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Start Neuigkeiten Teil 158 "Selbstkritik- die Wiederentdeckung einer Tugend"

Teil 158 "Selbstkritik- die Wiederentdeckung einer Tugend"

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Beginnen wir doch einmal uns zu hinterfragen, wenn ich mich recht erinnere- begann ich damit in dem Jahr wo mir meine neue Stellung im Betrieb bewusst wurde.

Sich zu hinterfragen kann der Start zur Selbstkritik sein, denn auch ich war mittlerweile von einer Vielzahl von Machern umgehen.

Primär sehen all die Macher sich nämlich nur selbst und Macher haben mittels ihrer Macht meistens nur temporäre Freunde, die sich auch noch anbiedern.

Ein Macher wollte ich also nie werden, wo auf welchem Pfad befand ich mich?

Bleibt man auf seinem Weg durch das Leben der Gerechtigkeit treu, eckt man irgendwann an.

Wie verteidigt man sich dann und mit welchen Argumenten, für mich zählte eins immer- ich sah mich in der Pflicht mein Wissen anderen zu vermitteln.

Das wurde aber mitunter zum Gegenpart, denn die Macher stufen die Arbeit der anderen ab und damit begann eine Spirale des Herabstufens.

Viele die durch die Drehtür in ihre Stellung im Beruf fanden, fielen dadurch auf durch das Abwerten der Arbeit anderer sich ins rechte Licht zu setzen.

Es war der Beginn einer Epoche in der die Drehtür zum temporären Erfolg den Einzug in manche Karriere hielt, mit anderen Worten, sie kamen und gingen. Ihr Markenzeichen war die Geringschätzung der Anderen.

An diesem Spiel beteiligte ich mich nicht, für wurde es zu einer Selbstverständlichkeit andere an Arbeiten heranführen und sie zu stärken, im Nachhinein lässt sich dazu sagen- man arbeitet konzentrierter und hat wesentlich weniger Rückfragen.

Allerdings erfordert das wiederum etwas Mut, denn man sollte stets Entscheidungsträger davon überzeugen dass mancher Weiterkursus ebenso wichtig ist für die Mitarbeiter als für einen selber.

Man muss also Gesprächspartner treffen, eigentlich ist das wiederum kurios, man begegnet meistens nur den vermittelten Gesprächspartnern.

Das ist der Unterschied zwischen Studium und Beruf, im Beruf muss man zunächst das allgemeine Interesse an einer Sache entwickeln und im Studium lag durchaus stets Interesse vor.

Dabei spielt innerhalb der Arbeitswelt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle, folgerichtig sah man mitunter meine Aktivitäten auch nicht immer gerne.

Wobei ich immer dachte, ich sei der ruhende Pol, was auch wiederum nicht immer richtig sein kann.

An mich karrierten wahrhaftig etliche vor und das wiederum tat mir in Mark und Pfennig weh.

Stellt man sich der Selbstkritik, dann bemerkt man, die sind eigentlich nicht besser, die können sich nur besser verkaufen.

Ich musste also lernen, meine Arbeit zu verkaufen, irgendwann ist man an diesem Wendepunkt und dabei hilft einem keiner.

Das Jahr 1985 war der Wendepunkt in meinem Berufsleben, indem ich mich konzentrierte auf meine eigene Kraft.

Wer das schafft der wird kritisch auf all das was um einen herum passiert, man wird dabei kaum zum Gefälligkeits Abnicker und man genießt etwas Ungewöhnliches nämlich Respekt.

Respekt vor der Arbeit anderer zollen, war tatsächlich aus der Mode gekommen, die Trendsetter setzen nach wie vor auf den Verkauf ihrer kurzfristigen Erfolge, temporäre Erfolge kann man erzielen nur lassen die sich nicht konservieren.

Das wussten etliche nicht, sie machten stets den gleichen Fehler und verstanden sich missverstanden.

Wie oft ich in jenen Jahren dieses Wort hörte, was eigentlich nur das Ergebnis der Reflektion Schleife war.

Denen fehlte die Portion Selbstkritik und somit war ihnen die Kritik von außen mitunter lästig.

Sicherlich ist mancher Fragesteller mitunter lästig, es ist allerdings stets die Frage, wie geht man damit um?

Man muss also lernen, zu seinen Fehlern zu stehen- dazu muss man bereit sein und den Fehler erkennen.

Da gab es mittlerweile ganze Besprechungsrunden die sich mit der Entscheidungsfehleranalyse beschäftigten, die durchaus daraus Strategien entwickelten aber im Entscheidungsprozess nicht einbezogen waren.

Man sollte darüber reden, ein Management was daraus nicht Lehren zieht ist unverbesserlich.

Der Weg über einen Macher zum Unverbesserlichen ist nicht weit, wie viele Unverbesserliche verträgt ein Management?

Eine weitere Frage stellt sich von allein, wer leidet darunter- manche sehen darin bereits den Beginn eines Mobbings.

Wobei Mobbing viele Formen hat und eine Form von oben herab installiert hat sogar geistige Väter.

1985 war der Beginn einer bis dahin unbekannten Art in der Welt der Arbeit, die andere zermürbte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 10. September 2016 um 03:07 Uhr  

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