Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Fast 6 Jahre sind nun vergangen

Fast 6 Jahre sind nun vergangen

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Im Jahr 2014 kann ich von mir aus sagen, das linke Herz schlägt nun fast 6 Jahre für mich und es wäre Zeit sich mal zu erinnern.

Vor der Homepage gab es das spd/net und Mitte des Jahres 2008 gründete man dort die Gruppe „ mein Herz schlägt links“ aus einem damals aktuellen Anlass.

Schon damals zählte ich fast 6 Jahrzehnte und hatte mich im Laufe der Jahre immer wieder erschwischt mich von meiner geplanten Arbeitsbiografie zu entfernen.

Ich wollte eigentlich nie in die Politik, es kam aber anders über Jahrzehnte begleitete mich im Leben die Politik.

Zu Anfang des Jahres 2008 dachte ich an ganz etwas anderes, ich wollte mein Leben umgestalten, endlich das machen wozu ich nie Zeit fand und es kam doch ganz anders.

Wie soll es mit einem geschehen, dessen Taufpate mal in der POUM war, der einmal im SHB eine andere Politik wollte und den man innerhalb der taz- Genossenschaft schon mit Altgenossen anredet?

Mitte des Jahres 2008 kam zu uns die Finanzkrise aus den USA und in der Monatszeitung Metall der Gewerkschaft ging es zur Sache.

Die eigentlich warnenden Stimmen waren damals noch in der Minderheit und ich sah mich gefordert an Thesen anzuknüpfen, die eine andere Wirtschaftsordnung beinhalteten.

Das waren die Ideen des großen Sozialdemokraten Hilferding und ich bemerkte wie unbekannt diese mittlerweile waren.

Irgendwie sagte mir jemand, gehe damit mal auf spd/net.

Um ehrlich gesagt, zunächst freute ich mich um diesen aktiven Informationsaustausch und las freudig mit, das musste schnell gehen, denn es waren einige die waren immer schneller als ich.

Mein erster Blog ging fast unter, dann wollte ich weder in Gruppen mich betätigen noch den Dauerkommentator darstellen, ich wagte einfach ein offenes Forum und das betitelte ich mit „ auf, auf zum Kampf“.

Mein erster Artikel den ich ins Forum von spd/net stellte unter „auf, auf zum Kampf“ beschäftigte sich mit der Sozialen Stadt.

Das war etwas womit ich mich fast 1 Jahrzehnt beschäftigt hatte und dazu gab es in der Auguststraße in Berlin Mitte einmal die Ausstellung zu den strebenden Städten.

Die soziale Stadt ist und bleibt ein Thema, im Überblick erschien dazu vor fast 20 Jahren mal ein Artikel über die vergleichbar noble Armut in Deutschlands Großstädten.

Zudem wohnte ich zwar nicht in einem Sanierungsgebiet, hatte aber Jahre zuvor all das in Kreuzberg erlebt und bewunderte den Verein der sich Stern nannte und die behutsame Stadtsanierung betrieb.

Bei uns installierte man, vielleicht gegen den Willen des Bezirksbürgermeisters, ein Quartiers-Management, ich erinnere mich sehr gut noch an den Abend im Saal der Probebühne der Neuköllner Oper.

Da saßen sie auf dem Podium der damalige Stadtentwicklungssenator Peter Strieder, der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und der große Stadtsoziologe und FU Professor Hartmunt Häußermann.

Da erlebte ich einen Professor Häußermann so wie ich ihn in Erinnerung hatte, er trieb gekonnt die Politik vor sich her.

Nur erkannte mich Hartmunt auch, der war nämlich damals zu den Zeiten wo Uwe Wesel der Vizepräsident war die Studentische Hilfskraft an einem Institut.

Was blieb mir anders übrig, ich fand in die spd/net Gruppe „mein Herz schlägt links“ und startete mit einer Diskussion, die eigentlich gar nicht unbekannt sein musste, „ es ging um den Politiker“ , etwas was ich mitbekommen hatte, Ich hatte zuvor meinen letzten aktiven und beherzten Wahlkampf mit und für Walter Momper gemacht.

Wer Walter Momper näher kennt, der weiß er hatte all seine Unterstützer im Verein „Soziale Demokratie für Berlin und Brandenburg „vereint und wir trafen uns regelmäßig im Willy Brandt Haus.

Diese Abende waren ganz anders als all die Treffen in den Ortsvereinen, bei und mit Walter Momper ging es zur Sache.

Da bleib etwas in Erinnerung, das Gespräch zwischen Friedhelm Hengstbach und Walter Momper, Bischof Hengstbach warnte damals bereits die Sozialdemokratie den Weg der sozialen Härte einzuschlagen.

