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Der Asylant - Ein unerwünschtes Problem !

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Schon der Titel wird bei den einen auf Widerstand-, bei den anderen auf ungeteilte Zustimmung stoßen und sicherlich bewege ich mich hier auf dünnem Eis.

Denn wenn ich sage. Der Asylant ist kein  Problem sondern er offenbart nur eines , dann werden sich speziell Anwohner aus dem Umfeld solcher Massenunterkünfte mit dieser Position oft nicht anfreunden wollen.

Fakt ist das Asylheime gerne in sozialen Brennpunkten eingerichtet werden  (Am Kurfürstendamm werden sie keines finden, da stören sie das Stadtbild).

Eigentlich geht nach Ratsentscheidung alles seinen üblichen Gang stellte ich nicht ganz ohne sarkastischen Unterton fest.

· Fotographen durchsuchen das Viertel  im Vorfeld nach Glatzköpfen und eindeutiger Gestik.

· Gewerbsmäßige Fremdschämer halten mehrsprachige Willkommensschilder in die Kamera und entrüsten sich öffentlich um danach wieder in ihren Stadtteil zurück zu kehren.

· Die Politik zeigt sich empört und überrascht und ruft zu mehr Toleranz auf. (Ist aber im Vorfeld der Wahl aber wenig  begeistert von dem Thema).

Mir kam spontan der Gedanke ob der Aufruf zu mehr Toleranz und die politisch gewollte Gettobildung nicht ein Widerspruch in sich ist!

Nun haben wir es in solchen Brennpunkten zweifellos oft mit einer Klientel zu tun die in der Regel nicht regelmäßig das Wirtschaftsteil liest oder sich über neue politische Entwicklungen informiert.

Diese Menschen zu überrumpeln und  vermeintliche Problemfälle dort „auszulagern“ ist politisch zweifellos die bequemste Lösung!

Wer dann aber Toleranz einfordert und Fremdschämer  groß inszeniert tut letztlich wenig für die einen offenen Dialog in diesem Umfeld.

Wer von Toleranz spricht aber dann Flüchtlinge unter massivem Polizeiaufgebot wie Vieh in ihre Unterkünfte treibt sollte nicht über Toleranz philosophieren sondern im Kontakt mit der Bevölkerung im Vorfeld für Aufklärung sorgen!

Erfahrungsgemäß aber  schreit bei dieser Aufgabe keiner laut hier! Letzt endlich zieht das dann immer wieder einen vorhersehbaren Mechanismus nach sich, zwei Gruppen die sich beide als Abgeschobene betrachten kämpfen mit allen Mitteln um „Ihr“ Revier.

Kriminalität, Körperverletzung und Jagdszenen die dann um sich greifen sind nun der Nährboden für den rechten Mob der jetzt das „Heimatrecht“ einfordert.

Das bürgerliche Lager tauscht sich brüskiert im sozialem Netzwerk aus (wie genau sich dort sozial definiert erschließt sich mir noch nicht).

Kürzlich schimpfte ein Facebook-User bei einem Foto mit eindeutiger Gestik: Diesem Hartz IV Empfänger gehört die Sozialhilfe gestrichen!

Ich frage erstaunt zurück: Wo steht hier etwas von einem Hartz IV Empfänger?

(Eigentlich wollte er damit dokumentieren dass er ein Toleranter ist!)

Zum Schluss noch ein Begriff auf den ich beim Einlesen in dieses Thema gestoßen bin, ein Begriff der uns zu diesem aktuellen Anlass Aufklärung und Mahnung zugleich sein sollte.

Der Begriff heißt >Extremismus der Mitte < und wird bei Wikipedia  wie folgt definiert .

Der Begriff Extremismus der Mitte wurde von Seymour Martin Lipset Ende der 1950er Jahre in die Soziologie eingeführt.[1]

Damit erweiterte der Soziologe die AnalyseTheodor Geigers,[2] der die Wahlerfolge der NSDAP seit Beginn der 1930er Jahre aus der Reaktion des Mittelstandes auf die Weltwirtschaftskrise erklärte, auf die zeitdiagnostische (je aktuelle) Analyse antidemokratischer extremistischer Bewegungen aus der Mitte der Gesellschaft.

Die Extremismen von links und rechts wurden damit um einen neuen Typus ergänzt, der Faschismus als eine typische Mittelschichtbewegung erklärte.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. August 2013 um 13:07 Uhr  

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