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Teil 56 "Frohe Ostern ihr Weihnachtsmänner"

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Auch bei mir war es so wie es eigentlich Jedem von uns im Leben einmal trifft, man erlebt den Umbruch schneller als man ihn erwartet.

Es gibt nämlich nicht den Umbruch im Leben mit Ansage und nicht immer wird er erwartet auch wenn man ahnt was auf einem zukommt.

Daher in meinem Leben niemand mit einem Wegweiser vor mir herlief und ich manches interessant und ebenso spannend fand, mich zwar immer wieder versuchte auf das Studium zu konzentrieren, erlebte ich aber in gewissen Situationen eine Eigendynamik.

Diese Eigendynamik hat etwas mit dem Bildungsinteresse zu tun, nur wer lenkt und ordnet das?

Sind wir doch miteinander mal ehrlich, wer mutete sich nicht innerhalb seines Grundstudiums viel mehr zu als er schaffte?

Zunächst war das Angebot so interessant, man ließ sich einvernehmen und bemerkte die Vielfältigkeit erst später.

Ist das nun eine Tugend oder das Gegenteil von denen die sich als die zielstrebigen beschreiben?

Für mich war es keine Tugend, für mich war es das Interesse das wiederum stets mit Arbeit verbunden war.

Jahre danach lernte ich jene kennen, die so zielstrebig waren und nur auf Projekte getrimmt waren, sie hielten sich nicht lange auf ihren Positionen, trotz oder wegen meiner Loyalität zu ihnen.

Nun diese gewisse Schwelle im Leben, was machte man bisher und machte man das eigentlich richtig, müsste eigentlich Jeder erlebt haben und die Zeit lief davon, ein Zurück gab es nicht mehr.

Es war bei mir so und diese Schwelle nannte sich das Ende des Grundstudiums, was nun folgen sollte war die Vertiefung in die entsprechende Wissenschaft.

Nur was wusste ich von der Wissenschaft, gar nichts ich war nur der Punktesammler in den Fachbereichen.

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit nun ehrlich miteinander ging es euch nicht ähnlich so?

Gescheit war man nicht, in der Wissenschaft drin auch nicht, das eigene Denken gelernt auch nicht, man hatte das Erlernte bestätigt mehr und nicht weniger.

Nur wie wendet man es an und was bedeutet das im Praxis Test?

Heute gibt es zu viele und solch unbedeutende Arten von Praktika, von der vollkommenden Ausbeutung ist zum verfluchten Draufzahlen, welche Art und Weise allerdings nützlich ist sollte Jeder für sich selbst entscheiden, mitunter ist der frühzeitige Ausstieg der bessere Weg.

Eine Vollkommenheit wird man nie finden, der Student im Praktikum ist nach wie vor der Willige zum Ausbeuten.

Machen wir uns nichts vor, kurzzeitige Praktika sind eigentlich wertlos.

Den Nachweis darüber sollte man sich abhaken lassen von denen die meinen sie müssten das, ansonsten aber den sagen: „Frohe Ostern ihr Weihnachtsmänner.“

Der richtige Weg ist, das duale Praktikum, was allerdings über fast 2 Semester geht und einen Mentor hier und dort voraussetzt.

Etwas was bei jeder Fachbereichsleitung unterschwellig empfohlen wird, unterläuft aber die Ordnung.

Man benötigt also ein Zeit Management, einmal hier der Student sein und anderen Orts der Praktikant sein.

Das funktioniert in den seltensten Fällen an einem Ort, man wird also zum Pendler wider Willen, was wiederum die Toleranz der Mentoren fordert.

Eigentlich ist jedes Praktikum nur so gut, wie der Mentor ist und wenn der wiederum ehrlich ist, wird er nicht alles anbieten können aber stets den Dialog suchen.

Das war zu meinen Zeiten bereits das Manko und ist heute in gewissermaßen in einer recht beschissenen Situation, denn es gibt diese Art der selbstkritischen Mentoren nicht mehr.

Mir gelang das vor Jahrzehnten nicht auf Anhieb, hatte zwar im Fachbereich den Förderer, aber im praktischen Teil zunächst die Niete gezogen.

Im Los Topf der Offenbarung befinden sich mehr Nieten als Gewinner, halten wir einmal diesen Zerrspiegel all jenen vor die hier und heute immer noch frech und frei kostenlose Praktikumsplätze anbieten.

Weshalb sollte es mir deshalb damals anders gehen, ich glaube es war der dritte oder vierte Anlauf über die IHK der auf offene Ohren zielte.

Ich bin der Meinung, auch das ist heute noch schlimmer- mittlerweile sind Zünfte wie die IHK auf ADAC Format geschrumpft.

Trotzdem bin ich nach wie vor ein Verfechter eines dualen Praktikums nach dem Grundstudium, denn das wiederum prägt den Menschen und um das geht es.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. August 2015 um 03:00 Uhr  

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