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Bodo Ramelow schießt Bayern München ab

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Deutschlands Angst vor Bodo Ramelow, mittlerweile könnte man meinen, der schoss im Alleingang den FC Bayern München von der Tabellenspitze.

Dabei möchte er nur Thüringens Ministerpräsident werden und bemüht sich um parlamentarische Mehrheiten, denn die wiederum entstanden durch den Wähler.

Was eigentlich in der Demokratie möglich ist, schürt in Deutschland Angst, das Geschäft mit der Angst scheut vor nichts zurück und keiner sagt die Wahrheit, denn CDU und SPD hätte auch nur 1 Stimme Mehrheit.

Wir müssen uns also an unbequemen Mehrheiten gewöhnen, das heißt aber auch, es könnten Minderheitsregierungen durchaus zur Tagesordnung werden.

Nur was heißt das: Zunächst heißt das, 25 Jahre nach dem Mauerfall sollte manches Normalität sein und niemand sollte in Vergangenheiten wühlen.

Im Vergleich wählte man im Jahre 1966 einen Altnazi zum Bundeskanzler, Ramelow hat keine DDR Vergangenheit und das kommt kaum rüber.

Die Frage stellt sich, kann man 25 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR von einer Normalität sprechen?

Was im Osten unserer Republik normal ist, darf für manche im Westen nicht normal sein. Das ist die derzeitige Lage, wer gießt nun wen Benzin ins Feuer?

Sicherlich nicht Bodo Ramelow, denn der will regieren im Gegensatz zu Gregor Gysi- der im Bund nicht regieren will.

Unter Demokraten muss es also möglich sein miteinander ins Gespräch zu kommen, wer ausklammert ist eigentlich auf der falschen Seite.

Wenn Thüringens CDU stabile Mehrheiten zum Regieren haben möchte, müsste sie mit Bodo Ramelow sprechen, denn alles andere ist nun mal knapp.

Man spricht nicht untereinander, demzufolge geht es der CDU nur um Macht und nun folgt das Unwort unter Demokraten „Machtverlust“, damit muss man aber in einer Demokratie rechnen.

Würden Parlamentarier rechnen, dann wäre eine Minderheitsregierung eine Option, allerdings Neuland nicht für unsere stets besserwissende Presse sondern auch für all die Heilsbringer.

Wenn man sich also da nicht herantraut, verhandelt man untereinander und jetzt kommt die Disziplin ins Gespräch, wer kann mit wen?

Reden wir nicht Drumherum, Thüringen war ein Randgebiet in der alten DDR und dort waren Strukturen des Staates vorhanden, den Nutzen zogen beide Blockflöten Parteien, Thüringen war u.a. die Hochburg der Nationalen Front, nicht des Neuen Forums- weshalb mit der einen wenn man mit der anderen nicht darf?

Diesen politischen Unsinn muss erst mal einer erklären, da kopieren zu viele ihre Situation 1:1 in Verhältnisse die sie gar nicht kennen.

Einen Fehler machte allerdings die SPD, die hätte bereits vor 5 Jahren der Frau Lieberknecht sagen müssen, so geht es nicht. Wer erinnert sich, sie fiel 2 x durch bevor sie gewählt wurde, im richtigen Augenblick den Abpfiff wagen bis mitunter besser als auf den Anpfiff warten.

Nun mal ehrlich warum sollte Bodo Ramelow für Thüringen schlechter sein als Roland Koch es für Hessen war?

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Oktober 2014 um 03:03 Uhr  

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