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Die gesellschaftlich stärkste Gruppe

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Die größte Gruppe nach jeder Wahl stellen die Nichtwähler, ihre Gruppe ist min. 40% stark und interessant dabei ist, dass bei allen Sonntagsfragen „ wie man am Sonntag wählen würde“ diese Gruppe keine Beachtung findet.

Da geht es also den sog. Meinungsmachern wiederum zunächst ihren Auftraggeber zu befriedigen und immer weniger den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.

Beobachtet man diese gesellschaftliche Gruppe der Nichtwähler, so stellt sie in manchen Wahlkreis der Republik die stärkste Fraktion, bisher weiß man nur dass diese Gruppe bundesweit im Trend zunimmt.

Ergänzend könnte man die Sonntagsfrage, um den Bestand der Nichtwähler und der liegt derzeit bundesweit bei 35% mit einer steigenden Tendenz.

Setzt man für diese bundesweiten 35% einmal den Untersuchungsfaktor 100 ein und operiert damit in einem innerstädtischen Wahlkreis erhält man ein klareres Bild von der Situation, die letztens den Ausschlag gab dass sich immer mehr Bürger ihrer Stimme enthielten.

Zunächst und das ist das Interessante dabei, sind mehr als 60% der Nichtwähler politisch interessiert.

Ebenso falsch ist die Aussage, man habe es hier mit gesellschaftlichen Randgruppen zu tun, das trifft bei 10 von 100 Nichtwählern mitunter zu.

Andererseits ist der Nichtwähler kein Wechselwähler, mehr als 60% der Nichtwähler sind überzeugte Nichtwähler, wo andererseits ca. 20% von Nichtwählern bereits in der 2. Generation Nichtwähler sind.

Innerhalb dieser Gruppe der Nichtwähler in einem innerstädtischen Großstadtbezirk stellt die Generation zw. 25 und 60 Jahren den zahlenmäßig größten Anteil.

Was besagt, bei den Erstwählern gelingt es den Parteien sie noch zu binden, nach der 2. Wahl allerdings neigt ein Teil von ihnen zu den Nichtwählern.

Untersucht man den innerstädtischen Wahlkreis, stellt man fest: Der Anteil der Bürger, die hier Hartz IV beziehen liegt bei ca. 10%, davon sind ca. 80% Wahlberechtigt, falsch wäre nun zu behaupten diese Gruppe sind überwiegend Nichtwähler.

Wenn es so wäre, dann würde aus den 35% Nichtwählern immerhin noch 32% übrigbleiben.

Also kommen die Nichtwähler aus der Mitte der Gesellschaft, man sollte sich also einmal diese Mühe machen die Gesellschaft zu spiegeln, anstatt sich der Einheitsformel bedienen „am Wahlabend seinen Wählern zu danken.“- mitunter helfen nämlich Gedanken weiter.

Man weiß nur soviel, Erstwähler fühlen sich umworben und kommen ihrer demokratischen Wahlpflicht meistens nach und Senioren sehen Wahlen und ihre Teilnahme als Tugend an. Wenn in einem innerstädtischen Wahlkreis allerdings die Mitte der Gesellschaft sich neu formiert gerät etwas in Bewegung.

Diese Generation ist gebildeter als die Vorgänger- Generation, für sie besitzt die Information einen gesellschaftlichen Mehrwert und hat andere Werte sowie ein funktionierendes Netzwerk.

Die jüngeren sind die Kinder, die auf dem Olymp des Neoliberalismus die Gesellschaft kennenlernten und der andere Teil von ihnen stammt aus der Gruppe des innerstädtischen Prekäriats.

Das alles ist denen sehr wohl bewusst, denn daraus schufen sie ihren Pioniergeist in der Jetztzeit- Epoche.

Da aber den Kontakt finden und den ersten Schritt wagen gelang bisher allerdings keiner Partei, mittlerweile allerdings sind Gruppen dieser Pioniere aus dem weiten Feld des Prekäriats soweit miteinander vernetzt, dass sie durchaus manchen Biedermeier aus den Parteien vor sich herschieben.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 03. September 2014 um 14:38 Uhr  

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