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Nach den ersten Informationen zum neuen Sozialatlas für Berlin, werden in manchen Stadtbezirken die Quartiers-Managements wohlweißlich mehr auf die Soziale Stadt blicken müssen.

Berlin besteht aus 16 Stadtbezirken und mancher Schwerpunkt macht vor den verwaltungstechnischen Grenzen der Bezirke nicht halt.

Es gibt nicht nur die blühende Mitte der Stadt, in der sich Menschen wie du und ich gar keine Mietswohnung mehr leisten können, dazu kommen die angrenzenden Bezirke die sich im Umbruch befinden und jene Bezirke die zur Schleuse werden.

Spiegeln wir das einmal auf die Einkommenssituation, in 4 von den 16 Stadtbezirken liegt das statistische Durchschnitts- Nettoeinkommen pro Person bei unter 900 Euro im Monat. 3 von 16 Stadtbezirken haben eine Arbeitslosigkeit von mehr als 12%, d.h. die Arbeitslosigkeit ist in jenen Bezirken über 10% wo das statistische Einkommen niedrig ist.

Nur in 4 Berliner Stadtbezirken liegt das statistische Nettoeinkommen pro Person über 1500 Euro monatlich und davon liegt ein Bezirk im Ostteil der Stadt.

In den 8 verbliebenden Stadtbezirken liegt also das statistische Nettoeinkommen pro Person monatlich zw. 900 und 1500 Euro.

Zudem muss man in dieses Ergebnis einrechnen, dass in 5 von 16 Stadtbezirken die über 50 jährigen in der Mehrzahl ist, was bedeuten wird- es werden in den derzeit noch reicheren Stadtbezirken jene zunehmen dessen Einkommen als Rentner bei netto 900 Euro monatlich liegt.

Andererseits sollte man wissen, die meisten privaten Darlehen wurden in den Randbezirken der Stadt vergeben, d.h. hier gibt es ganze Ortsteile dessen Bürger mit 6-8 Jahresnettoeinkommen verschuldet sind, interessant dabei ist das sind weniger die Ost Bezirke sondern die Schuldner wohnen überwiegend im Westen der Stadt.

Es gibt innerstädtische Bezirke, die von Schulabbrechern geprägt wurden, die Tätigkeiten nachgehen die unter 700 Euro netto monatlich vergütet werden.

Andererseits verfügen die 30 bis 40 jährigen über ein finanzielles Polster von mehr als 6 Monatsgehältern und das trifft auf 12 von 16 Bezirken zu, ebenso gibt es mehr als 30% der jungen Menschen die stets ihren Dispokredit in Anspruch nehmen.

Das sah allerdings vor mehr als 5 Jahren noch wesentlich gravierender aus, was sich hier positiv verändert hat ist auf der anderen Seite negativ, die allgemeine Überschuldungsgefahr hat wiederum zugenommen. Interessanterweise in Stadtbezirken mit einem relativ hohen Einkommen, gleiches gilt für den sog. Speckgürtel um Berlin.

Die Gefahr auf seinen Schulden sitzen zu bleiben ist in den Außenbezirken größer als in den Innenstadtbezirken.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 15. September 2014 um 02:53 Uhr  

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