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Die rasante Republik

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Schon überraschend, wie rasant diese Republik auf einmal bisher virtuell rasiert, was ihre Entscheidungsträger jahrelang versäumt haben.

Da ist plötzlich von Andrea Nahles zu hören, dass man Eingliederungsmassnahmen in Arbeitsprozesse angesichts der Flüchtlings- ich weigere mich, Menschen in existentieller Not irgendwie mit 'Krise' in Zusammenhang zu stellen- , also aufgrund der problematischen Situation oder so, 'liberalisieren' kann.

Soso, nur woher waren noch vor wenigen Wochen die Gelder und die Ideen, um hiesige Hauptschüler etc. in Arbeitsplatzmassnahmen, Förderungsprojekte zu integrieren?

Wo waren die Ideen von den immer noch mehrheitlich identischen Entscheidungsträgern von vor wenigen Wochen, den sozialen Wohnungsbau endlich kommunal, auf landes- sowie bundespolitischer Ebene zielgerecht zu koordinieren und da endlich mal konstruktiv zu handeln ?

Die den Pflegenotstand, die fehlenden Fachkräfte in diesem Zusammenhang nicht nur ewig thematisierten, sondern anpackten? Nada.

Wo waren die Gelder, die jetzt plötzlich da sind, für Bildung, Integration etc.?

Alle in der 'Finanzkrise' versumpft ?

Wo waren 'die' Politiker' aussen- und innenpolitisch, die jenseits von anstehenden Wahlterminen- und machen wir uns nichts vor, in dieser momentanen Zeitblase kann sich Mutter Theresa Merkel jetzt so wunderbar platzieren, im kommenden Jahr werden angesichts anstehender Wahlen ganz andere Töne herrschen- mal langfristige Perspektiven eruierten?

Den allseits bejubelten Protestlern nach Gaddhafi etc. (Ägypten, schon vergessen (?) via einem gesamtkommunikativen Europa zeigten, wo es lang gehen könnte im Sinne einer global aktiven Politik?

Da war gar nichts, null, nada, ich wiederhole mich.

Nur, unsere Veggie- Day- Grünen hatten stante pede auch nichts anzubieten in dieser Hinsicht.

Veggie- Day, jawohl, das war eines der Themen, die es bei der letzten Bundestagswahl zu 'besetzen' galt, neben Maut und sowas. Darüber zu lachen, fällt schwer in diesen Zeiten.

Jetzt, wie Frau Göring- Eckhardt, sich als die personalisierte Päpstin darzustellen, ist schon fast pervers.

Man kann mit Tempo 30 in den Innenstädten punkten, Cannabis als 'freies' Rauschmittel liberalisieren wollen, kein Thema.

Flüchtlinge, die zur Zeit die sogenannten 'Events' bierbesoffener, in merkwürdigen Verkleidungen aus Billig- Produktion aus Bangla Desh herumlaufender Einheimischer etc. beobachten, haben ganz andere Sorgen.

Dass hier jetzt allerdings angesichts dieser Notlage an hiesigen gewerkschaftlich erkämpften Errungenschaften herumgefummelt wird, ist eine Frechheit.

Und trifft wieder, wie immer, die, die sich sowieso nicht richtig wehren können: Hartzer, Niedriglohnempfänger, Werkvertragsinhaber, Leiharbeiter, alleinerziehende Mütter etc. Und Geflüchtete letztendlich sowieso.

Rasant, das ganze. Und wunderbar leicht verantwortet von Entscheidungsträgern, die im wesentlichen mehrheitlich alles im lebenspolitischen Sack haben: reiche Renten- und Pensionsbezüge etc.

Lass sie sich 'unten' kloppen, wir schauen zu und sitzen ab und an in den Talkshows, na danke...

Im übrigen: vor Jahren gab es mal eine Volkszählung, die zweite in dieser Republik, um Zahlen zu generieren für dies' und jenes.

Wäre momentan recht schwierig.

Trotzdem und nun erst recht: Refugees welcome !!

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. September 2015 um 03:11 Uhr  

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