verdrängen und es folgt es Abwanderung der Menschen.

Man flüchtet in die Großstädte und das lässt sich international transferieren, die Menschen die flüchten verzichten auf ihre Selbstsicherheit, diese wurde ihnen genommen.

Was sich dabei herausstellt ist folgendes: es wurde die natürliche und soziale Basis der Leben erhaltenen Volkswirtschaften ausgebeutet, um die Basis einer Marktökonomie zu schaffen.

Wir bezahlen also mehr als dreifach, wenn man es sich einfach macht und nur auf Wirtschaftswachstum setzt, das zu untermauern kann man nicht mit einfachen Theorien und Fakten sondern nur mit Einsicht.

Wir sind der Teil einer Bewegung geworden, die manchen zu Vernunft bringen möchte, denn wer möchte leben in einem Leben voller Widersprüche?

Wenn Manager von Heute meinen, ihr Ziel sei es, Dinge mit immer weniger Leuten zu tun, mag das auf der Unternehmensebene attraktiv klingen, es ist aber auf der Gesellschaftsebene zum Scheitern verurteil.

Um das heraus zustellen, sehen wir es als unsere Pflicht an, die 5 Millionen Aufrufe als Ansporn zu nehmen, denn unsere produzierende Industrie und insbesondere der Automobilbau setzt nicht nur Zahlen um sondern produziert Abfall, auf alle Einsatzmaterialien als Input werden während des Produktionsprozesses mehr als 80% Abfall, der Output sind 20%.

Es sind Erkennungszeichen der Logik, die dieser Art eines Wachstums widersprechen, es sind nicht die Planungsziele sondern die systematische Überentwicklung innerhalb der Projekte die Millionen von Euros verschlingen.

Das ist ein Ziel von Gerechtigkeit, nämlich eine nachvollziehbare Transparenz, Ökologie ist ein Stück von machbarer Ökonomie.

Stellen wir uns die Frage: „ Müssen wir noch innerhalb von Deutschland mit dem Flugzeug verreisen?“

Fragen wir nach den Investitionen der sog. Regionalflughäfen, nach der Kosten/Nutzen Rechnung und nach der Steuergerechtigkeit hinsichtlich Flugbenzin, stellen wir die Frage nach dem Nutzen?

Stellen wir Fragen nach der Sozialen Stadt, interpretieren wir das Gemeinwohl und geben wir weiterhin der Basis unsere Stimme, eine Stimme die nicht immer parteikonform sein kann, denn wir sind nicht der Lautsprecher einer Partei.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 03. Mai 2013 um 05:06 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5720
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13836306

Verwandte Beiträge