Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Mein „nein“ zu einer Sozialdemokratisierung von Eliten, hin zu mehr nachvollziehbaren Ethik in allen Handlungen zur Wiedererkennung alter Tugenden.

Denn nach wie vor, vertritt die linke Familie die Interessen aller Bürger, die auf den Zahltag Ende des Monats warten.

Sich identifizieren mit dem Bürger, der vom Verkauf seiner Arbeitskraft leben muss, bedeutet auch seine Probleme zu erkennen.

Im übertragenden Sinne ist eine tugendhafte sozialdemokratische Politik, die Behandlung der Probleme des kleinen Mannes und gerade das ist das Manko jener sich installierte Elite in der SPD.

Teile dieser Parteielite verweigern sich der Staatsbedürftigkeit von Betroffenen.

Denn in der Tat, wird jeder Zeitgenosse der bereits am 20. des Monats auf den Zahltag wartet, 4 bis 5 Monate im Jahr wesentlich höhere Ausgaben haben als Einnahmen.

Decken das die restlichen Monate ab oder baut sich hier eine Verschuldungsfalle auf?

Sich diesem Thema anzunehmen bedeutet eine zukunftsorientierte Gesellschaftspolitik auf die Agenda zu bringen und das bedeutet „Farbe zu bekennen“.

Wer wagt von der installierten Elite „Farbe zu bekennen“, wer wagt eine zukunftsorientierte Gesellschaftspolitik?

Es geht um den Nettolohntransfer und der ist eine Folge von gedeckelten Bruttogehältern geworden, daran hinkt unsere Binnennachfrage, der Bürger wird zum Sparen gezwungen weil die politischen Ziele in der Vergangenheit marktorientiert waren.

Nicht nur in der gedeckelten Bezahlung von Mitarbeitern, sondern durch die neoliberale Öffnung zum prekären Arbeitsverhältnissen- wo andererseits die Belastungen stets angepasst wurden.

Das Verhältnis von Lohneinkommen zu den Mietskosten ist aus der Norm geraten, unsere Eltern kannten noch die ungeschriebene Norm und daraus basierte das sog. Wirtschaftswunder nach dem Krieg.

Die monatliche Mietsbelastung sollte nicht über 30% der monatlichen Einnahmen liegen, sonst nahm man dem operativen Leben seinen Sinn.

Mittlerweile erleben wir in den Ballungszentren der Republik Mietspreisexplosionen und einen ständig wachsenden Arbeitsmarkt von Teilstellen, diesen Widerspruch sollten Sozialdemokraten anprangern, denn auch die Agenda jener Postliberalen unter Schröder und Co. haben hier eine Mitverantwortung.

Mittels des gemeinsamen Anprangerns kann man Strategien aus diesem Zustand entwickeln, dabei ist die Mietspreisbremse eine, der dringend erforderliche Mindestlohn nur ein Schritt, ein weiterer wäre die Steuerrechtsreform und die steuerliche Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen.

Bei all dem, der eigentliche wunde Punkt ist die verschwundene Ethik im Gehalts-Niveau.

Nicht den Mindestlohn rechtfertigen sondern die Umkehrung vollziehen, eine gesellschaftliche Rechtfertigung von Spitzenverdienern verlangen? Wieviel Geld ist dem Arbeiter bei VW oder Daimler Zetsche oder Winterkorn wert?

Wie sieht das mit Nebeneinkünften aus, wer aus der sogenannten unteren Mittelschicht bis 45000 Euro Brutto im Jahr bezieht Nebeneinkünfte?

Das sind vielleicht 10 oder 12%, bei denen die über 100 000 Euro im Jahr Brutto verdienen liegen die Bezieher von Nebeneinkünften bereits über 35%.

Das sollte man in die Diskussion einbringen, muss der Zeitgenosse der mehr als 100 000 Euro verdient noch mehr als 50 000 Euro an Nebeneinkünften erzielen? Es stellt sich die Frage, was sind Nebeneinkünfte?

In der Tat nicht immer das von Oma geerbte Wohnhaus mit den regelmäßigen Mietseinkommen, nicht immer den notwendigen sog. Bauchladen den der ein oder andere mehr des Hobbys wegen betreibt, nein das sind überwiegend Honorare der sog. Elite.

Im Ergebnis zeigt das Summen, würde man die umrechnen müsste für diese Elite der Tag mind. 48 Stunden haben.

Das ist derzeit unsere Situation, mit diesen Zeitgenossen umzugehen die als Direktor der Stadtwerke usw.

jedes Verständnis für die Situation des kleinen Mannes verloren haben und dazu in politische Ämter drängen ihrer eigenen Profilierung wegen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 01. Juni 2014 um 03:13 Uhr  

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