Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Tei 169 "Das eigentliche Herzstück"

Tei 169 "Das eigentliche Herzstück"

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Eigentlich das Herzstück jeder parteipolitischen Orientierung sollte nun einmal der Ortsverein sein, diesen wiederum nennt man in Berlin die Abteilung.

Das war und ist nun einmal so, tritt man in die Partei ein über wen auch immer, man wird der Abteilung gem. seiner Adresse zugewiesen.

Bevor ich das Vergnügen hatte zugewiesen zu werden, verfügte ich eigentlich bereits über gewisse Kenntnisse in und über die Partei, kam eigentlich für manche hier und das noch immer, aus der Schmuddel Ecke der unerzogenen Kinder im SHB.

Hatte aber mich danach und durchaus brauchbar im Arbeitskreis der Sozialdemokraten an der TU eine Zeitlang geschlagen.

Diese Zuweisungsverordnung erreichte mich einmal per Post vom Kreisgeschäftsführer, da fand man Namen und Telefonnummern.

Zudem hatte ich die Neuauflage des Landesverbandes Berlin bekommen und sicherheitshalber noch das Godesberger Programm.

Danach tat sich erst einmal nichts, bis ich die Initiative ergriff und die erste genannte Telefonnummer wählte.

Das war allerdings die des Kreisbüros und am anderen Ende der Leitung war mein Zuweiser.

Das Gespräch verlief schon eigenartig, mein Ziel war es mit der Abteilung in Kontakt zu treten. Was ich erfuhr, war der Ort des Versammlungslokals, den Termin und die Uhrzeit.

Da sollte ich mich also hinsetzen, zuhören was andere erzählten und wieder kommen, ideal wenn man dazu keinen kennt.

Den Weg wollte ich nicht gehen und wählte einen anderen, von einem meiner Nachbarn wusste ich, dass er ein Genosse war und den sprach ich an.

Danach kam etwas in Gang, was ich nicht vermutete, 3 Mitglieder des Abteilungsvorstandes gaben mir die Ehre, praktisch ich lernte den Vorsitzenden, den Beisitzer für Neumitglieder und den Kassierer persönlich bei mir Zuhause kennen.

War nicht ganz so, entweder der eine oder der andere meinte mich zu kennen, das lösten wir an diesem Abend.

Das Verbindende war relativ schnell gefunden, es war die Wandzeitung unweit des Haupteinganges der TU vor ein paar Jahren, die sich wesentlich unterschied von all denen die nur Parolen verkündeten.

Der Unterschied lag darin, auf all diese Probleme Antworten zu finden und wir boten damals dazu etwas an – was auch nicht immer zufriedenstellend war- deshalb gab es dazwischen die besichtigten Freiflächen.

Hier sollte der Leser etwas dazu schreiben, das allerdings kam erst zeitversetzt gut an.

Da wurde das Gespräch lockerer und ich erfuhr etwas mehr über die Zusammensetzung der Abteilung, den Versammlungen und dem eigentlichen Problem.

Im Vordergrund stand nun einmal der schwache Besuch bei den Versammlungen und davon konnte ich mich überzeugen.

Vielleicht waren es gerade einmal ein Siebtel der Mitglieder die monatlich erschienen, tatsächlich gehörte davon noch fast die Hälfte dem Vorstand an.

Teile des Vorstandes meinten allerdings, in unserer Abteilung sind überwiegend Studenten- was aber auch nicht ganz stimmte.

Beim Eintritt hatten sie den Passus eines Studenten, bezahlten nach wie vor diesen Beitrag doch waren mittlerweile nicht mehr die Bartsemester sondern standen irgendwo im Beruf.

Da gab es noch 2 Kneipen, davon war eine dieses Glas- Bier- Geschäft – wo monatlich im Nebenzimmer die Versammlung durchgeführt wurde und eine etwas andere direkt am Landwehrkanal, wo des Abends mitunter gejazzt wurde.

Fand man in die, so fand man ein paar wieder die man auf der Versammlung zuvor sah, es stellte sich danach heraus hier waren einige jüngere Genossen stets anwesend.

Überwiegend waren das wiederum junge Frauen, fand man zu denen das Gespräch dann bekannten die sich dazu, in der SPD und links zu sein.

Mittlerweile waren einige von ihnen bereits im Lehramt tätig, das Besondere wiederum daran war, diese jungen und linken Frauen blieben im Angestelltenverhältnis und wiesen jede Art der Verbeamtung weit von sich.

Kannte man die wiederum näher, so erfuhr man sie wohnten hier einmal, nach der Epoche der großen WGs- kam die Epoche wo man Wohnungen teilte- und es zogen ca. 3 bis 4 Studenten ein- blieben zunächst weiter hier angemeldet und versuchten aber nach dem Studium die Zweisamkeit ganz woanders.

Davon zählten nicht wenige zu den Mitgliedern, dazu kamen allerdings noch ein paar Ältere und die wiederum kannten Ältere die aus welchen Gründen auch immer seltener kamen. Was lag näher, uns einmal untereinander kennen zu lernen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 20. Oktober 2016 um 16:36 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 352
Beiträge : 5692
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13329144

Verwandte Beiträge