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Die Bündelung der Reformkräfte

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Es könnte in den kommenden Monaten zu unserer Hauptaufgabe werden, die Reformkräfte in der SPD zu bündeln.

Wir sollten einerseits nicht den Hader stärken sondern die linke Familie stabilisieren, was letztlich die Abgrenzung zur CDU/CSU bedeutet.

Dazu sollte man sich allerdings bekennen und all die Machenschaften des Neoliberalismus schonungslos offenlegen, wir sollten es machen- denn andere sind zur Zusammenarbeit mit der Union verpflichtet.

Diesen gravierenden Unterschied sollten wir herausstellen, uns verpflichtet nun rein gar nichts außer unserem Gewissen.

Wir sollten unsere Unabhängigkeit einbringen, wir sollten andere einladen ihre Erlebnisse der letzten Monate darzustellen und ihnen den Mut geben, es war nicht umsonst- denn die Demokratie erfordert Arbeit und Mut.

Die Wiederentdeckung des Mutes des Einzelnen, der wagte etwas zu bewegen, der sich nicht verdrehen ließ und bei seiner Meinung blieb war der eigentliche Erfolg dieses Mitgliederentscheids.

Darauf sollten wir gemeinsam bauen und diese Strategie ausbauen, jetzt nicht die Stimme verlieren, jetzt weiter am Ball bleiben und mit neuen Ideen die Demokratie innerparteilich einfordern.

Dabei verliert man mitunter Freunde, gewinnt aber wiederum neue und das werden Mitstreiter.

Mitstreiter in der linken Familie sein, heißt nicht gegen die Sozialdemokratie zu sein, sondern bedeutet das Recht des Mitmachen ernst werden zu lassen, ob das nun einigen passt oder nicht.

Die Vielfalt des Mitmachens bedeutet nicht immer sich als Zustimmungskandidat zu betätigen sondern stets Bewegung voraus, der mitdenkende Genosse wird nicht mehr alles fressen was man ihm vorwirft.

Damit eröffnet man den gesellschaftlichen Raum für politische und gesellschaftliche Alternativen, denn nur sich der Kritik bedienen sollte nicht die These von Genossen mit der kritischen Vernunft sein.

Setzt man letztere um, dann geht es zunächst um die Bündelung der Kraft auf dieser Seite, es geht folgerichtig um das Erscheinungsbild.

Etwas was mitunter durchaus im Argen lag, unser Erscheinungsbild bedeutet nämlich nicht das Kontra auf die Bundes- SPD sondern wir sollten uns der Argumente bedienen und eine Vielzahl von Anderen mit ins Boot nehmen.

Hier gelten keine Meinungsmacher, hier gelten keine vorgegebenen Transferbezüge- hier gilt das freie Wort.

Das freie Wort der Basis, war der rote Faden einer lebendigen Diskussion und dort sollten wir wieder hin, nicht Reden über sich ergehen lassen und die am Beifall messen, sondern an der Willensbildung teilnehmen.

Die Teilnahme an der Willensbildung ist nun einmal im Bereich der Politik der Bestandteil der Parteien, deshalb geht man eigentlich in eine Partei.

Hieran und an etwas mehr gilt es nicht immer wieder zu erinnern, sondern im Zeitalter des Internets muss man überregionale neue Akzente setzen, sich in mehrfacher Hinsicht einbringen.

Zunächst sollte man das sog. und früher stets umworbene Freischreiben unterstreichen, denn ein Freischreiber eilt immer seinen Gedanken voraus, ein Autor der den Stil eines Freischreibers wählt ist immer ehrlicher- denn er schreibt mit dem Geist.

Er steht zu dem mit beiden Füßen auf der Erde, etwas was man derzeit kaum noch in der Presse findet.

Mancher Kommentar und etliche Leitartikel dienen dem Herrn und Gönner, etwas was der linken Familie unbekannt sein sollte.

Eine Frage am Rande, gibt es eigentlich noch Freischreiber in der SPD Parteipresse, wenn ja dann zu fixierten Themen.

Eigentlich gibt es wiederum genug von sog. fixierten Themen, nur sind die wiederum einigen nicht gerade angenehm auch diese Erfahrung mussten einige Autoren dieser Homepage bereits machen.

Trotzdem sehe ich es als richtig an, den Finger des Öfteren in die Wunde zu legen, denn die Zeit heilt mitunter schwer die Wunden der letzten Jahre.

Was wurde wem und wann zugemutet und das nicht nur mit der Agenda 2010 Politik sondern mit all den postliberalen Praktiken, wer trug die Lasten und Kosten für den neoliberalen Spuck?

Genau auf diese Fragen fehlen die Antworten, es fehlen die Antworten der derzeitig führenden Funktionäre ebenso wie die Meinung der Betroffenen.

Funktionäre kann man dazu nicht zwingen, nur kann man sie daran erinnern und den Betroffenen sollte man den Mut geben ihre Betroffenheit zu erläutern.

Damit einmal an die Öffentlichkeit gehen, bedeutet eine demokratische Schleuse öffnen, die etwas bewegt.

Wir sind nun einmal der Teil der Bewegung die von unten kam und das hat die taz sehr gut formuliert, eine Bewegung von unten hat nichts trennendes an sich sondern möchte vermitteln.

Wir stehen nicht gerade für eine durchaus verfehlte Politik sondern möchten eine Korrektur hin zu den alten Werten der Sozialdemokratie.

Sich dafür einsetzen bedeutet mehr als Mitglied sein, bedeutet sich der Argumente für ein besseres Leben zu bedienen.

Ein besseres Leben zu führen bedeutet auch von seiner Arbeit leben zu können, das hat in erster Linie mit der Bezahlung der Arbeit zu tun und dazu zählt die Berechenbarkeit.

Das ist der Faktor der Sicherheit im Arbeitsleben, etwas was total gegen den Neoliberalismus gerichtet ist.

Sicherheit ist das Credo in der Lebensplanung, zunächst der sichere Arbeitsplatz und dazu die beruflichen Aufstiegschancen.

Etwas was ganz aus dem Betrachtungswinkel geraten ist, nämlich der Sprung in den Gehalts- und Lohngruppen.

Das ist allerdings keine Reform sondern waren Tugenden der linken Familie und demzufolge gehören alle Untugenden auf dem Arbeitsmarkt an den gesellschaftlichen Pranger.

Unseren Kritikern, die wiederum in der Vielzahl vorhanden sind, sei gesagt das ist kein Klassenkampf sondern das demokratische Recht des Menschen etwas zu erstreben.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. Dezember 2013 um 04:20 Uhr  

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