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Am Tag als der ADAC durch den TÜV fiel

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Nachdem der ADAC durch den TÜV gefallen ist, sollte man sich fragen was steht hinter dieser Macht der Arroganz?

Sicherlich sind etliche Mitglieder in den ADAC eingetreten weil sie sich auf die gegenseitige Hilfe bei der Panne unterwegs verlassen wollten, es geht also nicht gegen die sog. Gelben Engel des ADAC sondern um das was dieser Club sich heraus nahm und das wiederum als die Meinung der Mitglieder vertrat.

Offensichtlich half man hier nach, offensichtlich gibt es die Verquickung zwischen den bezahlten Inseraten in der Clubzeitschrift und den Testergebnissen.

Das allerdings kann niemals eine Person alleine bewältigen, wer sich während seines Studiums oder im Beruf einmal mit Langzeitstudien beschäftigte und wenn die noch ein techn. Produkt umfassten, der weiß von der Gleichheit der Bedingungen zum Start des Tests.

Im übertragenen Sinne, sollte jeder Test so beschrieben werden wie ein Laborversuch.

In einem Laborversuch wird das Prüfverfahren zunächst dargestellt und dieses gilt für alle Prüflinge.

Erst danach erfolgen Aussagen zu den Ermittlungsschritten, der ADAC allerdings setzte die Erwartung vor der Beschreibung.

Wie man was ermittelte und unter welchen Bedingungen übertünchte man mit der Arroganz der Macht.

Das heißt innerhalb der ADAC gehört Arroganz in den Vorstandsetagen zur Clubphilosophie.

Man hat es also mit einem Stab von Mitarbeitern zu tun, die für die Clubmeinung zuständig sind und mit ihren Veröffentlichungen Politik betreiben.

Diese Politik des ADAC war niemals eine ökologische und auch niemals eine Alternative sondern eine Pro der Deutschen Automobilindustrie.

Nehmen wir das einmal ein Beispiel, Deutschlands Premiumautobauer bieten Neuwagenkunden den Rundum- Versorgungspass an, der kostet beim Neuwagenkauf relativ wenig und mancher Hersteller bietet den kostenlos an.

Bleibe ich nun einmal als Fahrer dieses Auto in den ersten Jahren, in denen der Pass gilt mal unerwartet liegen, hilft mir der Pass direkt bei der Vertragswerkstatt und niemand kommt auf die Idee in solchen Fällen den ADAC in Anspruch zu nehmen.

Das sind jene Grauzonen in denen sich die Ergebnisse des ADAC bewegen, denn in ihren Statistiken fallen diese Pannen heraus, denn kein Premiumhersteller wird seine Zahlen offenbaren.

Damit stellt man Premium- Autohersteller natürlich in ein anderes Licht, wer somit sich einer unverhofften Werbung erfreut wird sich mittels teuren Werbeanzeigen erkenntlich zeigen.

Das läuft allerdings nur über die Auflage von Zeitschriften, daher der ADAC zahlenmäßig die meisten Mitglieder unter den Automobilclubs hat, ist die Zeitschrift entsprechend dick.

Besagt aber immer noch nicht, ob Mitglieder sich mit der Zeitschrift und den Artikeln sowie deren Tests identifizieren, die meisten Clubmitglieder traten ja der Clubvorteile wegen in den Laden ein.

Nun beginnt der Handlungsbedarf der Manager, zunächst testet man Teile und Produkte rund um das Auto.

Nehmen wir auch dazu wieder einmal das Fallbeispiel: Im Fachbereich Automatisierung der TU Berlin veröffentlichte man innerhalb eines Seminars mal die Negativausrichtung von Vergleichen durch Tests.

Man teste unter Verfahrensbedingungen Schnellfrequenzschrauber, zur Auswahl hatte man eine Neuentwicklung und einen im Großhandel erworbenen, der bereits mehrere Jahre auf dem Markt war. Welcher zeigte bessere Testergebnisse?

Die Frage durfte man sich erst gar nicht stellen, sondern musste sich des Tests stellen, „ welchen könnte ich für meinen Einsatz kostengünstig und technisch erfolgreich erwerben?“

Diese Frage, taucht in allen ADAC Berichten nicht auf, das zweite Manko außer dass man nicht immer mit gleichen Bedingungen operierte, stellt sich die Herangehensweise als Politik der Klienten heraus.

Um das einmal zu beschreiben, sollte man sich die Rückläufer bei den Umfragen des ADAC ansehen, zunächst geht es um die Formulierung der Frage.

Im Unterbewusstsein tendiert man nämlich bereits zu der Meinung des Autors, denn die Frage steht kaum offen im Raum sondern nimmt Bezug.

Weshalb soll man nun einem Club dem man vertraut widersprechen, insofern nimmt die Zahl der Rückmeldungen ab.

Wer sich schon einmal in einer solchen Situation befunden hat, der kennt den Trick, man befragt seine Mitarbeiter zum Thema.

Bekanntes Ergebnis, wer von diesen widerspricht der Obrigkeit?

Damit festigt man Macht und baut die aus mittels Arroganz, denn das vorher gesagte Ergebnis steht.

Man erbringt die erwartete Leistung, nur mit welcher Methode? Für die Methoden allerdings steht immer die Obrigkeit und demzufolge ist das gesamte System faul.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Januar 2014 um 04:22 Uhr  

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