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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Bisher verschafften wir uns nur Gehör

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Bei 7,6 Millionen Seitenaufrufen ziehen wir einmal Bilanz, in einer Zeit wo der Bundesparteivorstand mal hü und am Abend hott ruft, in einer Zeit wo Basisorganisationen mehr mit dem internen Formalismus beschäftigen und wo die Staatsraison vor den alten Werten der Partei kommt.

Haben die alten Werte der Arbeiterbewegung noch den Stellenwert in der Tagespolitik dieser SPD oder hat auch hier von oben nach unten die sog. moderne Ökonomisierung des Alltags ihren Einzug gehalten?

Politik wird somit zu einer Ware die man den Wähler anpreist, damit allerdings entbettet man sich und seine Politik von den eigentlichen Zusammenhängen der linken Familie.

Wenn man da noch um den Zusammenhang zu gewähren die Zustimmung zur Politik des Bundesvorstandes möchte, beginnt die Phase der innerparteilichen Dialogunfähigkeit.

Es gibt nämlich innerhalb der linken Familie keine gute und schlechte linke Politik, die man von oben nach unten interpretieren kann.

Es gibt nur eine linke Politik und die wird immer die Alternative sein zu der Politik der Herrschenden.

Den Mut eine politische Alternative aufzuzeigen sollte wieder die Tugend der Sozialdemokratie werden, um dieses Ziel auf die Agenda zu bringen bedarf es einer Aktivierung der politischen Bildung.

Von oben nach unten, weniger Formalismus und mehr Politik, die Politik wieder zum Inhalt der Versammlungen machen. Politik ist nämlich das Stück der Kultur einer Partei und diese Kultur ist so stark wie sich die Aktiven mit ihrer politischen Bildung einbringen.

Politische Bildung ist mehr als der Ikea Katalog und mehr als innerparteiliche Abstimmungen, es ist nämlich das vermittelte Wissen mit dem man arbeiten muss.

Das politische Wissen allerdings beruht nun einmal auf eine Historie und auf der Analyse, beruht auf Voraussetzungen und Annahmen, beruht auf das Verhalten der Menschen.

Zunächst geht es innerparteilich um die politische Weiterbildung mit dem Ziel, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Nur seine eigene Meinung kann man in einer Diskussion überzeugend vertreten, ein Meinungstransfer ruft zum Widerspruch auf. Eine entscheidende Stütze der Demokratie ist das Wissen der Bürger, mit der Demokratie umzugehen.

Die Vermittlung der demokratischen Werte wäre eigentlich die Hauptaufgabe der Politiker, die Stärke des Parlamentarismus ist nun einmal die Debatte.

Um aber eine Debatte zu verfolgen benötigt der Bürger Kenntnisse, die allerdings vermitteln unsere Medien nicht. Manche bundesdeutschen Medienvertreter stellen sich hin wie die besseren Politiker und mancher Politiker wie der Talkshow-Beauftragte seiner Partei, das Ergebnis stinkt mittlerweile zum Himmel, das organisierte politische Kurzpass-Spiel.

In einer Zeit in der man nur auf die Fehler der Anderen wartet, nimmt die politische Kultur an Wert ab.

Zurück zu den alten Werten bedeutet der Einbettung einen Dienst erweisen, bedeutet der Demokratie sich zu bedienen, bedeutet den historischen Vergleich wagen, bedeutet aber auch die Gleichheit zur Freiheit heraus stellen und die linke Ideologie zu stärken.

Gleichheit bedeutet also den Zugang zu Informationen, Gleichheit bedeutet auch die Bindung an die Gesetze und duldet keine Abweichung, Gleichheit bedeutet auch die gleichen Chancen dem Anderen gewähren.

Wir waren eindeutig die Schwächeren und ergriffen unsere Chance, daraus wurden nun einmal 7,6 Millionen Aufrufe, Gleichheit haben wir allerdings noch lange nicht damit erzielt, wir verschafften uns nur Gehör.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Februar 2015 um 04:19 Uhr  

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