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Start Europapolitik Ein Europa ohne das Bürgertum ver.di nicht akzeptieren !

Ein Europa ohne das Bürgertum ver.di nicht akzeptieren !

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Im globalen Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Markt und Politik scheint es zunehmend offensichtlicher das der soziale Anspruch der Gesellschaft dem ökonomischen Interessen des Marktes geopfert wird.

Es ist ja nun kein Geheimnis mehr das vor dem Hintergrund das Gewinne privatisiert und Verluste dem Gemeinwesen zur Last gelegt werden es dem Staat immer schwieriger fällt seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Das gewiefte Rechtsverdreher Gesetzeslücken nützen um sich Subventionen zu ergaunern während der vielbeschworene Mittelstand und das Familienunternehmen oft schon am bürokratischen Regelwerk scheitert.

So weit so offensichtlich !

Die Problematik liegt nun darin das deregulierte offene Märkte in einem grenzenlosen Europa zunehmend die dritte Macht im Staatswesen bilden ohne dafür eine demokratische Legitimation zu haben.

Nun soll Europa es richten !

Eine gemeinsame Währung, grenzenlose Reisefreiheit und ein ungebremster Handel sollen den Menschen Frieden und Wohlstand sichern,... aber etwas ist schief gelaufen.

Europas Bürger tragen zunehmend ihren Widerstand gegen „dieses“ Europa auf die Straße , Fremdenfeindlichkeit bricht wieder auf und der Bürger fürchtet das Europa an ihm vorbei gebaut wird.

Zu Unrecht!?

Nun eigentlich sprechen die Fakten für sich:

  • soziale Spaltung der Gesellschaft,
  • zunehmende Angststörungen und Depressionen,
  • unsichere Arbeitsplätze,
  • Abbau von Sozialleistungen

..und nicht zuletzt der zunehmende Verlust des demokratischen Zusammenhalts verunsichern die bürgerliche Gesellschaft.

Jeder gegen Jeden ! (..und wer es nicht schafft hat es nicht besser verdient!)

Dazugehören um jeden Preis, vereint und nach außen abgeschirmt!

Was wird mit den anderen ?

  • Den Schwachen -
  • Den Kranken -
  • Den Alten -

Vorläufig ausgelagert wird ihnen unter Vorbehalt eine existenzsichernde Basisversorgung gewehrt unter der Prämisse das sie stets auf Abruf bereit zu stehen haben. ( Ein Anspruch auf Mindestlohn besteht zumindest in Deutschland erst seit kurzem.)

Mittelfristig muß sich das Bürgertum nun auch bei der Krankenversicherung darauf einstellen das es wohl mit der Arbeit krank werden kann, aber privat gesunden muß.

Und die Rente …..., na ja ?!

Das Schlimmste (und Gefährlichste) jedoch scheint mir zur Zeit das die derzeitige Entwicklung immer mehr zu einem Zerfall der bürgerlichen Verbände führt und wir die demokratischen Auffangbecken für das Bürgertum verlieren.

Ob Gewerkschaften, Sozialverbände oder Ortsvereine, in einer Zeit von befristeten Verträgen, flexibler Arbeitszeiten, Leih- und Werksverträgen und der steten Angst vor dem sozialen Abstieg ist so mancher heute eher auf der Suche nach einem Feind als in der Hoffnung noch einen Verbündeten zu finden!

In dieser Gemengenlage in der klassische Bürger- und Arbeitsverbände zunehmend ausbluten verliert der soziale Frieden jetzt seine Balance .

Was bleibt ist ein Europa der Interessen in dem die Mächtigen mächtiger – und die Ohnmächtigen zorniger werden, in dem Einzelinteressen höher wiegen als das Gemeinwohl, ein Europa das sich selbst verrät ein Europa das sein Wertesystem einem Gewinnsystem opfert, ein Europa das Letzt endlich am Widerstand seiner Bürger scheitern muß !

 

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