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Start Neuigkeiten Teil 45 "Das Thema: Profilierung"

Teil 45 "Das Thema: Profilierung"

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Widmen wir uns einmal dem Thema „Profilierung“ zu, denn diesen Begriff verwendete ich bereits einige Male und meine ältere Cousine widmete sich diesem Thema intensiv zu.

Für sie stand die Profilierung vor dem Ergebnis der Prüfung. Ich musste einen anderen Weg wählen, mittels der Fachbereichsleitung meine Ziele abstecken, entweder war ich noch nicht soweit oder dieser Weg war mir versperrt?

Ich nehme einmal folgendes vorweg, in meinem weiteren Berufsleben stand ich 3 oder 4 x vor der Schwelle zur Profilierung, allerdings ist man im Beruf gehemmt und hat zudem noch einen Arbeitgeber, dessen Wohlwollen man nicht immer voraus setzen kann.

Das lässt sich ziemlich leicht beantworten, will ein Chef dass sich ein Kronprinz anderweitig profiliert?

Er will es nicht, auch wenn es im Sinne der Firma sein könnte.

Diese Aussage steht nun einmal und hat solange Gültigkeit, bis einer mir das Gegenteil davon beweisen kann.

Kommen wir zurück auf jene Schwellen an den ich mal im Berufsleben stand, die Schwellen dazu kamen nicht von ungefähr und zeitlich lagen dazwischen fast stets 10 Jahre.

An der ersten Schwelle war ich ziemlich jung im Beruf und neu in der Firma, trat nur einmal in Aktion als die IG Metall auf ihrer Liste für die Sitze im Aufsichtsrat weniger Bewerber hatte als die DAG, ich wollte auf den letzten Listenplatz der IG Metall-Liste kommen und die gleiche Zahl herstellen.

Alles andere hatte ich nicht im Sinn, beruflich allerdings geriet ich in eine neue Formation auch mein Arbeitsgebiet war vom Wandel betroffen.

Die Anforderung nahm ich an und geriet in eine Entwicklungsphase wo meine Meinung gefragt war. Tatsächlich setzte man das auch um, es funktionierte.

Allerdings haben gewisse Erfolge immer die gleichen Eltern und für die sind jene Ideengeber Stiefkinder. Hält die aber nicht davon ab, sich des anderen Rats zu bedienen.

An dieser Schwelle befand ich mich, einer von ganz oben hatte noch ganz etwas anderes im Sinn und das war u.a. auch mehr als sein Hobby.

Er saß im Präsidium eines Jachtclubs und dessen Boote sollten an der Kieler Woche teilnehmen.

Gleichzeitig hatte der Jachtclub ein Jubiläum, den Rumpf der Boote wollte man entsprechend bekleben.

Wunderbar, wenn da nicht das Salzwasser der Ostsee gewesen wäre, was auf dem Wannsee hielt schwamm in der Ostsee von dannen.

Das Problem ließ sich lösen, wir machten uns an die Arbeit.

Dann gab es diese Starterfibel und intern das Programm, die bunten Boote, den Sponsor und die Ausführenden.

Ich verzichtete auf meinen Namen, weil ich da Interessenkonflikte sah.

Später erfuhr ich allerdings die gab es nicht, interessant war einer von den Aktiven der Kieler Woche wurde mal kurzzeitig mein Vorgesetzter, auf seinem Schreibtisch entdeckte ich einmal das bunte Boot und ich biss auf meine Lippen.

Die zweite Schwelle liegt wenige Monate nach der Wiedervereinigung beider Stadthälften Berlins, um das zu vereinfachen erinnere ich mal an ein Gespräch in der ard mit Walter Momper.

Dabei ging es um den 9. November 1989 und die Reaktionen im Schöneberger Rathaus und ganz nebenbei erwähnte Walter Momper den dazu benötigten Aktionsplan, auf den man dazu zurück griff.

Das war nichts anderes als der Netzplan welcher vom Planungsinstitut der TU fast 15 Jahre zuvor unter der Leitung von Prof. Justen erstellt wurde.

Dieser Netzplan hatte noch mehr Details, ein Detail war die Adressierung und Registrierung. Durch Zufall erinnerte sich einer von damals daran, der wiederum mittlerweile Karriere machte.

Es ging darum, die innerstädtischen Grünanlagen und Parks in den Ostbezirken der Stadt zu katalogisieren und dazu benötigte man ein Baumregister.

Man fand allerdings Neuland vor, hätte man die 1:1 übersetzt würde sich vor jedem Ostbaum mehr als ein Friedhofsschild befinden, denn die Zahl wurde immer länger.

Man hatte Zahlenkombinationen vergeben und in diesen Kombinationen fortlaufend nummeriert, demzufolge war das eigentliche Nummernschild ziemlich lang geworden.

Den Fehler erkannte ich ziemlich früh, man hätte ein anderes Zahlensystem wählen sollen.

Damit wurde die Zahl einfach kleiner in der Anzahl der Stellen und im Zehnersystem konnte man das sofort übersetzen.

Die Art dieser Mathematik beherrschten die, nur war man nicht darauf gekommen.

Dem Zahlenpräger war es einerlei zw. 0 und 9 noch A bis Z zu verarbeiten, die Baumnagelschilder entstanden im 36er Zahlensystem.

Davon hatte ich allerdings gar nichts, nur einen Namen, an eine Profilierung dachte ich bereits nicht mehr.

Meinen Namen merkten sich allerdings andere, Berlin als Hauptstadt wuchs und damit auch der Anspruch der Museen.

Mein Beitrag dazu war sehr gering, aber man hätte sich damit Profilieren können, denn Teile meiner Handschrift sind noch immer vorhanden. Leider geschah das in der Phase meines Berufslebens wo ich den Ausstieg bereits plante und auch vollzog.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 07. Mai 2015 um 02:55 Uhr  

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