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Arbeitsmarktdaten Juni 2013

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Lügen ohne Ende

Sybillas Analyse der Arbeitsmarktdaten

http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php/609-Aktuelle-Analysen-zur-Lage-der-Nation?p=145536&viewfull=1#post145536

Manipuliert die Arbeitsagentur den Arbeitsmarktbericht?

Arbeitsmarkt Juni 2013 über 7 Millionen Personen erhalten nach wie vor Transferleistungen

Vorwurf des Bundesrechnungshofs: Arbeitsagentur manipuliert Vermittlungsstatistik

Die BA ist wie nicht anders zu erwarten war, natürlich wieder einmal völlig unschuldig, wenn dann gibt es nur Einzelfälle die einzelne verursacht haben. Aber die Arbeitsmarkt-Statistik ist aus Sicht der BA selbstverständlich nicht manipuliert.

Nach dem Motto: Nein hier gibt es nicht den einen „Geisterfahrer BA – Statistik“ sondern hunderte „Geisterfahrer“ nämlich alle anderen die nicht an die BA – Statistik glauben.

Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Juni 2013

Wir hören und lesen beim Pressedienst der BA wieder vom robusten Arbeitsmarkt aber 7.018.879 (BA Bericht Mai 2013_7.012.701)Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld (+ 6000)

Ich fürchte die Psychologie der Herrschenden also die Manipulation durch Medien und Werbung bestimmt uns, unser Denken und unser Verhalten nicht nur in Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber den Schwachen und Armen sondern auch bis ins private und intime Mitten in unsere Partnerschaften hinein.

Die Freiheit des menschlichen Willen wird durch psychologische Manipulation in Werbung und Medien gelenkt und somit zur erzwungenen Unfreiheit zur gewollten und willenlosen Funktion des Zweckmäßigen.

Confirmation Bias - gestützt auf die Authority Bias

Prolog. Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

Geschönter Armutsbericht

29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.

Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht.

Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet.

Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen.

So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

„Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:

Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben.

Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst.

Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten.

Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda.

Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

Ehre wem Ehre gebührt

Ich möchte an dieser Stelle einmal meine größte Hochachtung gegenüber den Psychologen in den Medien in der Wirtschaft und der Politik aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben in den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“

Ehre wem Ehre gebührt – Diese Frau ist ein echter „Engel“ der Armen

Systemgegnerin – Die Hartz-IV-Rebellin im Jobcenter

altonabloggt

Hartz IV – Gewollte Armut? Inge Hannemann im Gespräch

Schlagzeilen

Die Soziale Schere ist offen - Reallöhne niedriger als im Jahr 2000

Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker

Der robuste Arbeitsmarkt Fast sieben Millionen Menschen arbeiten unter 8,50 Euro. Der Staat stockt mit elf Milliarden Euro Niedriglöhne auf.

Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen

Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet

Faktencheck „Jobboom“

Deutsche Wirtschaft schrumpft

Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.

Armut in Deutschland verfestigt sich

Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen

Mittelschicht schrumpft drastisch

Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland?

Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen

Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013

Rentenerhöhung 2013: Bundeskabinett beschließt Rentenanhebung

Senioren im Westen müssen sich mit einer minimalen Rentenanhebung von 0,25 Prozent begnügen.

Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent

Zu schlechte Bezahlung EU-Kommissar fordert höhere Löhne

ifo-Beschäftigungsbarometer auf tiefstem Stand seit fast drei Jahren

Fakt

Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.

Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

"Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

Arbeitsmarkt Juni 2013

Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA

Offizieller BA - Zahlenbericht für Juni 2013 Seite 50

7.018.879 Leistungsempfänger 4)

( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

5.310.967 Personen müssen im Juni 2013 ALGI/ALGII Hilfeleistungen beziehen.

3.843.226 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Juni 2013 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 8,8 %

2.864.663 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.

Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Juni 886.266 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

*4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

(Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.018.879 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 62 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

3.1 Gemeldete Arbeitsstellen (BA – Bericht Juni 2013 Seite 11)

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Juni saisonbereinigt um 5.000 verringert, nach -7.000 im Mai und -10.000 im April.

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Juni auf 437.000 Arbeitsstellen.

Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 62.000 oder 12Prozent, nach ebenfalls -62.000 oder -13 Prozent im Mai.

Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.

Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Juni 2013

So weit die Romantik der schön gemalten Welt der Mythen und Märchen des Pressedienst der BA jene in den Systemmedien kritiklos verkündet werden.

Eines ist für mich und wohl auch für den Rechnungshof kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier!

Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt.

Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte.

Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher.

Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen.

All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen.

Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

Auch heute lesen wir wieder von der gestiegenen Kauflaune der Konsumenten.

Von sinkenden Realrenten und sinkenden Rentenbeiträgen und vom Wirtschaftswachstum das im 1. Quartal aber wieder nur 0,1 Prozent sehr marginal ausgefallen ist.

Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind trotz Rekord-Steuereinnahmen bis zum Ende des 4. Quartals 2012 auf 2 072 Milliarden Euro angestiegen - (+ 41,8 Milliarden Euro) gegenüber dem Ende des vierten Quartals 2011.

Öffentliche Schulden 2012 um 2,1 % auf 2 072 Milliarden Euro gestiegen

Wir konnten in 2012 auch im Juni 2013 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

Fakt ist - Pressemitteilung Nr. 150 vom 30.04.2013 Einzelhandelsumsatz im März 2013 real um 2,8 % niedriger als im Vorjahresmonat

Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.

Von Januar bis April 2013 setzte der Einzelhandel in Deutschland trotz guter Kauflaune der Konsumenten insgesamt real 0,2 Prozent weniger um als im gleichen Zeitraum 2012.

Epilog

Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können.

Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg.

Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend.

Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen.

Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden.

Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig.

Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt.

Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen.

Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

Erstellt von Sybilla am 27.06.13 --- 11 Uhr 00

Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

 

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