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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Gut, beruhigen wir uns wieder.

Die vermeintlich grossen Streiks sind vorbei.

Bahn, Post, Lufthansa.

Die ehemaligen Staatsbetriebe.

Teils öffentlichkeitswirksam völlig thematisch eliminiert vom Thema Griechenland.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Maybritt Illner in unzähligen Events der letzten Wochen: Griechenland.

Günther Jauch: Griechenland.

Maischberger: genau, Griechenland.

Und alles von oben bis unten, von links bis rechts, im übrigen: bei den 'Primaten', sorry privaten Sendern so gut wie nix zu dem Thema.

Ist ja auch kein Format mehr da in dieser Sequenz.

Bis auf Bilder vom verzweifelt vor dem Geldautomaten weinenden Rentner wahrscheinlich, man will deswegen nicht im virtuellen Dreck herumzappen.

Erich Böhme gab's mal als Alternative vor Äonen bei Sat 1 als Diskussionsveranstaltung, lange her.

Als Pseudoshow von medienpolitischen Deals, die Helmut Kohl mit Leo Kirch verabredet hatte, dem Fürsten der Privatisierung in diesem Bereich.

Somit: in der Ukraine war anscheinend alles in Ordnung in den letzten Wochen, der Poststreik war ein Tortentanz um die Kirsche für die unbefristet Beschäftigten, so what?

Also ein paar Worte zu Griechenland, streng nach der Devise: Schäuble on the rocks..

Heinrich Böll schrieb mal was über einen griechischen Fischer, der sich nach einem relativ erfolgreichem Fischzug am Hafen in die Sonne legte. Sowas wie ein Unternehmensberater kam zufällig vorbei und fragte ihn: Hey, Manolis, warum liegst Du hier in der Sonne?

Zwei Zentner Fisch, ok, aber wenn Du Euros investierst, in das Boot, neues Netz etc., dann geht’s aufwärts.

Dann kannst Du ein neues Schiff kaufen, vielleicht eine Fischfabrik aufbauen.

Du wirst reich und kannst in der Sonne liegen.

'Das habe ich jetzt schon', sagte Manolis und drehte sich um.

Sinngemäss wiedergegeben.

Griechenland halt.

Und natürlich keine Alternative zum durchindustrialisierten, managementoptimierten Denken neoliberaler Facon aktueller Prägung.

Zum Modell des bedingungslosen Grundeinkommens allerdings schon, wonach Manolis nach einiger Zeit aufsteht und arbeiten wird.

Weil ihm langweilig wird, er vielleicht kreativ sein will und was erarbeiten möchte, für sich und seine Familie.

Ausbeuterische personale Merkwürdigkeiten wie bei Edeka- der SPIEGEL berichtet aktuell, wären aussen vor und müssten ihren potentiellen Arbeitskräften hinterher rennen, der gesamte Dienstleistungsbereich erführe eine kleine Revolution.

Undenkbar? Utopie ?

Noch...

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Juli 2015 um 03:14 Uhr  

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