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Danke Jürgen für die Gedanken zu Weihnachten 2014

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und Verständnis Regierender dafür, dass der Einzelne auch in der Lage sein muss, das Richtige tun zu können - in seinem täglichen Schaffen -, dafür braucht es einen Rahmen und Regeln zu dessen Erhalt.

 

Gibt es diese nicht, kann der Einzelne zum Not-schaffenden Sieger werden, - mit seinem nun zügellosen Steben, zerstörend wirken.

Hier wird klar, dass der für Leistung Antretende, nur ein funktionierender Teil ist, der einen Rahmen braucht und in einem Regelwerk eingebunden werden muss.

Als funktionierender Teil hat er mit seinem wirtschaftlichen Ehrgeiz keine Schuld, wenn es durch sein heute rahmenloses Wirken dauerhaft Verlierer gibt.

Denn, heute sind Regierungen fleißig dabei, systemische Rahmen und Regeln zu demontieren, den fürs Ganze blinden privaten Teilen mit Schutzklauseln die von diesen gewünschte staatliche Souveränität herzugeben.

TTIP und CETA bewirken neben der Demontage der noch bestehenden 3-5% Hemmung des Handels durch Zoll und der in der Wirkung vergleichbaren Angleichung der Standards, was etwa 8% Zoll entspreche, also ein mehr an Handel bis zu 13%.

Hier stellen Regierungen für die Sieger im Markt die Weichen und die Schar der Verlierer wird wachsen.

Mehr Handel trotz kaputter Märkte wird mittelfristig noch weniger Investitionsbedarf fordern und somit das Finanzsystem völlig ruinieren.

In dieser Situation des Zusammenbruchs, also des Vertrauensverlustes zu dem Umkämpften, dem Gelde, wird sich dann klar herausstellen, dass in einem System, dass nur von Kreisläufen leben kann, selbst der Sieger ein Verlierer sein wird.

Da er aber nun mal nur privat denkt und heutige Regierungen im Wesentlichen durch Personen in diesem Denken rekrutiert werden, verstehen diese nicht, was sie da tun, wenn sie ohne Notwenigkeit und ohne Systemverständnis Märkte weiter liberalisieren.

Im Überschwang vollgestopft mit fettem Essen, besinnlich den Schneeflocken nachschauend, beschleicht uns ein ungutes Gefühl, wenn wir an die Zukunft denken.

Müssen wir denn erst immer durch finstere Täler wandern, um zur Erkenntnis zu gelangen?

Ich wünsche mir keine wenig geschätzte Fülle auf dem Gabentisch.

Ich wünsche, das Regierungen endlich verstehen, dass es in einer Marktwirtschaft im Blick auf die wesentliche Erscheinung, keine Sieger und keine Verlierer geben darf.

Ich wünsche mir, dass jeder Zugang in den Markt haben kann, dass somit jeder sein Privatleben planen kann, dass keiner Existenzängste haben muss, dass Regierungen ohne Zwänge gestalten können, dass sie wissen wie sie das Zepter wieder bekommen können, welches sie im dümmlichen Hunger nach Investitionen durch Investitionsschutz-Klauseln hergeben wollen, dass wir keine Bange haben müssen, wenn wir an die Zukunft denken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Dezember 2014 um 15:23 Uhr  

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