Der Abend mit Renate Schmidt, wo sie über sich und ihr Leben sprach, die linken Herzen flogen Renate nur so entgegen. Zudem die unvergessenen Veranstaltungen mit Michael Blumenthal, wo er nicht nur als ehem. Finanzminister der USA sprach, sondern man bemerkte seine sozialdemokratischen Wurzeln.

Damals war ich zu Gast, Anne Momper führte das Gespräch mit einer ganz Großen und an dem Abend reichte mir Klaus Schütz mal wieder seine Hand.

Wir durften nämlich im alten Fraktionssaal 1 des Schöneberger Rathauses Rut Brandt zu hören.

Davon und etwas mehr wollte ich mal in diese Gruppe bringen, denn all das war für mich die Würze der Politik.

Dann kam die Homepage „ mein Herz schlägt links“ im Frühjahr 2009 und mein erster Artikel fiel damals aus dem Rahmen, ich beschrieb eine andere Art von Politik.

Kam gerade aus der Ausstellung im Willy Brandt Haus „Warschauer Aufstand 1944“. Bemerkte aber schnell, welch ein Interesse sich entwickelte, sich mit Themen etwas von der Tagespolitik sich zu entfernen.

Man kramt also in seinen Erinnerungen, vor fast 40 Jahren lernte ich mal das Laufen innerhalb der sozialdemokratischen Medienlandschaft, damals gab es noch in Berlin die Nachtdepsche, die letzte sozialdemokratische Tageszeitung.

Zur der Zeit fand ich mal zu dem großen Sozialdemokraten „ von Puttkammer“, in trauter Runde mit Harry Ristock- es galt dem Sozialdemokrat- Magazin die Schärfe zu verleihen.

Es waren die alten Lieder der Freiheits- und Arbeiterbewegung und genau die kamen 4 Jahrzehnte danach zum Bundestagswahlkampf 2009 auf „mein Herz schlägt links.“

Mich beschäftigte stets der historische Bezug, zur Idee und zu Personen, ich glaube es war im Jahr 2000 als ich eine Einladung der Nikolaus Kopernikus Uni in ein Sommercamp annahm, damals ging es um den Oberländischen Kanal im Ermland.

Bei dieser Gelegenheit fuhr ich nach Kulm an der Weichsel und war sichtlich überrascht mit wie viel Freude man in dieser Stadt das Erbe von Kurt Schumacher pflegt.

Ich hatte vielleicht den richtigen Riecher, in dieser Zeit lief ein Forum in der evangl. Akademie am Gendarmenmarkt unter der Leitung von Prof.Robert Leicht „ Die Rückkehr des Parlamentarismus“, der Deutsche Bundestag fand zurück nach Berlin.

Es war ein Genuss Joschka Fischer über Stresemann zu hören, Schäuble über Adenauer, Hans Maier über Strauß, Burckhard Hirsch über Thomas Dehler und Horst Ehmke über Adolf Arndt, da entwickelten sich Freundschaften, man traf nämlich alte Bekannte wieder.

Manfred Stolpe über Otto Wels, da fiel mir ein vor Jahrzehnten hörte ich bereits einmal Josef Felder über Wels.

Es schließt sich nämlich stets der Kreis, zu den alten Bekannten kommen neue hinzu, doch der Kreis bleibt der Gleiche.

Das Sozialforum unter dem Dach der Kirche stellte mit Peter Grottian im Jahre 2006 seine Arbeit ein, zuvor allerdings gab es den Krieg im Irak.

An dem Samstagabend als die Menschen für den Frieden mit den Kerzen in der Hand quer durch Berlin standen, waren wir dabei unweit des Theodor Heuss Platzes.

Bei der großen Friedensdemo vom Alex zur Siegessäule durch das Brandenburger Tor, hieß es Flagge für den Frieden zeigen, vor mir ging Thierse und ich folgte Klaus Staeck und zu uns gesellte sich Burkhard Hirsch, etwas was man nie vergisst.

Man kann also schöpfen und das ist gut, mit Klaus Staeck begann einmal meine linke und konsequente politische Ausrichtung, damals im Jahre 1971 in Nürnberg.

1971 das Dürer Jahr und das Plakat von Klaus Staeck, „es ging um das Zimmer für Dürers Mutter“ zeitgleich tagte der Bundesverband der Deutschen Makler in Nürnberg.

Das war nicht weit zum Jahr 1972 , ich sagte damals ja zum Roten Hahn und der ESPEDE machte Straßenwahlkampf gegenüber der Lorenzkirche für Egon Lutz und Hans Batz.

Ja eigentlich gehörte ich in den Ruhestand, aber was man anfängt sollte man nicht so schnell beenden.

Das ging weiter, das Forum „ auf, auf zum Kampf“ kam erst nach und nach in Bewegung, lag am System des spd/nets, nur unser Günther aus München funkte mal dazwischen „ Wie kamst du auf Hannes Wader?“

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 01. Januar 2014 um 04:13 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5749
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14226967

Verwandte Beiträge