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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Man nehme die Pfeffermühle

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In den vergangenen Jahren gelang es der Sozialdemokratie immer weniger die gesellschaftlich relevanten Themen umzusetzen.

Nennen wir das einmal so, vor Jahrzehnten arbeiteten die Menschen um nach der getanen Arbeit ihre Faulheit zu genießen.

Heute erlebt man wie etliche Funktions- und Mandatsträger daran arbeiten ihre eigenen Prinzipien zu verteidigen, das wiederum hat kaum etwas mit offensiver und sozialdemokratischer Politik zu tun.

Es geht im Prinzip um die Ausrichtung der Politik um damit Wahlen zu gewinnen, erst danach kommt die Strategie.

Mittlerweile meint man allerdings um Sigmar Gabriel findet man nur noch Strategen, die ihr eigenes Interesse verfolgen und das bedeutet Machtbeteiligung.

Liest man dazu ein einschlägigen Zeitungen also jene die sich noch ein Urteil bilden, so kann man nicht erstaunt sein, dass der Bürger im Lande meint, in dieser Regierung Merkel macht die SPD den Betriebsrat.

Darüber darf man nicht erstaunt sein, denn wir alle kennen doch die Vielzahl der geistig unbeweglichen innerparteilichen Methusalems, die treu ergeben in allen Gremien der Partei die Gedanken einer Alternative bzw. denen der Querdenker bereits im Entstehen blockieren.

Die Sozialdemokratie des Jahres 2014 ist nach wie vor blockiert, sich mit ihrer unmittelbaren Vergangenheit zu beschäftigen. „weshalb verlor die SPD etliche Millionen von Wählern aus dem Lager der Arbeitnehmer und das innerhalb von nur 12 Jahren?“

Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht die Netzwerker um Gabriel und Oppermann, um Pronold und Wowereit, man dehnt dabei den eigenen Einfluss aus, diese Analyse nicht auf die Tagesordnung zu setzen.

Das kann man allerdings auch ruhig einmal kritisch sehen, ins andere Licht gerückt bedeutet das, man hat es mit den mit sich selbst zufriedenen einer 25% Partei zu tun.

Das allerdings war nie das Ziel der Sozialdemokratie und auch das, was Sigmar Gabriel betrieb die Parteitags-Delegierten nicht nur zu justieren sondern die Kritiker zu beschimpfen zeugt nicht gerade von einer Führungsstärke sondern offenbart hier auch den Charakter des Betriebsrates der Angela Merkel.

Nur so kommt man nicht weiter und so wird es der SPD kaum gelingen das verloren gegangene Vertrauen zurück zu gewinnen.

Es stellt sich doch nun die Frage, wie stellen sich sozialdemokratische Bundestagsabgeordneten einen Straßenwahlkampf vor, wo der Bürger weiß dass der Abgeordnete sich seine Diäten kurz und locker um monatlich mehr als 800 Euro so nebenbei erhöhte und der begegnet eine Witwe der man gerade die Altersrente um 1,1% erhöhte und die mit ihrer Nettorente von 1150 Euro ihre Miete von 650 Euro bestreiten muss?

Na die wird sich aber freuen, euch einmal persönlich zu treffen, dieses Thema gehörte in jedem Ortsverein auf den Punkt 1 der Tagesordnung und erst dann die Mitteilungen der Methusalems aus den Bezirksausschüssen, in denen wahrhaftig mancher Sozialdemokrat mehr Ausschuss als Bezirk ist.

Wie reif ist diese SPD im Jahre 2014 für eine Revision ihrer Agenda Politik?

Das ist die entscheidende Frage, die uns im Jahr 2014 keiner abnehmen wird, denn noch einmal so eine Pleite wie im Jahr 2013 mit einer halbherzigen offensiven Politik hinter der Fassade der führenden Genossen von Gestern kann man sich nicht leisten.

Die Fassade der Partei ist die eine Sache, mit führenden Persönlichkeiten die ihre Ansichten nicht revidieren möchten wird es schwierig, demzufolge benötigen sie den Pfeffer der ihnen ihre Diäten verpfeffert und sie zurück pfeift in den rauen Alltag der Republik.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 24. März 2014 um 04:14 Uhr  

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