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Altmaiers' Tagebuch, Teil 7

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Parlamentsferien sind doch was Schönes, lange schlafen, Brötchen holen, Schrippen heissen die hier, die Mittwochstüte gestern war wieder die Wucht, zehn zum Preis von acht, und man braucht für den Tag kein Brot mehr.

Gestern abend den 'Kessel' entdeckt, ein sagenhaftes Gulasch haben die da.

Es macht mich allerdings unendlich traurig, wenn das Essen zu Ende geht.

Sieht man den Boden des Tellers, ist bald Schluss mit lustig.

Zum Berserker konnte ich vorgestern mutieren, obzwar dieser Regelungswut von Trittin und co., diese Ökofaschisten, Spargelnazis, chronischen Regulitispornografen.

Heuchler allesamt! Veggie Day, hört sich zunächst an wie eine neue Freundin von Barbie oder Hannah Montana, ist aber wieder mal ein psychisches und physisches Terrorelement, daß sich nur Figuren aus dem asketischen giftgrünen Horrorkabinett wie Frau Künast ausdenken können.

Wenn die Öffentlichkeit wüsste, wer alles im geheimen Keller unter dem Reichstag die Whiskeyflaschen, die Bierkisten, die Aschenbecher auch aus dem 'grünen' Persopool etc. nutzt, könnte mit meinem Freund Struck selig auf den Gedanken kommen: Unter uns Petern, gib' mal Feuer, noch ne' Steuer, Life ist teuer, ungeheuer.

Was haben wir gelacht.

Botho Strauss hatte sicher recht in seinem Essay letztens im SPIEGEL, 20 Jahre nach dem 'Anschwellenden Bocksgesang'.

'Der Plurimi- Faktor', es ging wohl um die Situation von Menschen, die nicht dem Mainstream der massenmedialen Einnormung via Facebook etc. anheim fallen wollen, also um den Ernst Jüngerschen' Zwiespalt wie Strauss ihn sinngemäss und sich selbst via SPIEGEL transusig verkaufen will: ich bin ein toller Typ, wurstel ein bisschen per Wortwüsten in meiner eigenen Intellektualität herum, ohne, - wie Jünger als Offizier in beiden Weltkriegen zweifelhaften 'Heldenruhm' abbekommen zu haben - , spiele begriffsgenetisch mit dem 'Idiotas'- Synonym als Aussenseiter herum, um mich selbst aufzuwerten.

Conclusio: Hallo, Welt, ich, Botho Strauss, bin noch da und möchte bewundert werden.

Na, ja: das Zuckerberg- Prinzip, also einen massenorgasmischen Transparenzhype aus rein ökonomischen Interessen als 'cool' zu globalisieren, hat er jedenfalls treffend analysiert, muss man ihm lassen. Nur bleibt halt dieser Nachgeschmack...

Apropo, Geschmack, die Dosenwurst, da ist sie ja. Trittin,

Du Hungerhaken...

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 09. August 2013 um 23:37 Uhr  

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