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Die Reaktivierungstheorie

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Der Wahlkampf wird eine unmittelbare Show der Kandidaten und das war schon immer so, was aber unmittelbar folgen sollte ist die Aktivierung der Genossen.

Es genügt eben nicht, wenn man nur den Kreis bzw. den Ortsverein einzubeziehen, die linke große Familie ist mehr und der eigentliche politische Mehrwert ist nun einmal der Genosse.

Der wiederum reagiert anders und hat eine durchaus konsequente Meinung, manche meinen dies sei eine Minderheitenmeinung, aber die haben sich getäuscht.

Der Genosse möchte zunächst ernst genommen werden und nicht mit Einheitsbrei berieselt werden, es ist mitunter gar manches im übertragenden Sinne zu bieder und vielleicht auch nicht so vermittelbar.

Dazu gehören mehr als Gespräche unter dem Thema „ Verschiedenes“ zu vorgerückter Stimme im Ortsverein, denn der Mensch wurde vom Leben geprägt und sah einen Sinn Sozialdemokrat zu werden.

Es könnte durchaus um die Wiederentdeckung des Sinnes gehen, warum man sich der Sozialdemokratie anschloss.

Manches dabei wurde nämlich übersehen und der durchaus vorherrschende Personenkult, nicht nur in der Bundesspitze sondern quer nach unten durch alle Gremien und Niederungen, bremsen vieles aus.

Dabei vollziehen etliche Handlungen und sehen dabei einen Sinn, den aber durchschauen etliche und quittieren eigentlich Aktivitäten die man dringend benötigt.

Diese Reaktivitätstheorie ist wahrhaftig nicht neu, bereits im Jahr 1974 war der Elan der von Willy Brandt einige Jahre zuvor einen Höhepunkt erreichte abgeflacht.

Nur damals erkannte man den zu sehnest abnehmenden Elan der einzelnen Genossen, man setzte dagegen und darin unterscheidet sich diese Epoche von der heutigen. Damals galt es Mitglieder zu aktivieren und man beschloss das „Sozialdemokratie Magazin“ auf den Blättermarkt zu bringen.

Das war eigentlich die Mitgliederpresse im Gegensatz dazu das Zentralorgan der Sozialdemokratie „der Vorwärts“, nun wird der Vorwärts nicht nur als Zentralorgan geführt sondern auch noch als Mitgliederzeitung.

Eignet sich der „Vorwärts“ in dieser Form für einen Wahlkampf oder dokumentiert man hier nur Aktivitäten, wirft er Fragen auf, die vom sog. kleinen Mann in unserer Republik kommen und gibt er Antworten?

Die Bürger in diesem Lande suchen also weiterhin nach Antworten auf all die Grausamkeiten des Neoliberalismus, dazu bedarf es Alternativen aufzuzeigen, die den Sinn haben, den Bürger für die Sozialdemokratie zu öffnen.

Das Öffnen des Interesses erreicht man mittels Interpretation von Darstellungen, einer Analyse und einem Fazit, danach kommt der Dialog und im Dialog sollte man die Alternative nennen.

Mitunter ist allerdings einiges in unserer Gesellschaft so flach geworden, wie die stündlichen Nachrichten von einem privaten Dudelfunk im Radio.

Dabei geht es nicht um Personen und auch nicht um das Erscheinungsbild, vielmehr geht es um die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit, bekannt als der politische Angriff und genau dazu benötigt man Medien.

Den Medien beweisen, dass ihr derzeitige politisches Flachpass- Spiel nur die Taten des Neoliberalismus festigt, dieses vielleicht mitunter durchaus ungewollte politische Flachpass- Spiel trägt durchaus zur Politikverdrossenheit bei.

Für die derzeitige Politikverdrossenheit unter den Wählern tragen alle Medien in dieser Republik eine Mitschuld, das sollte man offen und ehrlich dem Wähler sagen, denn es geht einmal um Menschen und nicht um Redakteure die ihre Beiträge in der Gunst der Zuschauer messen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 06. August 2013 um 03:25 Uhr  

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