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Es sägt einer an seinem eigenen Ast auf dem er sitzt

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Das Leiden eines führenden Genossen zeigt sich innerhalb der Reaktion auf einer Kritik.

Mittlerweile kann man durchaus Mitleid empfinden für jene führende Genossen, die stets versuchen ihre Kritiker zu maßregeln, diesen Mitleiderregern sei aber gesagt, dass ein politisches Mitglied die Steigerung der Verachtung sein kann.

Sagen wir es anderes herum, Kritik in der Sache und die Kritik am Führungspersonal ist die eigentliche konstruktive Form innerhalb einer Debatte.

Sonst wird das nämlich kein Streitgespräch, unsere Demokratie lebt aber nun einmal von der Debatte und deshalb sind Streitgespräche eine willkommene Bereicherung.

Man muss nur sich einmal die Mühe machen, auf seine Kritiker einzugehen, maßregeln ist dabei fehl am Platz.

Er es trotzdem wagt, der begibt sich auf ein sehr dünnes Eis, denn er wehrt andere Meinungen ab.

Wer andere Meinungen bewusst abwehrt wird sich irgendwann isolieren, denn mancher Kritiker sucht nämlich nur das Gespräch.

Den wehrt man nicht ab sondern bezieht ihn konstruktiv ein, etwas was einigen mittlerweile entgangen ist.

In diesem Fall waren es die Bayrischen Jusos, ihre Kritik bezog sich auf den Bundesparteivorsitzenden, jetzt untersuchen wir einmal nicht ob das berechtigt war oder nicht, es ist aber ihr Recht Kritik äußern zu dürfen.

Es ist eine demokratische Tugend sich innerhalb einer Partei eine eigene Meinung zu gönnen und dafür um Mehrheiten zu werben, wer das in Frage stellt oder wie in diesem Fall maßregelt, der hat eigentlich den Schwarzen Peter und wird ihn auch nicht mehr gleich los.

Innerhalb einer demokratischen Partei gibt es nämlich keinen Erziehungsberechtigten, eine Partei lebt nun einmal von der Meinungsvielfalt.

Die Meinungsvielfalt ist nun einmal ein hohes Gut und erfordert mitunter Zivilcourage des Einzelnen.

Diese wiederum nicht nur die Kritiker zeigen müssen sondern auch jene die mit der Kritik umgehen müssen.

Man vermisst in den darauf folgenden Äußerungen des Florian Pronold jenes Maß an Zivilcourage zu der Meinung anderer, noch bewies er ein politisches Fingerspitzengefühl.

Er wählte den für sich bequemeren Weg und maßregelte die Bayr. Jusos, wir können nur hoffen dieses tat er unbewusst, denn es ist sein Ast auf dem er sitzt und an dem er nun selbst sägte.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. Juni 2015 um 01:36 Uhr  

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