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Tower of Power ?

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Wertschätzung war einmal, die Deutsche Post am Scheideweg...

 

Was war das für ein Zirkus vor fast einem Vierteljahrhundert: Postprivatisierung: geht ja gar nicht, sagten einige; ja, unbedingt, die anderen.

Springer, TNT aus Holland etc. hatten sich reingehängt in einen Markt, der ja angeblich gar nicht existiere, da alle nur noch elektronisch unterwegs seien. Pustekuchen.

Ein Herr Scharping, heute immer noch im Bund der Radfahrer in führender Position tätig, salbaderte damals im Zentralorgan der DPG, mit ihm werde es die Privatisierung nicht geben. Ohne ihn allerdings schon.

Ein ähnliches Szenario sieht man im Personenbeförderungsgewerbe zur Zeit, sprich dem Taxi- Geschäft.

Ob tausende Menschen dort – viele mit dem ach so billig argumentativ politagendarekursiven Migrationshintergrund in Lohn und lediglich Aldibrot kommen, ist 'der' Politik zur Zeit völlig egal, Hauptsache, die Menschen sind weg aus den einschlägigen Statistiken, wie auch immer.

Dass 'Uber' und andere mit ihren so tollen disruptiven 'Geschäftsmodellen', die einige wenige toughe Jungs in kürzester Zeit stinkreich machen, während ihre 'Opfer' herumdumpfen, sollte eigentlich die uralte Arbeiterpartei SPD interessieren. Sollte...

Und anscheinend verdienen sich viele goldene Nasen, während 'die' Politik bis zum nächsten Wahlkampf Luftblasen verteilt..., Solidarität, war da mal was ?

Und wie 'Arbeit' an sich heute wertgeschätzt wird, dito..

Jeder Mensch, der für sich selbst und seine Familie tätig ist, hat Respekt verdient. Der/ die das aus verschiedenen Gründen vielleicht nicht leisten kann, allerdings auch.

Wenn einer Personalverantwortlichen wie Melanie Kreis (früher Mc- Kinsey, zur Zeit Deutsche Post, Physikerin, Autorin eines Werkes zum 'Betriebsübergang') zum aktuellen Verdi- Vorschlag (lediglich lineare Lohnerhöhung, dafür Re- Organisation der Billig- Post DHL- Delivery in den noch bestehenden, von Post- Chef Frank Appel bewusst gebrochenen Vertrag nichts anderes einfällt als... eigentlich gar nichts), weiss man, wo der neoliberale Hammer im Posttower am Bonner Rheinufer hängt. Und warum das benachbarte ehemalige Abgeordnetenhaus, das jetzige UNO- Gebäude, der ehemalige 'Lange Eugen', so klein geworden ist.

Hohl und Symbol ...

Gestern (18. 6.) haben 4500 MitarbeiterInnen eindrucksvoll dort demonstriert und gezeigt, was sie von der herablassenden Art des Postvorstands halten. Sind neun Millionen Euro, die Herr Appel zur Zeit aus der harten Arbeit seiner Mitarbeiter pro Jahr erhält, gerechtfertigt? Um Billigjobs zu 'schaffen' (?) - soviel Phantasie hat auch der Pförtner im Posttower.

Wir sind die Post !

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 18. Juni 2015 um 23:52 Uhr  

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