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Teil 120 "Die andere Seite, der wirtschaftlichen Stabilität"

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Eine wirtschaftliche Stabilität, erzeugt man nicht nur auf der Nachfrageseite sondern innerhalb des Gesamtsystems.

Etwas was Generationen vor uns durchaus bewiesen, dass mittels der humanen Schiene, die Stabilität den Vorrang vor der Forderung nach mehr Wachstum den eigentlichen Impuls in die betreffende Region geben kann.

Um dieses einmal zu interpretieren, sollte man rückschauend den Blick auf die Wirtschaft auf den geschlossenen Wirtschaftsraum Berlins in den 70. Jahren werfen.

Es gab sie noch dort, jene Betriebe mit der Ausstrahlung und Funktion, die sich der Verflechtung bedienten, etwas was im Internetzeitalter in Vergessenheit geriet und was den Generationen von heute nicht mehr bewusst ist, aber dennoch die Chance sein kann dem Kapitalismus wiederum eine Chance zu geben.

Die direkte Verflechtung zwischen Produktion, Planung, Vertrieb und Angebot in die Stärke der Region einzubringen.

Anfang der 70.Jahre des vergangenen Jahrhunderts erlebte man die Wiedergeburt jener Werkstätten in eigener Regie, dessen Merkmal das Wohnen und Arbeiten auf engsten Raum war.

Man bezeichnete diese Art der Wirtschaft als die Stärke der Zulieferer, allerdings versagte bei diesem Wirtschaftsteil der breite Vertrieb.

Man war dort ebenso verwurzelt im Kiez, wie zur Abhängigkeit zu relativ wenigen Auftraggebern.

Technisch gesehen lag der Vorteil auf der Hand, man kannte sich untereinander und mancher Komponenten- Hersteller wagte mehr an Innovation als der Auftraggeber.

Insgeheim kannte man sich in diesem geschlossenen Wirtschaftsgebiet, man respektierte sich und überforderte sich nicht.

Ab Ende der 60. Jahre des vergangenen Jahrhunderts entwickelten sich eine Vielzahl von Hinterhof- Werkstätten zu angesehenen mittelständischen Betrieben.

Gesehen auf die Gesamtzahl der Beschäftigten hatten diese kleinen Betriebe einen relativen Zuwachs über Jahre und die größeren Betriebe, die noch in Berlin waren schlugen eine ganz andere Richtung ein.

Hier verflachte man den Bereich wo man die Facharbeiter hätte einsetzen können, die schleuste man aus und stellte auf der unteren Ebene der Produktion ein.

Es fand also der Wechsel bereits statt, es zog die Fachleute in Kleinbetriebe.

Die waren mitunter sogar abhängig von anderen Kleinbetrieben und damit startete man jene berühmte Mischung.

Zudem gesellte sich hier am Rand noch die Gilde der Neugründer, die den Freiraum benötigten.

Tatsächlich überlebten von diesen Neugründern nur 30% die ersten 36 Monate, allerdings die überlebten wurden im Laufe der Jahre zu einer Stütze der Berliner Wirtschaft.

Das war etwas, was eigentlich viel zu spät erkannt wurde, man setzte immer noch auf die Stärke der eigentlich Großen und die wiederum waren eigentlich nur noch der Berlin- Förderung wegen in der Stadt.

Der eigentliche Modernisierungsschub kam durch die Neugründer, denen fehlte allerdings die Lobby.

Es gab nicht das Management seitens des Landes und der Wirtschaft im Bereich der Übernahmen, in Berlin schmiedete man Ideen dessen Verwirklichung ganz woanders stattfand, die Stadt hatte somit einen Aderlass.

Das bezeichnete man als Stagnation, um der zu begegnen trieb man andere temporär in die Stadt.

Damit half man weder der Stabilisation noch schürte man Hoffnung, der Tanz um das Kalb hatte der Kapitalismus begonnen.

Erläutern wir das einmal, kamen jene Ideen aus Berlin an- produzierte man hier Prototypen und mehr nicht, auch hier wusste man mit dem Begriff Zonenrandförderung umzugehen.

Die arbeitsintensiven Produktionsstätten zogen in die Regionen der Zonenrandförderung, damit verschob sich etwas.

Der eigentliche Produktionsstandort stand zur Debatte, etwas was hier den Anfang nahm kopierte man 15 Jahre danach auf das Gebiet der alten DDR.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. Mai 2016 um 01:56 Uhr  

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