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Neue Initiative für Soziale Marktwirtschaft und ihre Gerechtigkeitsvorstellung

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Eigentlich könnte man der Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) dankbar sein.

In ihrer neuen Plakataktion, Gerechtigkeit 2013, macht die ISNM deutlich, was sie von Gerechtigkeit hält: Gar nichts!

Der Begriff Gerechtigkeit wird einfach invertiert, um nicht zu sagen pervertiert.

Schlimmer geht es nicht und trotzdem wird bald wieder in einer öffentlich-rechtlichen Talkshow darüber diskutiert werden.

Dennoch erfreulich, dass die Initiative mit ihrer Kampagne aus dem allgemeinen neoliberalen Kartell des Schweigens ausgebrochen ist und in einer dummen Art und Weise zum besten gibt, wie das Denken der Arbeitgeberlobby tatsächlich funktioniert.

In den letzten Jahren war es die überwiegende Strategie der Neoliberalen sozial zu reden und asozial zu handeln.

Bestes Beispiel hierfür ist unsere Bundeskanzlerin selbst.

Die Initiative des Arbeitgeberverbandes hat Macht und gründete die INSM als GmbH.

Diese Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat ihr politisches Programm dabei zur Unternehmensform gemacht.

Erstaunlich wie gering das offizielle Budget ist, mit dem die Initiative der Arbeitgeberverbände, nichts anderes ist die INSM, erfolgreich für den weiteren Sozialabbau wirbt und die öffentlich rechtlichen Medien manipuliert.

Das kann man mit 6,97 Millionen Euro Jahresetat eigentlich nicht machen.

Auch die festen Mitarbeiter, acht an der Zahl, lassen nicht unbedingt erkennen, dass es sich hier um einen wichtigsten Taktgeber der Regierung Merkel handelt.

Mit dem Spruch: „Sozial ist, was Arbeit schafft,“ gelang es dem Think-Tank dennoch vor zehn Jahren, den bürgerlichen Parteien eine Messlatte zu implantieren, die so intelligent ist, wie ein hitzeverformter Rechenschieber.

Dennoch war es eines der meist benutzten Zitate bürgerlicher Politiker.

Die riesigen Plakate in den Bahnhöfen der Hauptstadt stehen dennoch in keinem Verhältnis zur offiziellen Größe dieser Organisation und machen mehr als wütend.

Schleichwerbung für CDU/CSU und FDP im Wahlkampfjahr und der unverschämte Versuch, durch verdrehte Begrifflichkeiten die Bürger in die Irre zu führen.

Wer sich diese absurde „Gerechtigkeits-Kampagne“ näher anschauen möchte, findet hier den Link der INSM :

http://www.insm.de/insm/kampagne/gerechtigkeit/gerechtigkeitsfragen-der-insm.html

Man sollte jedoch auf keinen Fall versäumen, was die Blogger genau auf dieser Seite an Kommentaren hinterlassen haben.

Die Inhalte dort wecken doch die Hoffnung, dass sich die Menschen nicht mehr für dumm verkaufen lassen.

„Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft versucht nur mit dieser pseudo Gerechtigkeitspropaganda den neoliberal gesteuerten sukzessiven Sozialabbau zu fördern.“ (Corvin)

„Wieviel Heuchelei ist hier von der Politik, Medien zu hören, ein Satz der zynischer gar nicht klingen kann; Besser eine Arbeit, einen Job als gar keinen Job! Debatten um eine Mindestlohn, wie von der FDP jetzt auch geführt nur um Wählerstimmen zu gewinnen, Angst Macht zuverlieren!

Sollten sich diese Parteien nicht erst mal um die Menschenwürde der Bürger am unteren Ende der Gesellschaft bemühen!“ (Juliane64)

Dieser Artikel erscheint auch auf Bewegung-Taz:

http://bewegung.taz.de/organisationen/mhsl/blogeintrag/ist-es-gerecht-

 

Ich bitte auch um Unterstützung für unsere Petition an den Berliner Schulsenat zur Sanierung unserer Grundschule:

https://www.openpetition.de/petition/online/unsere-schule-ist-schrott-fuer-eine-sanierung-der-1-gemeinschaftsschule-schoeneberg-haus-peter

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. Mai 2013 um 10:19 Uhr  

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