Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Was Karl Marx nicht ahnen konnte

Was Karl Marx nicht ahnen konnte

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Was sich nicht politisch umsetzen lässt ist eine Gleichgültigkeit und eine ersichtliche Selbstzufriedenheit.

Der Bürger ist eigentlich für viele die sich zur Wahl stellen der unterschätzte Wähler, es geht um die Wertschätzung des Wählers, erst danach kommt die Strategie.

Wer kennt im Berliner Parlament die Sorgen und Nöte des kleinen Mannes, den man mit Verordnungen, Erlasse und Gesetze überschüttet?

Kennt ein Parlamentarier den Praxistext, wie registriert die Frau oder Mann auch der Straße diese oder jene Maßnahme, die Isolation der Macht ist im übertragenden Sinne die Ohnmacht des Staates, in einer Zeit wo der Ruf nach der Bedürftigkeit des Staates erklingt?

Erkennen das gewählte Abgeordnete nicht, herrscht zwangsläufig eine nicht gewollte Gleichgültigkeit vor, die sich widerspiegelt in allgemeiner Selbstzufriedenheit und damit öffnet man das Tor zu einer Selbsttäuschung.

Innerhalb dieser Thematik spielen unsere Medien eine wesentliche Rolle, denn mittlerweile hat in diesen Berichten die Jagd nach der Quote die Qualität abgelöst.

Quote bezeichnen viele als die Hofberichterstattung, etwas was eigentlich inhaltslos ist aber dennoch gefragt, unsere Medien wurden ein williges Opfer der Ökonomisierung.

Was daraus folgt ist nicht mehr dumpf sondern beinhaltet einen Einheitsbrei, sprechen wir es ruhig aus: in unserer Mediengesellschaft bedient man sich eines Ermächtigungsgesetzes.

Das heißt mit anderen Worten, die eigentliche freie Presse wurde dem neoliberalen Update geopfert, das bezeichnet man als die Austauschbarkeit von Informationen.

Der Widerspruch bleibt allerdings aus, eigentlich müsste der Leser bzw. Zuschauer sich dem verweigern.

Er macht es allerdings nicht, sondern interpretiert auch das wiederum als den Begriff von Freiheit.

Wir führen unser Leben in einer Republik der justierten Freiheit, weil wir die Meinungshoheit nie erreichten, mehr Freiheit wagen was jene rechts der Mitte uns präsentieren bedeutet doch für viele sich diesem Experiment beugen.

Das Experiment kann man erkennen und verheißt nichts Gutes, es beinhaltet folgendes: „ Dir ging es gut und was hast du mit deinem Geld gemacht, bringe es wieder ein in den Kreislauf der Ökonomie, wir liefern dir dazu die Rezepte Deine Bank des Vertrauens.“

Auf den neoliberalen Staat bezogen lautet das: „ versuche mit weniger Staat auszukommen, dann könnte es uns noch besser gehen. "

Meine Güte, warum sagt dass keiner von denen die sich zur Wahl stellen?

Sie werden es nicht sagen, weil sie es nicht wagen möchten der rechtsgerichteten Presse eine Angriffsfläche zu liefern.

Es entsteht somit ein Wahlkampf geprägt von einer Furcht vor dem Negativruck, ganz im Sinne der derzeit zahlenmäßig großen Belehrenden Klasse.

Diese Klasse ist eigentlich Karl Marx unbekannt, mittlerweile hat sie aber in unserer Republik die Medienhoheit, die Klasse der Belehrenden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 13. Juli 2013 um 03:40 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5750
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14246246

Verwandte Beiträge