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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Wie die Bilder Bände sprechen.

Kaum ist ein scheinbar kontroverser Wahlkampf mit einem Mehrheitsergebnis für die linken Parteien im Bundestag ausgegangen, beeilen sich die angeblich links von der Mitte agierenden bürgerlichen Parteien, SPD und Grüne, in eine Koalition mit der CDU zu kommen.

Wo im Wahlkampf noch grimmige Gesichter angesichts der Regierungspolitik das „linke“ Lager dominierten, wird jetzt gescherzt, gelacht und geflirtet, dass eigentlich nur noch die Gesichter der Parteimitglieder an der Basis rot werden, alles andere wird zunehmend schwarz.

Zur Regierungsbildung bitte rechts anstellen und nicht drängeln.

Die ersten Eifersüchteleien zwischen SPD und Grünen werden deutlich.

Frau wird grün vor Neid, dass die Sondierungsgespräche mit der SPD so harmonisch verlaufen und sogar der Gesprächstermin mit den Grünen zur Disposition gestellt wird.

Da rücken unsere grünliberalen doch mal lieber gleich von ihren Steuerplänen ab.

Was die SPD kann, können wir auch! Überhaupt, hat die Fairness-Debatte im Wahlkampf ja nicht so sehr gezogen.

Also warum soll man die Wähler dann noch mit Worttreue belohnen?

Umfairteilung war gestern.

Jetzt ist Machtbeteiligung angesagt.

Es ist eigentlich schon ausgemacht, dass in der SPD die Basis einem Koalitionsvertrag mit CDU zustimmen wird, den Parteikonvent hat man eh schon in der Tasche, die Mitgliederbefragung wird schon klappen, wenn man nur genug Mohrrüben auf den Tisch legt.

Merkel wird da nicht zimperlich sein.

Ein absurdes Schauspiel.

Die angeblich linken Parteien können mit ihrer Mehrheit nichts anfangen und schlüpfen nun bei den Rechten unter.

Wenn es noch einmal eine Dolchstoßlegende geben sollte, dann die, dass die Sozialdemokraten die Sozialdemokratie endgültig besiegt haben.

Diesmal eine wahre Dolchstoßlegende, der Dolch steckt tatsächlich im Rücken der Parteimitglieder.

Die das angerichtet haben, sind auch keine vaterlandslosen Gesellen, ganz im Gegenteil.

Sie handeln ja angeblich im Sinne der Staatsräson.

Den Begriff „Demokratieräson“ gibt es ja nicht.

Es sind also keine vaterlandslosen Gesellen, sondern charakterlose Gesellen.

Leute, die sich nach der Macht drängen und ihre Geilheit, mitzumischen, über eine linke Politik stellen, die sie angeblich gestalten wollten.

Es sind die falschen Köpfe zur richtigen Zeit.

Sie verhindern gerade erfolgreich, dass eine linke Mehrheit sich um Bundestag durchsetzen kann.

Wenn das kein Verrat ist, was ist dann Verrat?

Linke Politik, sorry, das zeigt sich dieser Tage, ist nicht mehr, als ein Marketing-Gag in Wahlkampfzeiten!

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Oktober 2013 um 14:31 Uhr  

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