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Teil 48 "Ein wunder Punkt im Leben"

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Wir kommen einmal zu einem wunden Punkt, an dem eigentlich ein Jeder von uns in seinem Leben mehrere Male stand.

Man bemerkt das bereits, so wie es war-kann es nicht bleiben.

Das war bei mir so und wird bei allen anderen ebenso gewesen sein, man zieht also ein Fazit.

Interessanterweise setzt sich ein solches Fazit immer aus Bescheinigungen und Zeugnissen zusammen.

Das ist allerdings die halbe Miete und die wird in unseren Breiten wahrhaftig überschätzt.

Zeugnisse sind eigentlich Leistungsbescheinigungen, schon damals als recht junger Mensch war ich der Meinung diese Vielzahl von Zeugnissen könnte man auf ein Minimum reduzieren, der größte Blödsinn sind die sog. Arbeitszeugnisse.

Ich nehme mal etwas vorweg, Anfang der 80.Jahre bekleidete sich mal eine Funktionsstelle und mein damaliger Vorgesetzter war eigenartigerweise ein junger Doktor der Chemie.

Der berichtete mir einmal auf einer Dienstreise, wie er zu dem Doktorhut kam und welchen Weg er dann nahm.

Schon bei diesem Gespräch vermutete ich, das ist einer jener temporären Vorgesetzten, die eigentlich ganz etwas anderes möchten.

War er auch, denn er berichtete mir danach, er trete demnächst eine Stelle an – die ihn zum Amtsbereichsleiter einer nordbayrischen Großstadt führen würde.

Natürlich forderte ich das Zwischenzeugnis, das bekam ich auch kurz danach.

Was allerdings in diesem Zeugnis stand war intern sehr interessant, nur außerhalb hätte man mit diesen Begriffen gar nichts anfangen können, nur intern wollte ich mich nicht bewerben.

Mit diesem Zeugnis hätte ich mich bei ihm einige Monate später in Nürnberg bewerben können, denn er wusste ja was er schrieb.

Ich war nie ein Freund von Zeugnissen, wenn ich stets meine eigenen sah, wusste ich immer wie sich diese Noten zusammensetzen und manche Note war das Mosaik und bewiesen davon hatte ich fast gar nichts.

Prüfungsangst kannte ich eigentlich auch nicht, nur einmal sagte ich ab- das war aber nicht das Problem und Bewerbungen inkl. Tests blieben mir mein Leben lang erspart.

Allerdings was ich suchte, das war der Wegweiser und den zu finden ist schwerer als man denkt, man ist nämlich nie perfekt.

Den Wegweiser wird man nie finden, man kann sich nur auf einen Weg konzentrieren und den wiederum konkretisieren.

Man benötigt also Partner, die gewillt sind zuzuhören und manchen Traum ein schnelles Ende bereiten, Partner die ehrlich sind und die einem den Mut geben.

Die sucht man mitunter vergeblich, eine Alternative ist sicherlich dagegen die Profilierung- nur wer konnte sich und womit bereits profilieren?

Das war ein Schwachpunkt bei mir, ich ging zu sehr in die Breite und versuchte es mit Leistung, nur die Leistung wird nicht immer anerkannt.

Der Erfolg hat nämlich viele Väter und am Erfolg wird man gemessen, das Ding drehte ich einfach um- ich schätzte meine Erfolge und wusste wie sie sich zusammensetzten.

Der Irrtum ist wenn sich in diesen Situationen ein Mensch als ein Erfolgsmensch sieht, das widersprach meiner Auffassung, denn wer sich auf Erfolge ausruht hat schon verloren.

Das Leben hat andere Gesetze als die Tests der Eignungsprüfer ergeben, nur möchten das die zertifizierten Tester nie hören.

Bei mir war es wieder einmal der Zufall, das berühmte Doppelzimmer im Studentenheim bescherte einen Mieter, der eigentlich für mehrere Wochen nah am Prof. im Fachbereich tätig war. Mit dem besprach ich mal die Situation, was ich gemacht hatte und was ich eigentlich wollte und daraus entwickelte sich der Befreiungsschlag, der mir auch Planungssicherheit brachte.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 01. Juli 2015 um 03:02 Uhr  

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