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Die Managementkrise

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Die Managementkrise ist mittlerweile spürbar geworden, man bemerkt nicht nur eine rohe Sprache, eine deutliche Selbstüberschätzung sondern auch noch einen Verfall des Anstandes.

Wir haben es mit einer kulturellen Erniedrigung zu tun, man findet andererseits nicht mehr eine Wertschätzung, die allgemeine Verachtung hat Einzug in unseren Alltag gehalten, man bezeichnet das wiederum als den Beginn einer Verwahrlosung.

Die Verwahrlosung der Sitten begann im Management unserer Republik, hier diktierte man ohne zu moderieren.

Unsere Manager meinen die Elite der Nation zu sein, man sieht sie überall zwischen Talkshow und all den bunten Blätter und sie symbolisieren Einfluss und Macht, diese Art ist mittlerweile von jenen gefragt die uns meinen kulturell berieseln zu müssen.

Genau dabei geht einiges gewollt den Bach herunter, man nennt sie Mäzene, man sieht sie als Frontmänner in den ersten Reihen, man sollte sie der Reihe nach verachten.

Denn sie benutzen mutwillig das Stück Gemeinwohl für ihre Ziele und justieren damit die politische Richtung.

Ihnen ist die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft bewusst, denn damit hausieren sie noch und nennen ihren Ringelpitz „ Benefiz“.

Da gesellen sich dann in Frack und Abendkleid die in Amt und Funktion gehievten Würdenträger dazu und dann beginnt eine kulturelle Spaltung der Gesellschaft.

Die Krise in diesem aus Rand und Band geratenem Management, ist andererseits nur erklärbar durch ihr Auftreten und ihre Verachtung gegenüber der Verantwortung gegenüber dem Gemeinwohl.

Das er zieht allerdings Kreise, das Volk verspürt das und gerät in einen inneren Widerspruch.

Einerseits möchte doch wohlweißlich ein Jeder von uns etwas gegen diese rauen Sitten unternehmen, denn wer fühlt sich in der beginnenden Epoche der Verelendung wohl?

Der Start zu der rauen Sitte beginnt, indem der Andere voraussetzt, man fragt nicht mehr sondern setzt voraus.

Manche nehmen sich einfach auch das Recht dazu, wobei das mitunter gar nicht rechtens ist, soll mittlerweile bereits zu einer Art „ Volkssport“ geworden sein.

Hier genau spürt man die eigentlich Krise im Management, wo man bereit dazu war die Machbarkeitsstudien aufzugeben radierte man auch die Zumutungsprüfung weg.

Das sollten wir mal etwas näher betrachten, jedes Projekt bzw. Produkt was man entwickelt und plant unterzieht man immer einer Machbarkeitsstudie, die umfasst nicht nur die Herstellung und Projektierung sondern auch die begleitende Umsetzung.

Da fragte man sich immer, was kann ich nicht nur den Beteiligten sondern dem ich das liefern möchte zu muten?

Die Zumutungsgrenze ist dann erreicht wenn der Andere gefordert wird, gefordert wird zu Reaktionen?

Den Fernseher kann man ausschalten, irgendwann wird man etliche Programme gar nicht mehr aufrufen, das Käseblatt brauche ich auch nicht mehr beim Zahnarzt lesen, nehme mein eBook einfach mit.

Es gibt aber dazu ganz etwas anderes, ein paar von diesen machtgeilen Jünglingen trifft man immer, die begegnen einem per Rad auf dem Gehsteig und finden das normal, sie klingeln den Schwächeren zur Seite und fahren rasant vorbei.

Es sind die Kinder unserer Zeit geprägt von der Krise unserer Manager, es sind die temporären Selbstverwirklicher.

Sie wollen die Glücksritter sein, es ist die Vielzahl der sog. freien Mitarbeiter, die gestylt auf allen Firmen Porträts lachend uns anblicken.

Man mutet ihnen das Lachen zu, wen lachen sie eigentlich aus?

Der, welcher es schafft hinter diese Fassade zu blicken, wird die Scheinwelt der Zumutungen erkennen.

Wer es nicht kann oder macht, den blendet man, die Krise unseres Managements wird damit vernebelt.

Es sind überwiegend Blender vom Fach in den sogenannten Entscheidungszentralen der Macht, sie operieren mit Zahlen dessen Wert ihnen kaum bewusst ist.

Es ist ihnen auch nicht bewusst, was sie mit ihren Handlungen an Schaden anrichten.

In etlichen Firmen Philosophien fehlt jeder Bezug zur Ethik, rechtfertigt das also ein unmoralisches Handeln?

Das ist die eigentliche Frage, was versteht unser Management unter dem Begriff Moral?

Moral hat immer Grenzen und die sollte man nicht überschreiten, allerdings gibt es mittlerweile viel zu viele die diese Grenzen nicht mehr erkennen.

Das ist die eigentliche Anstandskrise dieses installierten Managements, nur damit lässt sich die Rücksichtslosigkeit erklären.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Oktober 2013 um 04:37 Uhr  

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