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Teil 20 "Die Entrümpelung"

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Wir sollten uns geistig entrümpeln, denn wir sind nicht faul und waren es nicht, ebenso fleißig waren allerdings andere auch.

Finden wir den Bezug zur Jetztzeit, derzeit verdienen in der Bundesrepublik mehr als 20% aller Arbeitnehmer mehr als 4000 Euro Netto im Monat, aber 40% aller Deutschen hat 1200 und weniger Netto im Monat zur Verfügung.

Die restlichen 40%, also jene zwischen 1200 und 4000 Euro pro Monat kann man nicht konsequent erfassen, denn dort sind die temporären Steigerungen im Arbeits- bzw. Tarifvertrag zu berücksichtigen.

Man kann nur soviel sagen, der Bundesangestellte im BAT, der jetzt 2000 Euro im Monat Netto verdient wird in wesentlich kürzerer Zeit an die 2500 Euro kommen als der Verkaufsgehilfe der augenblicklich 850 Euro Netto pro Monat erhält und von der 1000 Euro Grenze träumt.

Das alles hat einen historischen Hintergrund, den wiederum sollten wir gemeinsam betrachten und genau deshalb wollte ich mehr aus meinem Leben erzählen.

Bevor wir in die Details kommen, weshalb man in der Bundesrepublik Deutschland in der Gründungsphase die ökonomischen Babys des Albert Speer benötigte und was die aus uns machten, nenne ich mal ein paar Daten.

Die junge Bundesrepublik wurde zum Coca Cola Land, weil sich die Amerikaner davon etwas versprachen, nämlich den amerikanischen Traum: Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Doch wie sah dieser Traum in der Realität aus und weshalb taten das die Amerikaner und die ganz entscheidende Frage, was fanden sie vor?

Widmen wir uns dem Thema, was fanden sie vor.

Sie fanden ein Nachkriegsdeutschland vor, was sich ökonomisch auf Albert Speer spezialisiert hatte, was ökonomisch trotz des Krieges ganz anders dastand als das Deutschland des Jahres 1937.

Hier gilt es nun mit einem Tabu zu brechen, Deutschland der Nazis lag nicht ökonomisch am Boden sondern nur moralisch.

Bereits damals galt für die Ökonomie die Regeln der Moral nicht, für die Nationalsozialisten erst recht nicht.

Sie hatten jene Betriebe arisiert, die mittels der Kriegsgewinnler kurz nach der Stunde Null zum sog. Wirtschaftswunder beitrugen.

Ein Beispiel dazu ist Josef Neckermann, der zahlte damals unter den Nazis seinen Kaufpreis für ein jüdisches Unternehmen auf ein Sperrkonto auf seinen eigenen Namen.

Jetzt die Frage an Euch, Zeitgenossen des Jahres 2014, für wen produzierte eigentlich Neckermann während der NS Zeit was und für wen?

Lassen wir das Thema, in der Anfangsphase dieser Republik galt nämlich der Persilschein, man war es nicht, es war Adolf Hitler.

Diese geistige Einseitigkeit war in Deutschland kein Tabu, zuvor sagten gleiche „wenn das der Führer wüsste?“.

Nun sollten wir einmal aufräumen, mit all denen und dessen Großenkeln die uns wieder aus dem Blechnapf fressen lassen möchten, der Knabe aus Braunau wusste es, denn sein Günstling hieß nun einmal Speer.

Heute nennen mich einige meiner Kritiker, der Berichterstatter aus anderen Zeiten, mögen sie Recht haben, nur was änderte sich?

Garnichts liebe Kritiker, ein Beweis gefällig- Heinz Nordhoff der VW Wirtschaftswunderchef stand in Wolfsburg vor seinen Mitarbeitern wie ein Kommandant in Preußens Gloria.

Noch Fragen, aber er lief und lief.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 13. Februar 2015 um 03:52 Uhr  

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