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Kriegsnobelpreisträger Obama

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Obama, ein Mann, sich vom globalen Helden zu einem Kriminellen wandelnd ist ein weiterer Gefangener, verstrickt in einem imperialen Netz.

Die Wahrheit ist immer das erste Opfer des Krieges.

Einfach auffällig ist bei der Medienberichterstattung im Syrienkrieg, wie schnell die Parteinahme stattgefunden hat, obwohl man sich rein sprachlich formal ganz korrekt eigentlich distanziert, so nach dem Motto – Bilder aus nicht gesicherten Quellen – bestückt diese mit Markern, das es alles keine gesicherten Erkenntnisse sind und vermitteln dennoch den Eindruck, objektiv zu berichten.

Es kommt sozusagen aber immer wieder der Dreh, das Assad und seine Regime für den Giftgas Anschlag verantwortlich ist.

Je mehr speziell die US-Regierung in diese Richtung tendiert, wird es auch von den großen Mainstreammedien weltweit und vor allem auch in Europa immer weniger in Frage gestellt.

Da braucht es antreibenden publizistischen Einsatz, wozu in der Bundesrepublik die Leitmedien und ihre redaktionellen Lenker fast ausnahmslos freudig bereit sind.

Der Spiegel mit Titelbild und Titelgeschichte: »Giftgas vor den Augen der Welt – Massenmord in Syrien«.

Die LeserInnen müssen erst gar nicht darüber nachdenken, was denn genau da geschehen und wer dafür verantwortlich ist, die Botschaft ist eindeutig: Assad ist der Giftmörder und Obama muß endlich zuschlagen.

Angriffslustig auch die Süddeutsche, da heißt es: »Kosovo-Einsatz könnte zur Vorlage für Syrien werden …, zum Rezept für das weitere Vorgehen gegen Assad«.

Das Kosovo-»Rezept« also – aber war da nicht was?

Im Archiv der SZ hätte man leicht fündig werden können, unter der Personalie »Scharping«:

Der deutsche sozialdemokratische Militärminister, unter dem Beifall des grünen Außenministers Joschka Fischer, legte der Öffentlichkeit damals den »Hufeisenplan« vor, angeblich eine Vorschrift der jugoslawisch-serbischen Regierung für einen Völkermord an den Kosovaren.

So sollten Zweifel ausgeräumt werden, ob denn dieser Krieg gegen Jugoslawien und die deutsche Teilnahme daran zu rechtfertigen seien.

Das »Hufeisendokument« erwies sich später als gezielte Fälschung, der ehemalige Bundeswehrgeneral Heinz Loquai legte dies offen.

Da hatten die Bomber ihr Werk schon getan.

Was um alles in der Welt motiviert Präsident Obama, an seinem Blitzkrieg-Plan gegen Syrien festzuhalten, wenn sich die Hinweise massiv verdichten, daß der Giftgaseinsatz in Syrien eine geplante Provokation der von Saudi-Arabien finanzierten Al-Kaida-Netzwerke war, mit dem Ziel, die USA in den Krieg hineinzuziehen, und dies nicht nur von Präsident Putin öffentlich während des G20-Gipfels in St. Petersburg gesagt wurde, sondern auch von ernstzunehmenden, den US-Geheimdiensten nahestehenden Quellen publiziert wird?

Was motiviert ihn weiterhin, gegen den massivsten Widerstand im amerikanischen Militär, im Kongreß und in der Bevölkerung dennoch zu behaupten, er werde diese Militäroperation auch dann durchziehen, wenn der Kongreß dagegen stimmt und der UN-Sicherheitsrat erwartungsgemäß seine Zustimmung verweigert?

Wenn das Ergebnis der UN-Inspekteure noch gar nicht vorliegt?

Wenn immer mehr Stimmen warnen, daß eine solche Militäroperation mindestens den ganzen Nahen und Mittleren Osten in einem Flächenbrand zu zerstören droht, der den Ölpreis explodieren lassen und der Weltwirtschaft den Garaus machen könnte?

Oder daß der Konflikt – die wahrscheinlichere Variante – sich zum thermonuklearen Dritten Weltkrieg entwickelt und die Menschheit auslöscht?

