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Ein Künstler der es wagt.

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Eine Hommage an Peter J.Gnad, dem Literaten, Hörbuchautor, Jazzer und Radiomacher aus Graz in Österreich.

Peter ist nicht nur der Kunstserver sondern er kommt aus der Familie der ganz Großen, die sich immer wieder den Themen annehmen und mit seinem neuen Videoclip über das Blut, spricht ein Künstler das aus, was die Jugend Europas bewegt.

Warum sie aufbegehrt, warum sie gefesselt wurde zum Nichtstun und in einer Lethargie verfiel.

Weil die Mächtigen in Europa Staaten zum Sparen zwangen und der Jugend ihrem Schicksal überließ. Peter J. Gnad reiht sich also ein jenen Kreis von Künstlern, die berechtigte Fragen stellen und die ihre Kunst als Antwort auf eine aus den Fugen geratene soziale Realität betreiben.

Einfach gesagt, Künstler die aufrütteln, die wachrütteln und davon bedarf es mehr.

Kultur muss aufrütteln, muss die Menschen bewegen, die Menschen zum Nachdenken herausfordern und ein Künstler wird sich Fragen stellen müssen.

Wenn die Kultur nicht mehr Menschen aufrüttelt, entsteht ein Einheitsbrei, entsteht eine Gleichmacherei, singt man Stimmungslieder ohne Inhalt, wer sich aber angesprochen fühlt, der taucht ein in andere Wahrnehmungen.

Es geht um den kulturellen Prozess der Wahrnehmung, der Unterlegung, der Kunst des Erzählens, nur dann wird daraus ein Erlebnis.

Wer Peter J. Gnad kennt, der weiß seine Art zu schätzen, für ihn zählt der kulturelle Auftrag mehr als der Mammon, den so viele zunächst sehen.

Das können nur ganz große, das konnte Albert Mangelsdorf, traf man den nach einem Konzert locker beim Bier im Quais Moto oder im Alten Wintergarten auf der Potsdamer,da konnte man mehr erfahren, Albert war ein ganz Großer.

Coco Schumann erlebte ich noch vor einigen Jahren im Lapidarium, Coco Schumann der so viel zu sagen hätte, der Ausschwitz überlebte und für eine bessere Welt jazzte.

Das ist das, was ein Künstler zwischen den Zeilen sagt, mancher schätzt von Wolf Biermann wenn er ins Berliner Ensemble kommt mehr sein Geplauder von Oma Meume bis Margot Feist als seine Lieder und seine alten Lieder die höre ich lieber, wenn sie Erika Pluhar singt.

Trotzdem man schätzt jene Künstler, die auf Menschen eingehen, die den offenen Dialog wagen und die sich in der großen und offenen linken Familie einen Namen machten.

Deshalb sollte es wichtig sein, Jene ins Rampenlicht zu bringen die sich bekennen für eine bessere Welt, Peter J. Gnad tut es.

Zudem Kunst ist das was uns bewegt und Kunst ist das Leben und das ist nicht immer schön, das sagte mir mal Klaus Staeck.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 29. Juni 2013 um 03:16 Uhr  

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