Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Deutschlands Presselandschaft Ende 2013

Deutschlands Presselandschaft Ende 2013

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Wer einmal John Steinbecks „Russische Reise“ las, der wird sich an das erste Kapitel dieses Buches erinnern, warum John Steinbeck 1947 in die Sowjetunion mit seinem Fotografen aufbrechen wollte.

Steinbeck schildert haarscharf den Stil jener Journalisten in den USA die über Russland berichteten, man verbreitete Nachrichten aus der Sicht eines Journalisten, der eigentlich noch nie in Russland war.

Liest man Steinbeck aufmerksam, so geht er ziemlich hart mit dieser Art des Journalismus ins Gericht, etwas was 2 Jahre nach Kriegsende bereits begann sich selbstständig zu machen, Medien warnten vor etwas- was der Autor beiläufig erwähnte.

Würden unsere Journalisten von Heute sich mehr an John Steinbeck orientieren und sich dem Land und den Menschen zuwenden anstatt zu korrigieren hätten wir eine bessere Kultur in unserer Medienlandschaft.

Unsere Medien sind nicht nur auf den Profit justiert sondern fast jeder Journalist wittert seine Karriere.

Darunter leidet nun einmal der Informationstransfer, letztlich leiden darunter die Leser bzw. Nachrichtenzuschauer, die Macher in unseren Medienanstalten sehen sie als nützliche Kunden.

Der Kunde im Informationstransfer steht als Leser eigentlich an letzter Stelle, man verfügt nicht mehr in allen Redaktionen über diese Zahl der Freischreiber sowie der Berichterstatter vor Ort.

Der eigentliche Kunde der Nachrichtendienste sind die Wiederverwender und somit entsteht eine Ebene, der Wiederverwender ist die jeweilige Redaktion und hier wird geliefertes selektiert.

Nach der Selektion kommt das Justieren all das hat mit der sog. Freiheit der Presse sehr wenig zu tun.

Denn mittels des Justierens bedient man den Gönner, bedient man eine Lobby und setzt sich dabei in Szene.

Die Szene gilt mehr als der Inhalt, denn man übernimmt eigentlich nur Fakten, darunter leidet derzeit unsere Medienlandschaft.

Wer setzt sich weniger in Szene und übernimmt den Begleitartikel, einer der nur so von Informationen gefüllt sein sollte?

Nur mittels des entsprechenden Begleitartikels kann man vorhandene Informationen untermauern und den Leser an das Thema heranführen.

Wagt noch einer innerhalb der Redaktion den entsprechenden Kommentar dazu, mittlerweile ist es anders geworden man kommentiert bereits die Lage der Fakten und damit beweist man eigentlich nicht nur seine Abhängigkeit sondern stellt zudem seinen eigentlichen Informationsauftrag in Frage.

Man scheut also indirekt die Auseinandersetzung, weniger zum Kunden mehr innerhalb der Redaktion, denn es gibt nur noch ganz wenige Medien die ein „Pro- bzw. Kontra“ als Forum haben. Das „Pro bzw. Kontra“ ist aber der Kern einer Informations- Kampagne zum Thema.

Man übergeht mitunter Themen und scheut bewusst diese Kampagne, man scheut sich demzufolge Demokratie zu wagen.

Eigentlich kann man nur mit einem Pro bzw. Kontra Argumente liefern, denn alles andere sind nun einmal Fakten.

Damit könnte man durchaus meinen, es gehen wahrhaftig etlichen die eigentlichen Argumente aus, indem sie dieser demokratischen Tugend sich verweigern? Wobei wir beim Thema sind, wem dienen diese führenden Medien?

Das ist eine der großen und unbeantworteten Frage, denn eine ähnliche Frage stellte ich mal vor Jahrzehnten, „wem dient die Meinung der Presse?“

Damals wie heute gilt, sicherlich nicht immer der Vielfalt und auch nicht immer der Demokratie, denn manche Presseleute meinten vor Jahren bereits, sie seien dem Gemeinwohl verpflichtet.

Mitunter ist das allerdings unfassbar, man hat es mit einer Presse der Faktenschmiede zu tun, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt und das ist dessen ernste Absicht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 08. Dezember 2013 um 04:12 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 336
Beiträge : 5693
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13342418

Verwandte Beiträge