Falls sich die Anschuldigungen als wahr herausstellen sollten, die der ehemalige CIA-Analyst und hochrangige Mitarbeiter des US-Außenministeriums, Larry Johnson, soeben in seinem Webblog No Quarter unter dem Titel „Barack Obama und John Kerry lügen bezüglich der Ereignisse in Syrien“ veröffentlicht hat, dann stehen die europäischen Staatschefs, die beim G20-Gipfel die Erklärung unterzeichnet haben, die den geplanten amerikanischen Militärschlag unterstützt, im Regen.

Johnson führt darin aus, daß seine noch im aktiven Dienst befindlichen früheren Kollegen eindeutige Beweise haben, daß nicht Assads Truppen Giftgas bei Damaskus benutzt haben, sondern daß es sich um eine bewußt eingefädelte Provokation der Rebellen handelte, die von Saudi Arabien und der Türkei unterstützt wurde, mit dem Ziel, die USA in den Krieg hineinzuziehen.

Es gebe nicht nur nicht den geringsten Beweis, daß die Assad-Regierung für den Einsatz verantwortlich sei, sondern Obama und Cameron wüßten auch von den gegenteiligen Beweisen.

Falls die USA dennoch den Militärschlag gegen Syrien ausführe, handele es sich dabei um die gleiche Art von Kriegsverbrechen, wie sie von Hitler bei seinem Überfall auf Polen 1939 ausgeführt worden seien.

Die USA müßten daran gehindert werden, Kriegsverbrechen gegen die Regierung und die Bevölkerung Syriens zu begehen.

Nach dem ich mir die Ansprache von Kriegsnobelpreisträger Obama an die Nation live angetan hatte, konnte ich nur den Kopf schütteln über was meine Ohren gehört haben.

Jeder zweite Satz war gelogen.

Nein, die Rede ist eine Ansammlung von Lügen, an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen und falschen Unterstellungen.

Ich wundere mich warum mein Bildschirm nicht einen Sprung bekam und Obama die Decke nicht auf den Kopf fiel.

Wie wir aus unserer Kindheit wissen, wächst Pinocchios Nase bei jeder Lüge beträchtlich.

Obamas Nase müsste jetzt 10 Kilometer lang sein.

Die Lüge welche die ganze Rede durchzog war, dass Obama Präsident Assad die alleinige Schuld für den internen Krieg der in Syrien abläuft anlastet.

Nur, wer hat denn die ganzen Terroristen nach Syrien geschleust und mit Waffen versorgt?

Obama sagte dazu: “Amerika hat mit den Alliierten zusammengearbeitet, um humanitäre Unterstützung der moderaten Opposition zu liefern, damit eine politische Lösung geschaffen wird.

Für Obama sind massenweise Waffen eine “moderate Unterstützung“, die Terroristen der Al-Kaida eine “moderate Opposition” und der Sturz von Präsident Assad und die Zerstörung der syrischen Staatsorgane eine “politische Lösung“.

Der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen sei eine Provokation der Rebellen, die den Zweck habe, einen ausländischen Militärschlag auszulösen, betonte auch der russische Präsident Putin in St. Petersburg und bezichtigte John Kerry der Lüge, als dieser sich dazu verstieg, zu behaupten, daß es keine Al-Kaida-Kreise unter den Rebellen gebe.

Aber auch eine wachsende Anzahl von Kongreßabgeordneten und Senatoren glaubt Obama nicht. Was die Reaktion der Administration sei, falls sich herausstelle, daß die Rebellen für den Giftgaseinsatz verantwortlich sind, fragte Senator Harkin während einer Anhörung – ob die US-Administration dann Assad gegen die Rebellen verteidige?

Und natürlich sind die Ähnlichkeiten mit dem Vorwurf des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen vor dem Irakkrieg, was sich bekanntermaßen als völlige Lüge herausgestellt hat, in aller Munde.

Daß dieser „Fehler“, wie dieser auf Lügen aufgebaute Angriffskrieg inzwischen offiziell bezeichnet wird, der weit über hunderttausend Menschen das Leben gekostet, eine Nation weitgehend zerstört und über drei Billionen Dollar gekostet hat, bisher für seine Autoren keinerlei Konsequenzen gehabt hat, ist ein Skandal.

