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Der rasenden Andrea hinter ihre Ohren geschrieben

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Andrea Nahles will also auf der Autobahn rasen, eigentlich ist die Autobahn zum Fahren geeignet, wenn man auf ihr kommt?

Das allein ist mittlerweile ein Problem und nicht nur in der Hauptstadt, der Britzer Tunnel wird in den Spitzenzeiten seiner Auffahrten entzogen.

Autobahnfahren muss demzufolge gelernt sein, man sollte zügig fahren und trotzdem defensiv, es geht nun einmal um den Spritzverbrauch und der liegt bei Fahrten im 5. Gang und ¾ Gaspedal gedrückt günstiger.

Sieht man allerdings, wie viele auf der linken Spur Vollgas fahren, spielt für die wiederum der Benzinpreis eine untergeordnete Rolle, ein Auto sollte beherrschbar sein und die Geschwindigkeit stets angepasst werden.

Stellen wir uns einmal die Frage, wie viele von den in Deutschland zugelassenen Pkws sind autobahntauglich?

Mindestens 5 % nicht, dazu kommen jene mit Defekten die nur der Fahrer kennt, die Autos die gefahren werden – bis zur Scheidung durch den TÜV, das machen nochmals 5%.

Demzufolge fahren 10% von allen zugelassenen PKWs mit einem Risiko. Nimmt dazu die ausländischen Kraftfahrzeuge und insbesondere die Transporter und LKWs kann man von insgesamt 15% sprechen.

Der Rest sicherlich nicht und generell sind davon mehr als 40% übermotorisiert, d.h. es sind PKWs mit mehr als 90 PS unterwegs, die eine entsprechende Beschleunigung haben und erst ein Fahrgefühl ab 150km/ h vermitteln.

Damit zieht man spielend links an LKWs vorbei, die immerhin mitunter um die 100 km in der Stunde fahren, erhöht sich das Risiko des Abschätzens.

Können wir überhaupt abschätzen wie breit die linke Spur ist und was tun, wenn ein LKW ausschert?

Das berühmte Elefantenrennen der LKWs und nicht nur kurz vor Bad Eilsen, sondern immer dort wenn es hügeliger wird, die mittlere Spur wird für einige Zeit zu und von dort fädeln sich andere wiederum nach links ein.

Da beginnt die Gefahrenquelle des Windzuges und des Abschätzens, wie schnell ist der auf der linken Spur und nimmt er Rücksicht?

Ich blieb einmal hinter dem LKW auf der Mittelspur, nur musste der auch mal abbremsen und anziehen, seine kpl. Schneeladung von der Plane landete bei mir auf der Windschutzscheibe und das sind Momente in denen man gar nichts sieht und Handeln muss.

Das sind unerwartete Herausforderungen, denen man nicht ausweichen kann, Autofahren sind nämlich Handlungen des Verkehrsteilnehmers und das wiederum ist manchem Autofahrer nicht bewusst, für entsprechende Handlungen benötigt man eine Reaktionszeit.

In der Tat schont ein defensives Fahren nicht nur die Benzinkosten sondern die Nerven, weniger anstrengend fahren bedeutet verhaltener fahren, bedeutet auch weniger Kilometer sich vorgeben.

Während meiner letzten 20 Jahre im Beruf bin ich fast tag täglich mitunter mehr als 5 Stunden im Auto unterwegs gewesen, dabei Fahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern benutzt, über Brandenburgs Landstraßen gefahren, die Autobahnen benutzt, den Stadtring in Berlin verflucht und immer wieder quer durch die City gefahren.

Musste mich nach der Wiedervereinigung beider Stadthälften wieder an die Straßenbahnen gewöhnen und werde mich nie an die fliegenden Radfahrer von rechts und links auf den Ausfallstraßen gewöhnen.

Planung war die eine Sache, im Auto heißt es das Autofahren und nichts anderes machen, trotz der Freisprechanlage sich auf das Fahren konzentrieren, bedeutet man sagt ich „ rufe zurück“.

Die Konzentration ist Bedingung für ein zügiges Weiterkommen und Rücksichtnahme mitunter ein Vorteil.

Es gibt allerdings Strecken die ich nie vergessen werde, die Europastraße vor der Autobahneröffnung in Richtung Warschau, 3 spurig in Polen.

Ein Abenteuer pur, ich zählte mal von Berlin bis Posen 32 Blitzer, zurück 28 und davon machte mir einer ein Foto.

Das besagt etwas über den Rausch der Geschwindigkeit, aus alten Westberliner Zeiten kennt man das, mit max. 100 km/h durch die DDR fahren und hinter Helmstedt auf das Gas drücken, um ins Ruhrgebiet zu kommen nahm man einen kleinen aber schnelleren Umweg über Osnabrück, geht nicht mehr-mittlerweile sind dort Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Zurück war das für jeden Westberliner die Herausforderung, die letzten paar hundert Kilometer knapp 100 fahren, bog man dann in Zehlendorf auf die B1 ab, 50 km/h und der Blitzer.

Sicherlich der Rausch der Geschwindigkeit, sicherlich auch das Ziel vor Augen, die Frage stellt sich „ wie geht man damit um?“

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 11. Mai 2013 um 03:50 Uhr  

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