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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Man findet kaum Antworten

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Bedienen wir uns der Sprache der Militärs, in dieser Sprache sind Kampfhandlungen keine Kriege.

Demzufolge finden moderne kriegerische Auseinandersetzungen ohne Kriegserklärung statt, man umgeht also geschickt der Haager Landkriegsordnung, indem sich nicht mehr Armeen gegenüberstehen.

Innerhalb des Militarismus bezeichnet man solche Tendenzen als die Ersetzung innerhalb eines Staatsgebietes, was wiederum ganz etwas anderes ist als eine herkömmliche Revolution.

Innerhalb einer inneren Zersetzung eines Staates hat man es in erster Linie mit dem Verlust von staatlicher Autorität zu tun, was zum Verlust des Gewaltmonopols führt.

Damit führen andere wiederum die Ohnmacht eines Staates vor, was mitunter von einigen außerhalb dieses Staates begrüßt wird, denn nicht jede Staatsmacht hat eine demokratische Legitimation.

Da stellt sich die Gegenfrage, welche Legitimation haben aufständische Gruppen?

Finden wir darauf keine Antwort, kommen wir zur zweiten Frage: Welche Macht hat ein Interesse an aufständischen Gruppen in einer Region und wer finanziert eigentlich dabei was?

Bei der Frage der Finanzierung sind wir an dem Punkt, dem man als Staat im Staate bezeichnen kann.

Es ist nun einmal so, auch wenn es einigen Völkerrechtlern nicht passen sollte.

Denn tatsächliche verdienen Drittstaaten mit dieser Konfliktpartei ihr schmutziges Geld.

Das Geld kennt nun einmal keine Grenzen und hat etliche Kanäle, man rüstet damit eigentlich Banditen auf.

Sämtliche Revolten haben einen Sinn, wenn man das Volk auf seiner Seite hat.

Allerdings ist das jetzt mittlerweile etwas anders, innerhalb eines Nationalstaates gerät das eigene Volk zwischen die Konfliktparteien.

Das ist im Norden Afrikas so, wie in Syrien und dem Irak und trifft auch auf den Gaza- Streifen zu und ähnliches bahnt sich in der Ost- Ukraine an.

Überall wo bewaffnete Konflikte entstehen, zählen die Militärs nur ihre Toden und sprechen von der Vernichtung des Feindes.

Ihre Gegner sprechen von Geländegewinnen und hissen ihre Fahnen, ob das nun die Fahne vom IS ist oder von der Taliban oder von den Putin Verstehern, ist eigentlich unbedeutend.

Die eigentliche Frage ist, was passierte mit der Zivilbevölkerung und kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, was passierte mit den Verletzten und Verwundeten, die in die Hände des Gegner fielen?

Die Menschen begeben sich aus Angst um ihr Leben auf eine Flucht mit einem unbekannten Ziel, wer aber kann noch flüchten und wen muss man zurück lassen?

Wie steht es um die humanitäre Situation unter den Flüchtlingen?

Nehmen die Verwundete mit, wenn in Gefechten die Militärs von 5 Toden in eigenen Reihen sprechen, dann hatte der Gegner auf min. 5, ebenso gibt es Verwundete und min. ebenso viele unter der Zivilbevölkerung.

Was erwartet eigentlich Menschen auf der Flucht, erreichen nicht 70% von denen die aufbrachen ihr erstes Ziel.

Wir haben es mit einer gigantischen Zahl von Binnenflüchtlingen in diesen Regionen zu tun, die kaum die Grenzen der Nachbarstaaten erreichen.

In welchen Lagern leben sie und wer betreut sie hier und weshalb berichten darüber nicht mal unsere Medien?

Wieviel Kranke, verwundete und im Krieg verletzte Flüchtlinge erreichten die sicheren Flüchtlingslager in Jordanien, in der Türkei und im Libanon?

Gibt es dort die notwendige ärztliche Versorgung, darauf folgt eine weitere Frage: Warum erreichen uns nur überwiegend junge und männliche Flüchtlinge? Wo sind die Alten und Kinder geblieben, was passierte mit den Verletzten?

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 06. März 2015 um 04:18 Uhr  

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