Um die Zuschauer glauben zu lassen, Präsident Assad ist mindestens der neue Hitler (wer sonst), hat er die Nutzung von Giftgas im I. Weltkrieg erwähnt und die Vergasung der Juden durch die Nazis.

Als Beweis für die Behauptung, das Assad-Regime hätte Giftgas eingesetzt, zitierte Obama Youtube-Videos, Handy-Fotos und Facebook-Konten.

Das sollen glaubwürdige Quellen sein, um einen Krieg zu begründen?

Selbstverständlich musste der Iran als Angstmacher erwähnt werden.

Wenn Amerika sich Assad nicht entgegenstellt, dann werden seine Alliierten wie Iran das internationale Recht ignorieren und Atomwaffen bauen, statt einen friedlichen Weg einzuschlagen,” sagte Obama.

Wieder die Unterstellung und Lüge, der Iran will oder tut schon Atombomben bauen.

Wo ist der Beweis für diese Behauptung?

Insbesondere das US-Militär ist sich der Gefahr, in den großen Krieg gegen Rußland und China hineingezogen zu werden, völlig bewußt.

Die Körpersprache von Generalstabschef Dempsey bei der jüngsten Anhörung im Außenausschuß des Senats sprach Bände, als er auf die Frage, was das Ziel dieser Syrien-Operation sei, antwortete, das könne er nicht sagen.

Ausserdem, wer ignoriert hier wirklich das internationale Recht?

Doch nur Washington mit der Drohung, einen Angriffskrieg ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrat gegen Syrien führen zu wollen.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan fragt, ob die Nation nur deshalb in den Krieg ziehen solle, um die einfältigen Bemerkungen (über die „rote Linie“) eines ungeschulten Präsidenten zu kompensieren, wofür absolut keine verfassungsmäßige Grundlage existiere.

Obama spielt sich als selbstherrlicher Diktator auf: Ich habe festgelegt, es ist im nationalen Sicherheitsinteresse der Vereinigten Staaten, auf die Anwendung von Chemiewaffen durch das Assad-Regime mit einem gezielten Militärangriff zu antworten. Das ist meine Entscheidung als oberster Kriegsherr.

Wie kann Syrien die nationale Sicherheit der USA gefährden?

Das ist doch lächerlich und voll gelogen. Die beiden Länder sind 10’000 Kilometer auseinander und ein Meer und ein Ozean dazwischen.

Ausser Obama betrachtet den ganzen Nahen Osten bereits als amerikanisches Staatsgebiet.

Bruce Fein, ehemals hochrangiger Beamter des Justizministeriums der Reagan-Administration, schrieb in der Huffington Post, das von den USA verfochtene Nürnberger Tribunal habe klar das Prinzip aufgestellt, daß Kriege, die nicht der Selbstverteidigung dienen, ein Kriegsverbrechen darstellen; der Kongreß solle eine Resolution verabschieden, wonach der Einsatz von militärischen Mitteln ohne Autorisierung durch den Kongreß zur sofortigen Amtsenthebung führen werde.

Nicht wenige Abgeordnete sehen in diesem Schritt inzwischen das letzte Mittel, um die große Katastrophe zu verhindern.

Der international renommierte Völkerrechtler Professor Francis Boyle forderte den Kongreß auf, Obama sofort nach der Sommerpause durch ein Amtsenthebungsverfahren aus dem Amt zu entfernen.

Obama lobt sich selber als Friedensstifter und sagte: Schliesslich habe ich die letzten 4 1/2 Jahre daran gearbeitet Kriege zu beenden, nicht sie zu starten.” Damit haut er wirklich dem Fass den Boden aus.

Was ist mit dem Libyenkrieg mit fast 100’000 Toten?

Hat er den nicht gestartet?

Oder was ist mit dem Drohnenkrieg über Jemen, Afghanistan und Pakistan, der Tausende unschuldige Zivilisten das Leben gekostet hat?

