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Teil 40 "Ohne Moos nix los"

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Kommen wir noch einmal zurück auf die systembedingte Lücke innerhalb der Biografie eines Betroffenen.

Diese Lücke entsteht in der Zeit zwischen dem Ende der Allgemeinbildung und den Einstieg in eine entsprechende Hochschulbildung.

Im Jahre 2014 hat sich die Ausgangssituation dazu allerdings noch verschärft, bedingt durch die Senkung der Ausbildungszeiten im Versicherungsverlauf durch einen diesbezüglich unredlichen SPD Minister und durch halbherzige Reformen innerhalb der Allgemeinbildung die zur Erlangung der Reife führt.

Nennen wir es einfacher, denn all die von den Konservativen im Bildungswesen gebastelten Reformen entpuppen sich als ein System 6 aus 49.

Damit nimmt man dem eigentlichen Abitur seinen Standard, man trimmt auf den sog. Zensuren Durchschnitt.

Spiegelt diese Durchschnittsnoten über eine Anzahl von Jahren, erkennt man einen Trend der eindeutig die Abschlussnote um eine Bewertung nach oben zeigt.

Insofern dürfen wir uns nicht wundern, dass Abiturienten von heute in Lehrstellen sich wiederfinden wozu man vor Jahren jene genommen hätte die eine mittlere Reife nachweisen konnten.

Wir sind innerhalb des Systems wiederum zu spezialisiert geworden, in manchen Regionen spricht man bereits vom Spezialabitur.

Damit ist eigentlich niemanden unter den Betroffenen geholfen, denn der Humanismus blieb eindeutig auf der Strecke.

Kommen wir nun zu der systembedingten Lücke und auch die wiederum hat sich zeitlich gestreckt, das wiederum ist die Quittung auf jene Spezialisierung aus 6 aus 49.

Mit der Gesamtnote von 1,9 derzeit auf ein entsprechendes Studium, hat man alle vor sich die wesentlich besser sind und in manchen Regionen liegt bereits die Durchschnittsnote bei 1,8.

Man trimmt mittels dieser Reformen bereits Oberschüler zum Erfolg auch von den Erfolgreichen drehen mehr als 30% die sog. systembedingte Ehrenrunde.

Mal eine Frage in die Runde, geht es unserem Staat nicht zu gut, denn sonst könnte er sich das nicht leisten?

Dumm läuft es allerdings für die spezialisierte Elite, denn die kann nicht immer ausweichen.

Insofern trimmten wir zwar eine Elite, doch auf einem schmalen Grad.

Sagen wir es anders herum, in der Zeit noch vor Bologna galt eine Regel unter Studenten, nämlich die Note im Vordiplom bzw.in der ersten Magisterarbeit sollte der Abi- Note entsprechen.

Erkennen wir doch einmal, dass auch hier die Holografie der Bildung in den weiteren Ablauf eingreift.

Nun wird es aber lustig, denn dem gegenüber stehen Begriffe von der Freiheit der Bildung und der Gleichheit.

Wer wundert sich jetzt noch, dass aus manchen Allianz- Vertreter ein gewählter Volksvertreter wurde, neuerdings sogar mit Rückfahrkarte.

Kommen wir zum Kern der Sache zurück und dieser Kern der Bildung heißt Gerechtigkeit im Zugang zur Bildung.

Wobei wiederum der Zugang nicht nur die Informationsbroschüre sein darf, sondern der Zugang heißt auch der geregelte Übergang.

Wer den versperrt mittels Studiengebühren versündigt sich an das eigene Volk.

Man sollte das wiederum stets und ständig herausstellen, denn eine Studiengebühr beinhaltet eine gewollte Selektion. Das war so und ist so, auch wenn neoliberale Großmäuler wo auch immer nach mehr Geld schreien, Bildung ist ein Grundbedürfnis.

Dazu gehört allerdings mehr, der Mensch der auch mal eine Pause nötigt hat.

Wer aber wiederum damit beginnt seine Geschäfte zu machen, treibt den Konsum vor der Orientierung, deshalb ist hier geraten eine Abrüstung täte uns allen gut, wer verdient an den Abi- Fahrten nach New York und was sollen diese bringen außer enormen Kosten?

Na ich bitte euch, das Gemeinschaftsgefühl hätte man vier Klassen niedriger in der Jugendherberge in Altenau wesentlich preiswerter haben können.

Das Gemeinschaftsgefühl prägen kann nicht das Optimum sein, wenn das Abitur in der Tasche ist, sondern die Vorstellungskraft des Einzelnen weiterzuentwickeln wäre ideal.

Das war allerdings bei uns nicht so und ist heute größtenteils immer noch nicht so, man setzt auf den Einzelkämpfer.

Den lässt man ziemlich allein, genau diesen Sachverhalt besprach ich mal vor einigen Jahren mit einigen gestandenen Mitgliedern der Landtage bzw. des Bundestages.

Im Ergebnis waren auch die nachher schlauer als vorher, das ist allerdings kein Trost, denn viele Wege führen nach Rom.

Würde sich mancher seinem Weg stellen, könnte man eine Veränderung erzielen, doch auch hier ist der erste Verlierer die Wahrheit.

Fragen wir einmal anders, wie hoch muss das finanzielle Polster eigentlich sein, wenn man ins Studium geht?

Grundsätzlich bedeutet nämlich das Studium die Blockade des Verkaufes der Arbeit.

Ich kann mich nicht erinnern, dass außer von den führenden Leuten im damaligen SHB ich dieses in irgendeiner Art vernommen habe, Insofern gilt doch hier mein Spruch aus dem Jahre 1968 „ohne Moos nix los“.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. April 2015 um 03:16 Uhr  

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