Die jüngste Studie des Nachrichtenmagazin EIR „Zerschlagt die Terrorachse London-Riad“ beschreibt genau diesen Hintergrund des internationalen Terrors und insbesondere die britisch-saudische Zusammenarbeit in diesem Zusammenhang in großem Detail.

Im amerikanischen Kongreß laufen mehrere Untersuchungen zu diesem Komplex.

Die Wahrheit über den internationalen Terrorismus ist kurz davor, ans Tageslicht zu kommen, und nicht nur die Autoren dieses Terrors, sondern auch diejenigen, die ihn verdeckt hielten, zu entlarven.

Obama sagte weiter: Amerika ist nicht der Polizist der Welt. Aber wenn wir die Vergasung von Kindern verhindern und deshalb unserer Kinder sicherer machen, glaube ich sollten wir handeln.

Ein Unverschämtheit von Obama Kinder und ihre Vergasung in einem Satz zu nennen.

Wie kann die Sicherheit von amerikanischen Kindern durch Syrien gefährdet sein?

Und weiter, Amerika ist nicht der Polizist der Welt?

Was machen dann Flottenverbände der US Navy in allen Ozeanen?

Wieso betreibt dann die USA über 800 Militärbasen auf der ganzen Welt verteilt?

Wieso unterhält Amerika so einen gigantischen Militärapparat mit einem Budget von 700 Milliarden Doller pro Jahr?

Sicher doch damit man den Weltpolizist spielen kann.

Selbst der ehemalige Viersternegeneral David Petraeus, Oberbefehlshaber der US-Streikräfte im Irak und in Afghanistan und Kommandeur der ISAF in Afghanistan, sowie nach Austritt aus der US Army, Direktor der CIA, wurde von Studenten der Universität von New York (CUNY) aufs übelste beschimpft.

Auf dem Weg zu seiner Vorlesung an der Uni nannten die Student ihn ein “Stück Scheisse“, “Faschisten“, “abscheulichen Imperialisten” und einen “Kriegsverbrecher“.

Eine Frau konfrontierte ihn mit den Worten: “Du bist voller Blut, ich kann es riechen“.

Petraeus (60), der von 2002 an die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak an oberster Stelle geleitet hat sowie die Besatzung und für den Tod von fast 2 Million Iraker und Afghanen verantwortlich ist, lehrt seit Semesterbeginn wöchenlich an der CUNY als Gastprofessor den Kurs mit dem Titel: “Sind wir am Anfang der Nordamerikanischen Dekade”.

Das Video wurde am ersten Tag seines Lehrauftritts am vergangenen Montag aufgenommen.

Bei den Studenten die protestierten handelt es sich um Mitglieder des Komittees gegen die Militarisierung der CUNY.

Wenn Sie erfahren, daß der Präsident der größten Militärmacht der Welt immer öfter anordnet, Menschen in fernen Ländern per Joystick gezielt zu töten – bloß auf einen geheimdienstlich konstruierten Verdacht hin, ohne Anklage, ohne Gerichtsverfahren, ohne Verteidigungsmöglichkeiten –, dann empört Sie das, wie es jeden rechtlich denkenden Menschen empören muß.

Selbst Putin ist da besonnen und hat keinen Friedensnobelpreis.

Die New York Times hat am 11. September einen Brief des russischen Präsidenten Wladimir Putin an das amerikanische Volk veröffentlicht.

Der Brief trägt die Überschrift – “Ein Aufruf zur Vorsicht aus Russland – Was Putin den Amerikanern über Syrien sagen möchte“.

Und was können Sie tun?

Gehen Sie zur Wahl und wählen sie diese Marktfundamentalisten im Gewande der “Einheitspartei mit vier Flügeln” ab.

Wir nähern uns ohne Zweifel jenem Moment, von dem Abraham Lincoln gesprochen hat: „Einige Leute kann man die ganze Zeit zum Narren halten, und alle Leute einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen die ganze Zeit zum Narren halten!“

Die Schreibtischtäter, die Mitwisser, diejenigen, die wußten oder hätten wissen sollen, werden zur Rechenschaft gezogen werden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. September 2013 um 12:53 Uhr  

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